Das Mercedes-AMG F1 Team will in dieser Saison richtig angreifen. Mit Blick auf den Formel-1-Start Anfang März gibt es jetzt erste Einblicke in den Mercedes-AMG F1 W17 E PERFORMANCE – inklusive Stimmen von Teamleitung und Fahrern.
„2026 ist ein Wendepunkt – für unser Team und die Formel 1 insgesamt“, sagt Teamchef Toto Wolff. Die neuen Regeln stellen hohe Anforderungen an Technik und Organisation, bieten aber auch viel Spielraum für Innovationen und Performance. Das Team geht diese Herausforderung mit klaren Zielen und voller Entschlossenheit an.
Im Herzen des W17 steckt die neue Hybrid-Power-Unit von Mercedes-AMG High Performance Powertrains. Sie verteilt die Leistung fast gleichmäßig zwischen Verbrenner und Elektromotor, bringt eine deutlich stärkere MGU-K und verzichtet auf die MGU-H. Dazu kommt ein nachhaltiger Kraftstoff, der Leistung, Effizienz und geringere CO₂-Emissionen kombiniert. Power Unit, Kühlung und Aerodynamik wurden dabei perfekt aufeinander abgestimmt, um die Energie über die ganze Runde optimal zu nutzen.
HPP-Chef Hywel Thomas spricht von einer „Revolution statt Evolution“. Neue Antriebsarchitektur, nachhaltige Kraftstoffe und stärkere Elektrifizierung bedeuten kürzere Entwicklungszyklen und maximale Effizienz – sowohl auf dem Prüfstand als auch auf der Strecke.
Auch das Chassis wurde komplett neu gedacht: kürzer, schmaler und rund 30 Kilogramm leichter. Die aktive Aerodynamik mit beweglichen Flügeln ersetzt das alte DRS, schmalere Reifen und überarbeitete Fahrwerkskinematik reduzieren Luftwiderstand und Gewicht. Boost- und Overtake-Modi sollen künftig noch mehr Spannung ins Rennen bringen. Technikchef James Allison spricht von einer der tiefgreifendsten Regeländerungen in der Geschichte der Formel 1.
Beim Fahreraufgebot setzt Mercedes auf Kontinuität: George Russell und Kimi Antonelli bleiben das Stammduo. Russell holte in der letzten Saison zwei Siege und Platz vier in der WM, während Antonelli als Rookie mit Podestplätzen und einer Sprint-Pole beeindruckte. Fred Vesti steigt zum dritten Fahrer auf und wird seine Simulatorarbeit mit Einsätzen in der IMSA kombinieren. Neu dazu kommen Entwicklungsfahrer wie F1-Academy-Meisterin Doriane Pin und F2-Sieger Joshua Dürksen, während Anthony Davidson weiterhin die Simulatorarbeit leitet.
Passend zum Neustart zeigt sich der W17 in einem klaren, markanten Look: Eine dynamische grüne Linie zieht sich über das Auto und verbindet das klassische Silber mit dem tiefen Schwarz des Teams. AMG-Details und der Mercedes-Stern unterstreichen das neue Selbstbewusstsein, mit dem das Team in die nächste F1-Generation startet.
Das könnte euch auch interessieren:
Claudius Steinhoff wird Chief of Staff
Mercedes-Boss Ola Källenius bekommt eine neue "Rechte Hand"
Mercedes-Chef Källenius wird sich am S-Klasse Facelift messen lassen müssen
S wie Schicksal


Keine Kommentare
Schreibe einen Kommentar