Mercedes-Benz EQ

Let there be sound: Mercedes arbeitet am Klang seiner Stromer

Mercedes-Benz EQ: Let there be sound: Mercedes arbeitet am Klang seiner Stromer
Erstellt am 15. Juli 2019

E-Autos stehen für den Sound of Silence? Denkste! Auch Elektromobilität auf Rädern gehört gehört. Seit 1. Juli 2019 wird in der EU Schritt für Schritt ein verpflichtender Warnton für Elektroautos eingeführt. Vorerst müssen nur neue Elektroautotypen mit dem sogenannten AVAS (Acoustic Vehicle Alerting System; die Klangerzeugung geschieht durch einen Soundgenerator mit Lautsprecher) ausgestattet sein. Ab Sommer 2021 ist das System dann für alle neu in den Verkehr gebrachten rein batterieelektrischen Autos, sowie für Plug-in Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge vorgeschrieben. Die Regelung umfasst nicht nur Pkw, sondern auch Nutzfahrzeuge und Busse. Ziel ist es, dass Radfahrer, Fußgänger sowie ältere und sehbehinderte Verkehrsteilnehmer besser auf die bisher leisen Fahrzeuge aufmerksam werden. In der EU ist das Warngeräusch bis zu einer Geschwindigkeit von 20 km/h vorgeschrieben. Die Verordnung formuliert sehr detaillierte Rahmenbedingungen, wie ein AVAS-Sound klingen darf und wie nicht. Dies gilt zum Beispiel für die Mindest- und Maximallautstärke sowie für bestimmte Geräuschanteile.

Dem elektrifizierten Mercedes eine Stimme geben

Unter diesen und noch weit mehr Vorgaben arbeiten die Soundexperten im Akustikprüffeld im Mercedes-Benz Technologie Center (MTC) in Sindelfingen daran, dem elektrifizierten Mercedes am künstlichen Soundtrack zum Stern. In den Außengeräuschprüfständen wird mit speziellen Mikrofonen für jedes Elektromodell ein individuell abgestimmter E-Sound entwickelt. Bis das Ergebnis perfekt ist, wird immer wieder simuliert, gemessen, bewertet und bis ins Detail optimiert. Für die anschließenden Testfahrten ist zusätzlich ein überaus sensibler Begleiter dabei – der Kunstkopf. Er zeichnet feinste Geräusche auf und kommt dem menschlichen Hören dabei beeindruckend nah.

Andere Länder, andere Sitten

Für die EU, Japan und China unterscheidet sich der Mercedes-Benz AVAS-Sound nur gering. Für die USA gelten andere Anforderungen, zum Beispiel an die Lautstärke. Außerdem muss das Fahrzeug bereits im Stand bei eingelegtem Gang ein Geräusch erzeugen, das bis 30 km/h lauter wird. Die Abschaltbarkeit des AVAS durch den Kunden ist in nahezu allen Ländern untersagt.

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Autor:‭ ‬Mathias Ebeling

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