Mercedes verlagert A-Klasse-Produktion komplett nach Ungarn

Goodbye Deutschland: A-Klasse verabschiedet sich aus Rastatt

Mercedes verlagert A-Klasse-Produktion komplett nach Ungarn: Goodbye Deutschland: A-Klasse verabschiedet sich aus Rastatt
Erstellt am 7. Januar 2026

Mercedes‑Benz wird die Produktion der A‑Klasse (Baureihe 177) ab dem zweiten Quartal 2026 vollständig vom Werk Rastatt in das Werk Kecskemét in Ungarn verlagern, berichtet die Automobilwoche. Aus Sicht von Mercedes-Benz stelle diese Entscheidung einen wichtigen Schritt in der strategischen Neuausrichtung der Produktion von Mercedes-Benz dar, um Effizienz und Kostentransparenz zu maximieren. Einerseits. Im deutschen MB-Werk Rastatt sollen durch den Abzug der A‑Klasse Kapazitäten für neue Modelle auf MMA‑Basis sowie künftige SUV‑Varianten entstehen, die im Premium‑ und E‑Segment angesiedelt sind.

Die Verlagerung soll das Werk in Kecskemét als Produktionszentrum für die A-Klasse und ihre Ableger stärken und eine noch größere Flexibilität in der Fertigung ermöglichen. Ein Teil der Wahrheit ist aber auch, dass Produktionskapazität von Deutschland nach Ungarn verlagert wird. Wie ein Mercedes-Benz-Sprecher verlauten ließ, soll es im Zuge dieses Prozesses aber keine signifikanten Arbeitsplatzverluste in Rastatt geben.
Mmh, auch wenn der Stern kommuniziert, dass Beschäftigung über neue Fahrzeugprogramme, Fluktuation und Qualifizierungsmaßnahmen gesichert werden soll, so zeigt der Vorgang der Verlagerung der A-Klasse-Produktion den strukturellen Bedeutungsverlust klassischer Kompaktmodelle bei Mercedes.Benz auf.

Die Verlagerung nach Ungarn mag wirtschaftlich sinnvoll erscheinen, da das Mercedes-Benz Werk Kecskemét niedrigere Lohnkosten und eine flexiblere Fertigungsstruktur bietet. Doch dies hat seinen Preis. In Deutschland wird die Industrie zunehmend mit einem "Brain Drain" konfrontiert, da hochqualifizierte Arbeitsplätze in Länder mit günstigeren Produktionsbedingungen abwandern. Zwar gibt Mercedes-Benz an, dass in Kecskemét neue Arbeitsplätze entstehen werden, doch der Verlust von hoch spezialisierten Fertigungsjobs in Deutschland liegt auf der Hand.

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