Mercedes-Benz frischt den Marco Polo für Modelljahr 2026 spürbar nach – allerdings nicht mit einem komplett neuen Fahrzeug, sondern mit gezielten Updates im Camper-Wohnbereich. Das Ziel: mehr „Zuhause“-Feeling, mehr Bedienkomfort, mehr Alltagstauglichkeit.
Im Mittelpunkt steht ein überarbeitetes Aufstelldach: Es besteht nun aus einer Aluminium-Doppelschale, die ist robuster, leichter und isoliert noch besser, zudem bringt hinten einen um 10 Zentimeter höherer Faltenbalg spürbar mehr Aufenthalts- und Schlafkomfort schaffen.
Auch beim Ambiente legt Mercedes nach: Eine LED-Ambientebeleuchtung rund ums Aufstelldach bietet zehn Lichtszenarien. Zusätzlich kommt ein neues Schiebedach für mehr Licht und Luft – verfügbar ab dem 2. Halbjahr 2026.#
Praktisch für den Alltag: Das Markisenkonzept wurde komplett überarbeitet, die Markise lässt sich nun flexibel montieren und demontieren. Damit kann der Marco-Polo endlich bedenkenlos durch die Waschanlage gefahren werden. Neu sind außerdem magnetische Verdunkelungen fürs Cockpit, die sich schnell anbringen lassen.
Technisch wird’s ebenfalls moderner: Ein neues, auf den Marco Polo abgestimmtes Soundsystem mit acht Lautsprechern plus Subwoofer ist an Bord und bietet 340 Watt Leistung. Die Musik lässt sich dank Bluetooth auch abspielen, wenn das Infotainment ausgeschaltet ist. Dazu wurde das Mercedes-Benz Advanced Control (MBAC) weiterentwickelt: Funktionen wie Schiebedach, Dach-Ambientelicht und Soundsystem lassen sich nun zentral über das Display oder die MBAC-App steuern.
Bestellstart & Varianten
Der neue Marco Polo soll zeitnah bestellbar sein. Auch der Marco Polo HORIZON übernimmt die Neuerungen weitgehend – als Freizeitmobil ohne Küchenzeile und Kleiderschrank. Beim HORIZON kommt zusätzlich eine magnetische Verdunkelung für den Fond dazu, außerdem sind Windowbags von A- bis D-Säule serienmäßig. Die Messepremiere ist für den Caravan Salon Düsseldorf (28. August bis 6. September) angekündigt.
Ein großer Schritt passiert in der Fertigung
Der Ausbau zum Marco Polo erfolgt künftig im Mercedes-Benz Vans Werk Ludwigsfelde (V-Klasse Basis weiterhin aus Vitoria/Spanien). Mercedes verspricht damit höhere Qualitätskontrolle, flexiblere Abläufe und kürzere Lieferzeiten. Ende der Dekade sollen neue Vans auf der Mercedes-Benz Van Architektur entstehen – mit VAN.EA (elektrisch) und VAN.CA (Verbrenner). Auch Reisemobile sollen perspektivisch davon profitieren.
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