Faszination Mercedes S-Klasse Weltpremiere

Das Comeback

Faszination Mercedes S-Klasse Weltpremiere: Das Comeback
Erstellt am 30. Januar 2026

Es gibt nicht viele Autos, die eine Weltpremiere wirklich verdient haben. In Europa sind da wohl der Porsche 911, ein VW Golf, der 3er BMW und wohl auch ein Renault Clio. An einer Mercedes S-Klasse führt seit Jahrzehnten ebenfalls kein Weg vorbei und genau von dem Luxusmodell der Schwaben wurde gestern Abend das Tuch der neuen Generation gezogen.

Es war fast wie in alten Zeiten, als die europäische und speziell deutsche Autoindustrie sich nicht defensiv über Trump-Zölle, das schwierige China-Geschäft oder die strengen Gängeleien der EU beschwerte. Die Weltpremiere der neuen S-Klasse, die nach sechs Jahren zugegeben späte Modellpflege ist, an einem Standort, der besser hätte kaum passen können. Das Mercedes Museum in Untertürkheim ist eines der meistbesuchten Museen Deutschlands, architektonisch eine Schau und wirkt nicht derart abgehoben, wie seinerzeit das Einfliegen des ersten Maybachs nach Manhattan oder die Giganto-Show auf dem Airbus-Gelände in Hamburg.

Ein exklusiver Event, nicht zu klein, fein und betont edel – vielleicht ein bis zwei Nummern kleiner als die S-Klasse, die weltweit nach wie vor der Maßstab für automobilen Luxus ist. Doch man will noch Platz für den Nobelableger mit dem Maybach-Signet lassen, der in China enthüllt wird. Die S-Klasse - eine rollende Legende, die fürstlich ausstaffiert seit Jahrzehnten Königshäusern und Stars eine mobile Unterkunft bietet während internationale Politiker, stattlich gepanzert, durch die Welt chauffiert werden. Natürlich ist die neue Generation ein gutes Stück besser geworden und setzt somit neue Maßstäbe für die internationale Konkurrenz, die längst nicht nur aus München und Ingolstadt zuschaut.

Das Selbstbewusstsein, das Mercedes unter CEO Ola Källenius umrahmt von einigen Stars wie Roger Federer oder Sänger Sam Smith ohne Sternchen in die Welt heraustrug, war lange überfällig. Kein Beschweren und kein Maulen über schwere Zeiten unter dem festen Glauben, dass eben eine S-Klasse als unbestrittenes Luxusmodell das Aushängeschild von Mercedes-Benz ist und nicht ein elektrischer CLA oder Fahrzeuge unterer Klassen, die für die Schwaben wichtig, aber alles andere als markenprägend sind.

Etwas mehr Selbstbewusstsein tut gut und genau das war nach langer Pause wieder einmal zu spüren – nicht nur als Signal für Mercedes, Stuttgart oder Baden-Württemberg, sondern die gesamte deutsche Autoindustrie, die gegen die internationale Konkurrenz nur bestehen kann, wenn genau das wiederkommt. Dafür steht die Mercedes S-Klasse wie kaum ein anderes Auto und die Konkurrenz schaut seit gestern trotz des ein oder anderen technischen Fragezeichens wieder angespannter nach Stuttgart, Baden-Württemberg und insbesondere nach Deutschland. In den nächsten Jahren stehen 40 neue Mercedes-Modelle an. Da kommt die S-Klasse gerade recht.


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