So war's: Mercedes Race Days 2012 – die 7. Auflage

Motopark Oschersleben wurde zum AMG Mekka

So war's: Mercedes Race Days 2012 – die 7. Auflage: Motopark Oschersleben wurde zum AMG Mekka
Erstellt am 24. April 2013

Es war wieder einmal so weit, der Bördesprint unter den AMG-Freunden fand nun schon zum 7. Mal im Motopark Oschersleben statt. Und wie schon bei allen vorherigen Events, stand unter der Herrschaft von Thomas Rosier jeder seinem Mann im Stern. Die ersten trafen morgens am 19. April 2013 ein, belegten entweder eine der zahlreichen Boxen oder verrichteten letzte Abstimmungen am Fahrzeug. Zum Nachmittag füllte sich das Fahrerlager, wenn auch nicht alle auf der Rennstrecke bewegt wurden. Dann, als die Motorräder die Strecke frei gaben, fuhren sich die ersten AMGs mit brüllendem V8-Sound warm.

Dagegen schon legendär, die beiden 300 SL Flügeltürer aus dem Hause HK-Engineering und ein paar wenige 190er Evo´s. Auch wurde darauf geachtet, dass Neulinge den Kurs, die Straßenverhältnisse und ein Gefühl von Gas / Bremse bekommen. Bis 18 Uhr konnte jeder sein Training absolvieren, dann wurde es ruhig um Oschersleben, friedlich „schliefen“ die PS-Boliden vorm Hotel oder in den Boxen. Am Abend gab es ein vorzügliches Dinner, kombiniert mit Benzingesprächen.

Der nächste Morgen, das Wetter perfekt, die Sonne schien und eine trockene Strecke mit nicht zu heißen Temperaturen boten ideale Voraussetzungen für Fahrer und Technik. Am Ende traten 30 Fahrzeuge gegeneinander im Zeitfahren an. Ganz vorn mit dabei, Mario Hirsch in seinem C63, der Schwede Henrik Rosengren und die beiden C63 „Black Series“ Coupe und der nochmals leistungsgesteigerte SLK von Peter Röskes.

Auf den ersten Runden ging es hart zu, Henrik Rosengren musste seinen 190er „BERLIN 2000“ richtig scheuchen, um am C63 von Mario Hirsch dran zu bleiben. Dieser hatte einen gewaltigen Heckflügel und einen Frontsplitter montiert (beide Parts befinden sich in der TÜV-Prüfung, um beim nächsten Euro Tuner GP auch teilnehmen zu dürfen). Leider litt darunter das Hinterachs-Differenzial und zum allerersten Mal hatte Henrik kein Ersatzteil dabei, das verflixte 7. Jahr!

Somit war kein DTM-Fahrzeug vertreten, leider hatten auch die Brüder Heuer mit ihren 91er und 93er DTM-Evo´s nicht an der Veranstaltung teilgenommen. Die schnellste Zeit meisterte Mario Hirsch in seinem C63. Um eine Rundenzeit von 1,39.03 zu schaffen, bedarf es nicht nur ein schnelles Auto, auch fahrerisches Können zählen dazu und davon hat Mario ausreichend. Dicht gefolgt vom Gastgeber Thomas Rosier und Sven Patrick Zimmermann, jeweils im „Black Series“ Coupe am Start.

Nach Temporeichen Runden folgte das Gleichmäßigkeitsfahren! Ganze 10 Runden so einheitlich wie möglich fahren – diesen Job meisterte der 80-jährige Fahrer in einem silberfarbenen SLS. Um 16 Uhr war der ganze Spaß am Samstag vorbei – kleinere Ausfälle gehörten dazu, auch mal ein freundlicher Besuch im Kiesbett oder ein Check der Rasenkantensteine sollten nicht fehlen, wir hoffen das alle Teilnehmer (teils aus Lichtenstein und der Schweiz angereist) wieder gut auf dem Trailer oder auf eigener Achse da Heim ankamen.



Text & Fotos Patrick Meinold

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