40. Dakar Rally 2018 - Ellen Lohr und Jörg Sand berichten

Mercedes-Fans.de begleitet die Dakar in einer Mercedes X-Klasse

 40. Dakar Rally 2018 - Ellen Lohr und Jörg Sand berichten: Mercedes-Fans.de begleitet die Dakar in einer Mercedes X-Klasse
Erstellt am 19. Januar 2018

Die Dakar Rally gilt immer noch als härteste Rallye der Welt. Damit haben nicht nur die teilnehmenden Teams zu kämpfen, sondern auch alle Begleiter und die Medienvertreter.  Für Mercedes-Fans.de sind  die ehemalige DTM-Pilotin und Autor Jörg Sand am Start. In einer neuen X-Klasse.

Waren die beiden vor zwei Jahren auf der Dakar noch mit einem kommoden GLE unterwegs, der alle Strapazen weitgehend weggesteckt und so den Chronisten die Arbeit so angenehm wie möglich gemacht hat, ist das diesjährige Fahrzeug kein Auto aus dem Daimler Presse-Pool.  Der zum Einsatz kommende X 220 d wurde für die zu erwartenden Belastungen beim Off-Roadspezialisten G-Raid für die Rallye tauglich gemacht. Was die Leinataler en Detail gemacht haben, werden wir im Laufe der Berichterstattung noch genauer ausführen. Die auffälligste Änderung dürfte die Bestückung mit geländetauglichen Reifen sein.

Ellen Lohr und Jörg Sand berichten direkt von der Dakar Rally. Ihr Büro: die neue Mercedes X-Klasse

Gestartet wird am kommenden Samstag, 6. Januar, in Lima, der Hauptstadt von Peru. On da geht die Dakar 2018 über 9.000 km durch die Länder  Peru, Bolivien und Argentinien.  Zielort ist Cordoba in Argentinien.  Für uns stehen  natürlich die Autos mit Stern im Vordergrund. Da wären zum einen die AMG-Prototypen  des Colcar Racing Teams, aber auch im Bereich Truck sind in diesem Jahr deutlich mehr Mercedes am Start als in den Vorjahren.  

Caravan, Motor, Touristik 2018: Reisemobilkonzepte auf X-Klasse Basis Abenteuerlustig? Die Mercedes X-Klasse bietet sich als Basisfahrzeug für den Abenteuerurlaub an Auf der Ausstellung für Caravan, Motor, Touristik (CMT) zeigt Mercedes-Benz Vans vom 13. bis 21. Januar 2018 erstmals Reisemobilkonzept auf X-Klasse-Basis Der Auftakt am Samstag führt die Teilnehmer über eine 242 km lange Verbindungsetappe entlang des Pazifiks von Lima nach Pisco. Zur Einstimmung absolvieren die Fahrer dort einen kleinen, 31 km kurzen  Rundkurs durch ein Dünenfeld. Danach ist aber Schluss mit lustig. Gleich der zweite Rallye-Tag führt über einen 267 km langen Rundkurs durch eines der größten Dünenfelder Perus. Dort wird auch unsere X-Klasse dann zeigen müssen, was Sie kann. Mucha suerte para todos

 

 

 

 

 

 

Dakar Rally Update: Samstag, 6. Januar, 2018, die Dakar 2018 Foto-Galerie ist online

217 Bilder Fotostrecke | Dakar Rally 2018: Mercedes-Fans.de begleitet die härteste Rallye der Welt mit dem neuen Mercedes Pickup #01 #02

In der Kategorie LKW starten in diessem Jjaahr auch drei Mercedes Unimog. Bei den Autos finden sich zwei Mercedes ML 63 AMG. Die Rallye führt fast 10.000 Kilometer durch Peru, Bolivien und Argentinien.

Unser „Media Truck“ ist ein feuerroter X 220 d  4 Matic, das Fahrzeug wurde vom Mercedes Geländewagen Spezialisten GFG in Leinatal vorbereitet. Mit General Tire AT3 Geländereifen in 285/60 und Delta Schmiederädern in 9X18 Zoll sollten sich die Dünen in Peru erklimmen lassen.

Der X 220 d verfügt über ein anspruchsloses 6-Gang Schaltgetriebe und seine 163 PS dürften reichen die Fuhre in Gang zu halten. Auf der Ladefläche befinden sich sechs Outdoorboxen mit unserem Equipment.

Das Auto erwartet eine schwere Aufgabe, es muss vier Journalisten mit Ausrüstung 10.000 KM über 5.000 Meter hohe Pässe, durch Wüsten, Gebirge und Steppen bei Temperaturen von Null bis 45 Grad transportieren. Ab 4.000 Meter höhe verliert der Motor wegen Sauerstoffmangel bis zu 50% der Leistung und die Klimaanlage wird in Argentinien bei Temperaturen die meisten über 40 Grad liegen schwer zu tun haben.

Die Rennfahrerin und Mercedes Markenbotschafterin Ellen Lohr die Rallye auch schon mehrfach im Rennen bestritten, jetzt fährt sie uns über die anspruchsvollen Pisten und berichtet täglich von diesem Abenteuer.

Mercedes-Fans ist live dabei und wird regelmäßig von der Dakar berichten.

Dakar Rally Update: Montag, 8. Januar, 2018, viele Ausfälle bereits zu Beginn

Die 2018er Ausgabe der Rally Dakar scheint doch etwas härter zu sein als die von 2017. Die dritte Etappe bedeutete 296 km Sandwüste bei 40 Grad und forderte von den Teilnehmern ihren Tribut. 
Von 215 Gesamtteilnehmern sind schon in den ersten 3 Tagen 41 also gut 20% aus dem Rennen. Mal sehen wie es da weiter geht. Der eine zu leichte Strecke wird sich wohl keiner mehr beschweren.

Nasser Al-Attiyah dominierte die Etappe vom Start bis ins Ziel und konnte die Peugeot-Armada in Schach halten, wodurch er seinen Rückstand in der Gesamtwertung verringern konnte. Im Gesamt-Klassement bleibt der Franzose Stéphane Peterhansel mit drei Minuten vor seinem Peugeot-Markenkollegen Despres vorn. Auf Position drei folgt nun schon Al-Attiyah im Werks-Toyota. Einen heftigen Unfall auf der Zieldüne erlebte der ehemalige Dakarsieger Nani Roma. Er konnte zwar noch ins Ziel fahren, seinen Werks-MINI zerstörte er aber so nachhaltig, dass er die Rallye vorzeitig beenden musste. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus nach Lima geflogen, bei den Untersuchungen dort gaben die Ärzte allerdings Entwarnung. Damit muss Teamchef Sven Quandt innerhalb von drei Tagen bereits den zweiten Ausfall eines seiner Fahrer verkraften. Speerspitze im MINI-Lager ist nun Orlando Terranova auf Rang acht.

Bei den Renntrucks gewann bei seinem dritten Dakar-Anlauf erstmalig Federico Villagra. Er konnte den Führenden im Gesamtranking, Eduard Nikolaev, am Ende der Stage besiegen. Die kommende 4. Etappe wird nicht leichter: Die verbliebenen Teams werden von ca. 450 km rund 330 km in den Dünen rund um San Juan de Marcona auf sich nehmen müssen.

 

Dakar Rally Update Dienstag, 18. Januar 2018 Die X-Klasse ist der heimliche Star in Argentinien

Schon auf der Fahrt von Peru nach Bolivien erweckte unser Fahrzeug pure Begeisterung bei den lokalen Rallyefans. Ständig wurden an dem roten X 220 Selfies gemacht und uns wurden zu dem Fahrzeug wahre Löcher in den Bauch gefragt. Seit wir in Argentinien sind, ist es noch extremer. Die Mercedes X-Klasse wird hier ab 2019 nicht nur angeboten, sondern auch im Land der Gauchos und Steaks gebaut. Zudem sind Pickups hier extrem beliebt. Unser „Bomberos Camionetta!“ (Feuerwehr Pickup) findet an jeder Ampel und an jeder Tankstelle seine zahlreichen Verehrer.

Nach 4.000 Kilometer Fahrt über teilweise extrem schlechte Pisten stellen wir zufrieden fest, dass die Mercedes Ingenieure vor allem im Bereich Fahrwerk ihren Job sehr gut gemacht haben. Zudem passen die General Tire AT2 LT Reifen in 285/60 R 18 ausgezeichnet zum Fahrzeug. Die polierten Delta Alu Schmiederäder in 18 Zoll verleihen dem Bomberos Camionetta eine ausgezeichnete Optik. Eins dieser Kompletträder haben wir in der original Reserveradhalterung untergebracht, es passt auch da erfreulicherweise einwandfrei.

 

 

Dakar Rally Update Mittwoch, 19. Januar 2018: Fahren auf gut 5.000 Meter Höhe

 

Eine der größten Herausforderungen der Dakar Rallye ist die Andenüberquerung. Das gilt sowohl für die Fahrer als auch für die Fahrzeuge. Der Sauerstoffmangel in großer Höhe führt zu einer Leistungseinbuße von bis zu 50% bei den Motoren. Dem Verbrennungsgemisch fehlt der Sauerstoff. Wenn die Motorsteuerung nicht die Kraftstoffzufuhr entsprechend drosselt, wird zu viel Kraftstoff verbrannt. Dadurch steigt die Verbrennungstemperatur und es kommt zu Motorschäden.

Das ist nicht nur bei den Rennautos ein Problem, hier traf es dieses Jahr den Deutschen Markus Walcher, die Zündkerzen seines Rover V8 schmolzen auf 4.500 Metern Höhe dahin und zerstörten das Aggregat. Das Symptom trifft auch die Servicefahrzeuge, hier besonders die Diesel die  moderne Abgasvorschriften (Euro 6) erfüllen müssen. Die Motorsteuerung vieler Fahrzeuge sind in der extremen Höhe überfordert und schalten entweder den Motor komplett ab oder in den Notlauf. Unser Mercedes X 220 d lief auf 4.500 Höhe einwandfrei, wenn man berücksichtigt, dass er nur gut 50% seiner Leistung abrufen konnte. Das einzige Problem war, dass der Dieselpartikelfilter verstopfte und mit einer 50 Kilometerfahrt mit hoher Drehzahl wieder frei gebrannt werden musste, was aber einwandfrei funktionierte. Auto läuft. Es geht weiter mit uns.

 Welche Sterne sind noch dabei?

Im Biwak der Dakar Rallye finden sich unzählige Servicefahrzeuge mit Stern. Im Startfeld der Rennautos sind es leider nur wenige. Bei der 40. Rallye Dakar sind fünf Mercedes LKW und zwei Mercedes PKW am Start.

Unter den LKW hat ein Italienisches Team mit drei Mercedes Unimog leider bereits aufgegeben. Die etwas schwachen Motoren der betagten Unimog konnten sich nicht gegen die Neueren starken LKW durchsetzen.

Im Rennen sind noch zwei LKW des spanischen PBX Teams. Ein SK 1948 6x6 und ein Axor 4x4. An Board des Axor ist der Quedlingburger Philipp Bayer als Mechaniker.

Auch die beiden ML 63 AMG des argentinischen Colcar Teams (Mercedes Händler aus Cordiba)  sind noch im Rennen auf den Plätzen 19 und 31. 

 

Dakar Rally Update Donnerstag, 18.1.2018:  5.000 km Marke geknackt

Heute die 5.000 Kilometermarke geknackt. Auto läuft sehr gut. Auf der Bergetappe heute hatten wir einen Verbrauch von 10 Liter auf 100 Km.  Unsere großen General Tire AT2 Reifen bewähren sich bestens auf den Schlaglochpisten hier. Gestern sind wir durch die Nacht gefahren. Dank der Piaa LED Zusatzscheinwerfer haben wir das Szenario gut ausleuchten können und alle Nachtschwärmer rechtzeitig gesehen. Tausende Zuschauer zu Fuß oder auf unbeleuchteten Fahrrädern und jede Menge Tiere. Von Kuh über Esel bis Lama sowie von Coyote über Gürteltier bis Wüstenfuchs. Unfassbar, was hier nachts unterwegs ist. Allen sind wir sicher ausgewichen. 

 

Dakar Rally Update Samstag, 20.1.2018: Carlos Sainz gewinnt bei den Autos. Die Mercedes X-Klasse besteht den Härtetest Dakar.

185 Fahrzeuge schafften es bei der 40. Auflage der Rallye Dakar 2018 ins Ziel: 85 Motorräder, 32 Quads, 49 Autos inclusive 6 SxS und 19 Trucks – das sind 55% jener Fahrer und Fahrerinnen, die vor zwei Wochen in Lima am Start gestanden hatten.

Die Etappensiege von Kevin Benavides bei den Motorrädern, Giniel de Villiers und Co-Pilot Dirk von Zitzewitz bei den Autos und Ton van Genugten in der Truck-Wertung hatten gestern keinen Einfluss mehr auf die Spitzenplätze der Rallye.
Matthias Walkner krönte sich zum ersten Österreicher in der Geschichte der Dakar, der die Motorrad-Gesamtwertung für sich entscheiden konnte. Er hat damit für KTM den 17. Dakar-Sieg in Folge erzielt. Peugeot konnte beim letzten Dakar-Antritt den Titel auch noch einmal verteidigen, aber diesmal war es nur ein Auto aus dem Stall, das sich bei der Siegerehrung am Podium befand – nämlich jenes von Gesamtsieger Carlos Sainz. Bei den Trucks konnte sich Eduard Nikolaev seinen dritten Dakar-Titel hinter dem Steuer seines Kamaz holen.

Auch unser Team ist überglücklich die Strapazenheil überstanden zu haben. Die X-Klasse hat sich bei härtester Beanspruchung hervorragend geschlagen und dabei im Vergleich zu vielen anderen Begleitfahrzeugen noch ansprechend Komfort geboten.  

 

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