Nach mehr als drei Jahrzehnten erfolgreicher Zusammenarbeit trennt sich das Autohaus Kruse von der Marke Mercedes-Benz. Wie das Familienunternehmen aus Usedom jetzt bekanntgab, wird das Vertragsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen zum 31. März 2026 beendet.
Eine Entscheidung, die laut Geschäftsführung nach „reiflicher Überlegung sowie vielen offenen und fairen Gesprächen“ mit Mercedes-Benz getroffen wurde – und die alles andere als leichtfiel.
Hintergrund der Trennung ist vor allem die strategische Neuausrichtung des Mercedes-Benz Markenauftritts. Die damit verbundenen hohen Investitionsanforderungen seien für einen Betrieb der Größe von Autohaus Kruse langfristig nicht verantwortbar – insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und der besonderen Insellage auf Usedom.
„Wir haben gemeinsam mit unseren Führungskräften und unserer Familie einen neuen Weg entwickelt, der den Bedürfnissen des automobilen Marktes auf Usedom gerecht wird und uns gleichzeitig ermöglicht, weiterhin mit voller Kraft für unsere Kundinnen und Kunden da zu sein“, heißt es in der Mitteilung.
Know-how und Leidenschaft bleiben
Auch ohne offiziellen Mercedes-Benz Vertragsstatus will Autohaus Kruse seiner automobilen Herkunft treu bleiben. Die Leidenschaft für Mercedes-Fahrzeuge sowie das über Jahrzehnte aufgebaute Know-how sollen weiterhin das tägliche Arbeiten prägen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen Kunden auch künftig mit der gewohnten Sorgfalt und Präzision. Ein umfangreicher Bestand an Spezialwerkzeugen und Diagnosegeräten, kontinuierliche Weiterbildung sowie die Autorisierung für E-Fahrzeuge stellen sicher, dass Fahrzeuge aller Marken fachgerecht gewartet und instand gesetzt werden können. Die Versorgung mit Originalteilen von Mercedes-Benz bleibt ebenfalls gewährleistet.
Verbundenheit zu Mercedes-Benz bleibt trotz neuer Marke
Mit dem Werkstattkonzept ad Autodienst der CARAT-Gruppe sowie der Marke Maxus positioniert sich das Autohaus Kruse breiter und zukunftsorientiert. Ziel ist es, auch künftig ein verlässlicher Mobilitätspartner auf Usedom und darüber hinaus zu bleiben.
Der Schritt markiert ein neues Kapitel in der 64-jährigen Firmengeschichte des Familienbetriebs, der sich seit jeher durch Anpassungsfähigkeit ausgezeichnet hat: von Nachkriegsmodellen über russische Fahrzeuge bis hin zur jahrzehntelangen Mercedes-Benz Partnerschaft.
„Unsere Verbundenheit zur Marke Mercedes-Benz bleibt. Und der gute Stern auf Usedom wird immer ein Teil unserer Geschichte sein“, betont das Unternehmen.
Mit Zuversicht blickt man in die Zukunft – nicht zuletzt, weil mit Hannes Kruse bereits die dritte Generation bereitsteht, die Familientradition fortzuführen.
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