Die neue S-Klasse bleibt das Maß der Dinge

Mercedes-Vertriebschef: „Die S-Klasse gibt im Segment den Ton an"

Die neue S-Klasse bleibt das Maß der Dinge: Mercedes-Vertriebschef: „Die  S-Klasse gibt im Segment den Ton an"
Erstellt am 5. Februar 2026

Definition für den Maßstab automobilen Spitzenleistungen mit 21 Buchstaben? Mercedes-Benz S-Klasse! Jahrzehntelang blieb die S-Klasse für die Konkurrenz unerreichbar. Doch zuletzt geriet ihr Thron ins Wanken: Die Rivalen wurden besser, und die angestammte Kundschaft ging fremd. Jetzt aber will – nein, muss – die Mercedes S-Klasse wieder das werden, was sie immer war: das profitable Rückgrat der Marke Mercedes-Benz, das Aushängeschild für automobile Exzellenz, der Maßstab in ihrem Segment und das begehrteste Automobil seiner Klasse.

Der Anspruch ist hoch, aber – so das Selbstverständnis von Mercedes-Vertriebschef Matthias Geisen – keineswegs zu hoch gesteckt:
„Die Mercedes-Benz S-Klasse ist die meistverkaufte Luxuslimousine der Welt – und für viele einfach das beste Auto der Welt. Mit der neuesten Generation präsentieren wir erneut ein Fahrzeug, das den Ton angibt und eigene Standards definiert. Für unsere Kunden haben wir jedes Detail verfeinert, um das zu unterstreichen, was die S‑Klasse seit jeher ausmacht: Präsenz, Prestige und das unverwechselbare Gefühl des Heimkommens.“

Für den Mercedes-Vertriebschef steht fest: Wo die S-Klasse ist, muss sie oben sein. Bei Mercedes-Benz spricht man übrigens mit Blick auf das Facelift von einer neuen Generation der S-Klasse – obwohl es sich de facto „nur“ um eine Modellpflege handelt. Diese ist jedoch alles andere als ein kosmetisches Makeover. In der Regel fallen Modellpflegen eher dezent aus. Bei der S-Klasse geht Mercedes jedoch einen ungewöhnlichen Weg: Mit mehr als 2.700 neu entwickelten Teilen – etwa 50 % des gesamten Fahrzeugs – handelt es sich um eine der umfangreichsten Überarbeitungen in der Unternehmensgeschichte.

Tatsächlich hat die modellgepflegte W223-Baureihe einiges mehr zu bieten. So etwa ein Technik-Upgrade: Der neue MBUX Superscreen gehört künftig zur Serienausstattung, ebenso wie der Allradantrieb 4MATIC. Wer als S-Klasse-Fahrer auf Prestige Wert legt, dürfte sich über den optional beleuchteten Haubenstern und den vergrößerten Kühlergrill freuen.

Gut ankommen dürfte auch die pragmatische Antriebsvielfalt im S-Klasse-Fanlager. Im Gegensatz zur rein auf Elektro fokussierten Strategie der vergangenen Jahre betont Vertriebschef Geisen die Bedeutung der Wahlfreiheit. Da die Transformation zur E-Mobilität langsamer voranschreitet als erwartet, sichert Mercedes mit einer breiten Palette an hocheffizienten Verbrennern, Dieseln und leistungsstarken Plug-in-Hybriden die weltweite Nachfrage ab.

Die neue S-Klasse muss ein Erfolg werden

Die Verkaufszahlen von Mercedes im Luxussegment sind zuletzt deutlich gesunken. Das muss sich – auch mit Blick auf die Marge – wieder ändern. Geisen betont, dass die S-Klasse die hohen Margen generieren muss, die für künftige Investitionen erforderlich sind. Zudem soll die neue S-Klasse dazu beitragen, das stark rückläufige China-Geschäft zu stabilisieren.

Auf dem wichtigen chinesischen Markt sieht sich Mercedes einem aggressiven Preiskrieg und wachsender lokaler Konkurrenz gegenüber. Während chinesische Käufer bei Elektroautos (wie dem EQS) eher zurückhaltend reagieren, bleibt die Verbrenner-S-Klasse ein begehrtes Statussymbol. Hier setzt Geisen darauf, dass die S-Klasse durch ihre Tradition und ihren Komfortvorsprung gegenüber den chinesischen Tech-Giganten ihren Status als „Standard für die Zukunft“ verteidigen kann. Wird die S-Klasse W223 MoPf die hohen Erwartungen erfüllen?

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