Test: Polieren und Wachsen in einem Rutsch

Kombi-Polituren im Test:

Test: Polieren und Wachsen in einem Rutsch: Kombi-Polituren im Test:
Erstellt am 12. April 2012

Lackpolituren, die manuell verarbeitet werden und in einem Arbeitsgang auch gleich noch die schützende Wachsschicht aufs Blech bringen, das sind Autopflegemittel, die im Amateurbereich zunehmend nachgefragt werden. Ein neue Gattung, die viel verspricht, doch überzeugt sie auch in der Praxis? – Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat fünf zum Teil brandneue Produkte für den privaten Konsumenten an zwei hinsichtlich des Lacks mittelmäßig beanspruchten Fahrzeugen getestet und mit aufwendiger Messtechnik die Unterschiede bewertet.

Testsieger wurde A1 Polish & Wax von Dr. Wack. Auf den nachfolgenden Plätzen folgen mit dem Prädikat „empfehlenswert“ in der Gesamtbewertung aus Leistung und Preis: Polieren & Wachs von Liqui Moly, Wachspolitur Lack von Caramba und Xtreme Polish+Wax2 von Sonax. Nigrin Performance Hartwachs Politur Turbo wurde als Schlusslicht mit „bedingt empfehlenswert“ eingestuft.



Angenehme Anwendung

Die neuen Wachspolituren für den Handgebrauch überzeugten überwiegend durch ihre angenehme Anwendung, so das einhellige Urteil. Mittlerweile ließen sie sich entsprechend kräfteschonend auftragen und auspolieren. „Ein ganz wichtiges Kriterium für gute Poliermittel“, so die GTÜ. Es wirke sich auch entscheidend auf die Rangfolge der Produkte aus.



Wirkungsprüpfung

Bei der Wirkungsprüfung mussten die Wachspolituren unter Beweis stellen, wie gut sie den Farbeindruck im Lack der Testfahrzeuge auffrischen und wie perfekt sie den Tiefenglanz wieder herstellen. Das eigene Spiegelbild im Lack gibt Aufschluss über den Erfolg. Je präziser das Abbild, desto besser.



Glanzschleier und Glanzgrad

Mithilfe eines speziellen optischen Messgeräts bestimmten die GTÜ-Tester die Verbesserung von Glanzschleier und Glanzgrad. Der Glanzschleier wird dabei als Streulicht definiert, das in geringer Intensität nahe der Hauptreflexion des Lichtstrahls diffus erscheint. „Je weniger Streulicht gemessen wird, desto effizienter hat die Politur gewirkt“, erklärt die GTÜ. Der Glanzgrad ist eine Maßzahl für die Stärke des reflektierten einfallenden Lichtstrahls.



Wochenlange Haltbarkeit

Im Test ging man auch der Frage nach, wie dauerhaft sich die konservierende Wirkung der Wachspolituren nachweisen lässt. Dazu wurden in einem Laborversuch mehrere Waschzyklen hintereinander im Zeitraffer nachgestellt. Das Ergebnis: Der wasserabweisende (hydrophobe) Schutzeffekt der Wachse bei nicht gerade ausgeprägtem Waschbedürfnis sollte sogar über mehrere Wochen anhalten.

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