AUTO DER WOCHE
Kultobjekt „Bang Boom Bang“ Benz
Ralf Richter alias Kalle Grabowski und sein goldener Mercedes SEC
Auf der diesjährigen Tuning World Bodensee sind nicht nur Cars und Chrom die Stars, sondern auch ein Mann und sein Mercedes. Es ist nicht irgendein Paar, das da am Donnerstag 13. Mai und am [b]Sonntag, 16. Mai von 13:30 bis 14:00 Uhr in Halle B2 Stand 102 „Mercedes-Fans.de“ für eine Autogrammstunde und als Juror beim Hella Show & Shine-Award im Rampenlicht steht....[/b]
...es ist das Kultgespann Ralf Richter alias Kalle Grabowski und sein aus dem Kinoerfolg „Bang Boom Bang“ bekanntes Mercedes Coupé. Naja, es ist die DAS Coupé, aber Ralf Richter wollte unbedingt wieder das gleiche Modell!
Der Film, der 1999 als erster Teil der so genannten Unna Trilogie von Regisseur Peter Thorwarth in die Kinos kam, war ein Überraschungserfolg und ist vor allem im Ruhrgebiet unvergessen. Typisch Kult: Seit elf Jahren läuft der Film ununterbrochen regelmäßig im UCI-Kino in Bochum. Zum zehnjährigen Jubiläum des Filmstarts gab es eine Geburtstagsfeier, bei welcher der Film vor 2.400 Gästen in allen 14 Sälen des UCI im Ruhr-Park Bochum lief. In der Ganovenkomödie agieren Oliver Korittke, Martin Semmelrogge, Diether Krebs, Til Schweiger und natürlich Ralf Richter. Letzterer mimt einen Kriminellen namens Kalle Grabowski, der ein Faible für besondere Autos hat.
Ein Mann. Ein Mercedes. Eine Kultfigur
Ein Wagen hat es Kalle Grabowski besonders angetan: Es ist ein Mercedes SEC. Im Film war ein 500er sein Weggefährte – im Stil der Zeit und nach Klischee des Ludenmilieus mit roten Flammen auf den Flanken verunstaltet. Insbesondere ist es die Kunstfigur „Kalle Grabowski“, welche den Menschen unvergesslich ist. Diese Rolle machte den Schauspieler Ralf Richter, der auch in Filmen wie „Das Boot“ oder „Superstau“ mitwirkte, zu einer bundesweiten Berühmtheit.
Ralf Richter ist auch im wahrem Leben Mercedes-Fan!
In dem Film „Bang Boom Bang“ gibt Kalle Grabowski jede Menge cooler Sprüche und eine Lebensweisheit nach der anderen zum Besten. Eine davon lautet: „Du brauchst ein Fahrzeug, das zu Dir passt. Mit Stil. Eines mit Charakter. Verstehste? Ein Baby zum Liebhaben!“ In dem Streifen war besagter Mercedes 500 SEC sein Favorit. Eine gute Wahl: Das schicke Coupé gehörte Anfang der 90er Jahre zum Nonplusultra auf vier Rädern. Indes handelt es sich bei dem Band der Sympathie, das Ralf Richter mit der Stuttgarter Premiummarke verknüpft, mitnichten um eine inszenierte Verbindung. Richter ist auch im wrklichen Leben ein Mercedes-Fan!
Alte Liebe - stilvoll klassisch
Stilvoller Klassiker und Design-Ikone: Das Coupé der Mercedes S-Klasse W126
„Mein erstes Auto überhaupt war ein Käfer“, berichtet der Schauspieler von seinen Anfangstagen im Fahrerlager. „Den VW habe ich damals für eine kleine Mark ganz günstig bekommen!“ Das billig erkaufte Autoglück hielt jedoch nicht lange. Ralf erzählt: „Nach 45 Minuten ließ mich der Volkswagen schmählich im Stich. Der Motor war verreckt!“ Bei der Wahl seines nächsten fahrbaren Untersatzes sollte er mehr Glück haben. Diesmal legte er sich einen 230er Mercedes zu: „Der Benz lief und lief und lief. Rauf und runter. Runter und rauf. Die Mercedes Sechszylinder waren einfach nicht kaputt zu kriegen. Seitdem habe ich immer wieder Fahrzeuge von Mercedes gefahren.“
Mit Vorliebe wählte Ralf stets ältere Sterne als seine Weggefährten aus. Warum? „Für mich haben diese Autos noch eine Seele und Charakter. Drinnen riecht es nach Leder, Holz und der Duft von Benzin liegt in der Luft. Und wenn es mal irgendwo klemmte, konnte man es mit ein bisschen Geschick oft selber richten. Heute ist das oft leider nicht mehr so“, schwelgt Ralf Richter in der Vergangenheit.
Das Fernsehen wollte einen Heckspoiler!
Ralf Richter: "Der Spoiler war nur fürs Fernsehen - der SEC muss seriös gestylt sein!"
Ralf Richter freilich wollte die Modifikationen des Mercedes im Kalle-Grabowski-Stil von vor zehn Jahren nicht mehr haben. „Ein bisschen Wildwuchs ist okay – sonst aber sollte das Auto schon seriös gestylt sein. Schließlich bin ich jetzt zehn Jahre älter.“ Den Fernsehmachern war das zu wenig. Dass das Auto ohne Flammen ums Ecke kommen sollte, akzeptierten sie zwar noch. Beim hoch aufgetürmten Heckflügel ließen sie sich aber nicht herunterhandeln. „Die hässliche Frittenbudentheke musste für die GRIP-Sendung drauf sein“, berichtet Ralf. Weil dieses Teil in unseren Tagen aber längst ein Ding der Unmöglichkeit ist, wurde es nach Drehschluss alsbald ausgemustert.
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Kommentare: 3
Aktualisiert: Donnerstag, 13. Mai 2010
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ScionTJ » Tobias aus Essen (19)
Und Zack kann man ihn schon käuflich erwerben:
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Mercedes-Fans.de » Redaktion aus Essen (41)
Danke fuer die lieben Gruesse. Ralf Richter hat sich sehr ueber die Resonanz auf der Messe gefreut. Am Sonntag gibt Ralf Richter noch eine weitere Autogrammstunde. Urspruenglich war der Samstag geplant, jetzt also Sonntag
Brustof » Christoph aus Wörth A.d. Isar (28)
War schön das Auto und Ralf Richter auf der Tuningworld gesehen zu haben.
Wünsche den Leuten von Mercedes-Fans.de noch viel Spass an den restlichen Tagen.