Formel 1 Abu Dhabi: Vettel fährt zum Titel!

Sebastian Vettel siegt in Abu Dhabi ist ist der jüngste Formel 1-Weltmeister aller Zeiten - Nico Rosberg in der Endabrechnung Siebter, Michael Schumacher Neunter

Formel 1 Abu Dhabi: Vettel fährt zum Titel!: Sebastian Vettel siegt in Abu Dhabi ist ist der jüngste Formel 1-Weltmeister aller Zeiten - Nico Rosberg in der Endabrechnung Siebter, Michael Schumacher Neunter
Erstellt am 15. November 2010

Gratulation an Sebastian Vettel! Der Red Bull-Pilot ist der jüngste Formel 1-Champion aller Zeiten. Sechs Jahre nach dem letzten WM-Titel durch Michael Schumacher ist mit dem Heppenheimer wieder ein deutscher Fahrer Formel 1 Weltmeister geworden. Michael Schumacher selbst wurde in einen Unfall verwickelt und konnte glücklicherweise den Mercedes GP-Boliden unverletzt verlassen.



Michael Schumacher hatte sich sich in der ersten Runde gedreht und wurde anschließend von Vitantonio Liuzzi (Force India Mercedes) getroffen; beide konnten das Rennen nicht fortsetzen. Schumacher hatte dabei noch unglaubliches Glück, der Force India-Bolide nutzte den Mercedes GP-Renner als Auffahrrampe und schlug nur wenige Zentimeter neben Schumachers Kopf ein!

"Bankirrtum" zu ihren Gunsten!": das Taktieren der Teams half Vettel!

Vettel und Hamilton gaben von beinn an Vollgas ud konnten sich von ihren Verfolgern absetzen. deren teams durchdachten nun fieberhaft die Situation und spielten die Platzierungskonstellationen durch. Mit der Konsequewnz, dass diese Entscheidungen vielleicht Velltels Sieg begünstigten. So holte das Ferrari-Team Alonso vielleicht zu früh zum Boxenstopp. Und für Webber galt vielleicht das Gleiche.

Von diesen strategischen Überlegungen profitierte vielleicht auch der noch verbliebene Mercedes GP-Pilot Nico Rosberg.



Rosberg belegte auf dem Yas Marina Circuit den vierten Platz. Er legte bereits während der Safety Car Phase am Ende der ersten Runde seinen einzigen Boxenstopp ein, wechselte auf die härteren Reifen und fuhr das Rennen ohne einen weiteren Stopp zu Ende.



Millionen von Fernsehzuschauern wurden zeuge, dass Vettel noch am Steuer in Freudentränen ausbrach. Zu groß die Befreiung nach diesem herausragenden Erfolg.

Die O-Töne

NICO ROSBERG

„Mit dem heutigen vierten Platz bin ich sehr zufrieden; das bestmögliche Resultat von meinem neunten Startplatz. Ein besonderer Dank geht an Ross Brawn und James Vowles für unsere super Strategie. Auf den harten Reifen waren wir sehr schnell unterwegs, wie schon im Qualifying, und immer wenn es darauf ankam machte ich das Beste daraus. Das ist ein ordentlicher Abschluss unserer Saison – danke an alle hier an der Rennstrecke und zu Hause im Werk für die harte Arbeit während des ganzen Jahres. Wir haben nicht die angestrebten Ergebnisse erzielt, aber ich bin sicher, dass wir uns im nächsten Jahr deutlich steigern und dann auch mehr Spaß haben werden. Glückwunsch an Sebastian – er hat den Titel verdient. Als nächstes stehen in dieser Woche Testfahrten auf dem Programm; sie sind sehr wichtig, denn wir wollen mit den neuen Reifen schnellstmöglich Erfahrungen sammeln.“



MICHAEL SCHUMACHER

„Zunächst einen herzlichen Glückwunsch an Sebastian zu seinem großartigen Sieg und zum Titelgewinn. Das war eine super Leistung – nach einer wechselhaften Saison fuhr er in den letzten Rennen einfach stark. Ich habe den Unfall in der ersten Runde unbeschadet überstanden, denn ich selbst wurde nicht getroffen. Die Untersuchung im Medical Centre war nur eine Vorsichtsmaßnahme. Ich drehte mich, weil ich von der Ideallinie auf die verschmutzte Spur kam und das Heck verlor. Schade, denn ich hatte mir ein besseres Resultat zum Ende der Saison gewünscht. Jetzt freue ich mich auf die Kämpfe im nächsten Jahr. Danke an alle in unserem Team für die geleistete harte Arbeit.“





NORBERT HAUG

"Unsere herzlichsten Glückwünsche an Sebastian Vettel für seinen ersten Formel 1-Weltmeistertitel und an Red Bull Racing für beide Weltmeistertitel - Konstrukteure und Fahrer - 2010. Sebastian hat den Titel nach einer harten Saison sehr verdient und sein Team nicht minder.

Zum Glück wurde Michael Schumacher bei seinem Crash mit Vitantonio Liuzzi, der auf Michaels Dreher in der Startrunde folgte, nicht verletzt. Tonio trifft keine Schuld, er konnte Michaels Auto einfach nicht mehr ausweichen und auch Tonio ist nach dem Unfall glücklicherweise vollkommen ok.

Der darauf folgende Einsatz des Safety Cars in Runde eins und unsere sehr smarte Strategie, Nico gleich reinzuholen, um auf die härteren Reifen zu wechseln, war ausschlaggebend für den Ausgang des Rennens und für Nicos großartige Fahrt von Rang 17 auf Platz vier. Nico fuhr dabei die drittschnellste Runde des Rennens und ließ zwei der beim letzten Rennen verbliebenen vier Weltmeisteraspiranten hinter sich.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei all unseren Teammitgliedern ganz herzlich dafür bedanken, dass sie in einer harten und langen Saison stets so unermüdlich und unaufhörlich gearbeitet haben, denn nur das hat möglich gemacht, dass wir im dritten Saisondrittel stets die mit unserem 2010er Technikpaket bestmöglichen Resultate geholt haben.



ROSS BRAWN

„ Ich bin sehr gespannt auf das nächste Jahr mit unserem Team und unseren Fahrern. Wir werden viel mehr Spaß haben wenn wir dort kämpfen können, wo wir hinwollen. Glückwunsch an Sebastian zu seiner ersten Fahrer-WM, an das Red Bull Team zu seiner tollen Leistung und an Dietrich Mateschitz zu seiner Vision und zu seinem Engagement in den letzten fünf Jahren.“

250. Grand Prix des Mercedes-Benz Safety Cars in Abu Dhabi

Ein en kleiunen Grund zum Feiern hatte Mercedes-benz dennoch: Seit dem ersten Einsatz des Safety Cars 1996 bis zum Grand Prix von Abu Dhabi 2010 fanden insgesamt 250 Rennen statt: davon 90 mit mindestens einer Safety Car Phase (entspricht 36% der Rennen).

Das Safety Car kam insgesamt 135 Mal zum Einsatz. Seit dem ersten Einsatz beim GP von Frankreich in Magny–Cours 1996 hat das Safety Car 2.853,9 km Renndistanz zurückgelegt. Das erste Safety Car war der Dienstwagen von Bernd Mayländer, ein Mercedes-Benz C36 AMG.

Ergebnis GP Abu Dhabi (UAE), 19. Lauf, FIA Formel-1-Weltmeisterschaft,
12.11.-14.11.2010:

1. Sebastian Vettel, Red Bull, 1:39.36,837 Std.

2. Lewis Hamilton, McLaren, + 10,162 Sek.

3. Jenson Button, McLaren, + 11,047 Sek.

4. Nico Rosberg, Mercedes, + 30,737 Sek.

5. Robert Kubica, Renault, + 39,026 Sek.

6. Vitaly Petrov, Renault, + 43,520 Sek.

7. Fernando Alonso, Ferrari, + 43,797 Sek.

8. Mark Webber, Red Bull, + 44,243 Sek.

9. Jaime Alguersuari, Scuderia Toro Rosso, + 50,201 Sek.

10. Felipe Massa, Ferrari, + 50,868 Sek.

Endstand Fahrer-Weltmeisterschaft:

1. S. Vettel, 256 Punkte

2. F. Alonso, 252

3. M. Webber, 242

4. L. Hamilton, 240

5. J. Button, 214

6. F. Massa, 144

7. N. Rosberg, 142

8. R. Kubica, 136

9. M. Schumacher, 72

10. A. Sutil, 47

Endstand Konstrukteurs-Weltmeisterschaft:

1. Red Bull, 498 Punkte

2. McLaren, 454

3. Ferrari, 396

4. Mercedes, 214

5.Renault, 163

6. Williams, 69

7. Force India, 68

8. Sauber, 44

9. Scuderia Toro Rosso, 13.

15 Bilder Fotostrecke | Vettel ist Weltmeister: Sebastian Vettel siegt in Abu Dhabi ist ist dewr jüngste Formel 1-Weltmeister aller Zeiten #01 #02

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