Mercedes-Benz & Elektromobilität

EQ Power von Mercedes-Benz: Nachhaltig. Effizient. Dynamisch.

Mercedes-Benz & Elektromobilität: EQ Power von Mercedes-Benz: Nachhaltig. Effizient. Dynamisch.
Erstellt am 15. April 2020

Auf dem Weg in die rein elektrische Mobilität stellen Plug-in-Hybride vielleicht die wichtigste Brückentechnologie dar. In ihrer bereits dritten Generation präsentiert Mercedes-Benz mit seinen EQ Power-Modellen einen weiteren Schritt in Richtung CO2-neutraler Mobilität. Die Vorzüge der Technologie werden Mercedes-Benz Kunden bis Ende 2020 bereits in mehr als 20 verschiedenen Modellvarianten erleben können. Im Plug-in-Hybrid ergänzen sich die positiven Eigenschaften von Elektroantrieb und Verbrennungsmotor. Der Hauptvorteil der Hybrid-Technik ist die Möglichkeit des lokal emissionsfreien Fahrens, wenn es darauf ankommt, in Kombination mit der vom herkömmlichen Auto gewohnten Autonomie. Reichweitenangst kennen Plug-in-Hybrid-Fahrer nicht. Dabei stellen verhältnismäßig große Lithium-Ionen-Akkus rein elektrische Aktionsradien sicher, die für einen Großteil der täglichen Fahrten mehr als ausreichen. Mercedes-Benz wird diese wegweisende Technologie über die gesamte Palette ausrollen – von der A- bis zur S-Klasse, vom GLA bis zum GLE bekommen die Verbrennungsmotoren elektrische Unterstützer zur Seite gestellt. Diese beziehen ihre Energie aus Akkus, die sich an der Ladesäule des Arbeitsplatzes oder am öffentlichen Netz aufladen lassen.

Plug-in-Hybrid-Technik für Kompaktmodelle

Für Modelle mit quer eingebautem Motor und dem Doppelkupplungsgetriebe 8G-DCT wurde ein kompakter Hybridtriebkopf entwickelt, dessen E-Maschine als permanenterregte Synchronmaschine mit Innenläufer arbeitet. Ihr Stator ist ein integraler Bestandteil des Triebkopfgehäuses, der Rotor des E-Motors umfasst die im Ölbad laufende Trennkupplung. Eine bedarfsgerechte Stator- und Rotorkühlung macht es möglich, sowohl Spitzen- wie Dauerleistung der E-Maschine ohne Abstriche abzurufen. Der Aufbau der Hybrid-Komponenten erlaubt es erstmals bei Mercedes-Benz, auf einen klassischen 12-Volt-Starter zu verzichten, denn für Start und Zustart des Verbrennungsmotors kommt ausschließlich die E-Maschine zum Einsatz. Zur Effizienz der kompakten Antriebseinheit gesellen sich eine gehörige Portion Fahrfreude und Alltagstauglichkeit. Schon die technischen Highlights der Kompaktklassehybriden sprechen hier eine deutliche Sprache:

  • Elektrische Reichweite bis zu 77 km (NEFZ)
  • Elektrische Leistung 75 kW
  • Systemleistung 160 kW
  • Systemdrehmoment 450 Nm
  • Höchstgeschwindigkeit 140 km/h (elektrisch)/235 km/h (gesamt; A-Klasse Kompaktlimousine)
  • Beschleunigung 0-100 km/h in 6,6 Sekunden (A-Klasse Kompaktlimousine)
  • Nahezu keine Einschränkungen beim Gepäckraum

Als EQ Power-Verbund leisten die E-Maschine und der 1,33 Liter große Vierzylindermotor 160 kW (218 PS) und entwickeln ein Gesamtdrehmoment von maximal 450 Nm. Die typische Charakteristik der E-Maschine, volles Drehmoment aus dem Stand, lässt die kompakten Plug-in-Hybride besonders spontan auf das Fahrpedal reagieren. Entsprechend dynamisch sind die Fahrleistungen: Den klassischen Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert beispielsweise der A 250 e (Kraftstoffverbrauch kombiniert 1,5-1,4 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 34-33 g/km, Stromverbrauch kombiniert 15,0-14,8 kWh/100 km) in lediglich 6,6 Sekunden. Erst bei einer Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h begrenzen die Fahrwiderstände den Vortrieb.

Die neueste Akku-Generation mit hoher Energiedichte

Ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Gesamtkapazität von 15,6 kWh dient dem elektrischen System als Energiespeicher. Der lässt sich extern mit Wechsel- oder Gleichstrom aufladen. Der fahrzeugeigene Anschluss dafür, praktisch die elektrische Tankklappe, befindet sich im hinteren Bereich der rechten Seitenwand. Über sie lassen sich die kompakten Plug-in-Hybride an einer 7,4-kW-Wallbox mit Wechselstrom (AC) innerhalb 1 h 45 min von 10-100 Prozent SoC (Status of Charge, Ladezustand) aufladen. Beim schnelleren Gleichstromladen (DC) schrumpft die Ladedauer auf nur noch rund 25 Minuten von 10-80 Prozent SoC.

Plug-in-Hybrid-Technik für den Längseinbau

Seit Einführung der Hybrid-Technik bei Mercedes-Benz im Jahr 2009 im S 400 Hybrid wurde der Antriebsstrang für den Längseinbau konsequent weiterentwickelt. Für die EQ Power genannte jüngste Generation konzipierten die Entwickler vor allem die Elektromaschine im Plug-in-Hybridgetriebe 9G-TRONIC neu. Sie arbeitet als permanent erregte Synchronmaschine mit Innenläufer. Eine performantere Leistungselektronik verhilft ihr zu einer höheren Leistungs- und Drehmomentdichte. Mit ihrem Drehmomentwandler mit integrierter Wandlerüberbrückungskupplung ist ein weiterer Innovationssprung gelungen. Trotz nochmals gestiegener Leistung blieb die Bauform der E-Maschine äußerst kompakt. Insgesamt ist das Getriebe nur 108 mm länger als das 9G-TRONIC Grundgetriebe. Von ihm wird die stärkste Baustufe mit einem übertragbaren Drehmoment von bis zu 700 Nm für den Hybrideinsatz verwendet, um die vereinten Kräfte von Verbrennungs- und Elektromotor dauerhaft nutzen zu können.

Premiere feierte dieses Antriebssystem im Mercedes GLE 350 de 4MATIC (Kraftstoffverbrauch gewichtet 1,1 l/100 km, CO2-Emissionen gewichtet 29 g/km, Stromverbrauch gewichtet 25,4 kWh/100 km). Seine im Vergleich zu den anderen Plug-in-Hybriden deutlich größere elektrische Reichweite garantiert ein noch ausgeprägteres, lokal emissionsfreies E-Fahrt-Erlebnis. Die wichtigsten Daten:

  • Elektrische Reichweite von bis zu 106 km (NEFZ)
  • Elektrische Leistung 100 kW
  • Systemleistung 235 kW/320 PS
  • Systemdrehmoment 700 Nm
  • Höchstgeschwindigkeit bis 160 km/h (elektrisch)/210 km/h (gesamt)
  • Beschleunigung 0-100 km/h in 6,8 Sekunden

Mit seiner Batteriekapazität von 31,2 kWh erreicht der GLE 350 de bei entsprechender Fahrweise über 100 Kilometer elektrische Reichweite (nach NEFZ). Sollte diese große Reichweite unterwegs einmal nicht ausreichen, erlaubt der GLE 350 de auch schnelles Nachladen über seinen COMBO-Ladeanschluss für Wechselstrom-/AC- und Gleichstrom-/DC-Laden. Er befindet sich in der linken hinteren Seitenwand. An DC-Schnellladesäulen ist das Stromtanken in ca. 20 Minuten (10-80 Prozent SoC/Ladestand) bzw. in ca. 30 Minuten (10-100 Prozent SoC) möglich.

Mercedes me Charge will das Laden erleichtern

Optional erhalten die Mercedes-Benz Plug-in-Hybrid-Fahrer mit dem Service Mercedes me Charge Zugang zu einem der weltweit größten Ladenetze. Über die App Mercedes me oder das Infotainmentsystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) lassen sich zahlreiche Informationen zu Ladesäulen abrufen oder die Navigation zu einem Ladepunkt starten. Das natürliche Sprachverstehen des MBUX-Systems erlaubt die Suche von Ladesäulen in der Nähe oder entlang der gewählten Route. So werden Finden, Laden und Bezahlen so komfortabel wie nie.

Intelligente Betriebsstrategie unterstützt den Fahrer

Damit die Abstände zwischen den einzelnen Ladevorgängen so groß und die Ladezeit so kurz wie möglich sind, unterstützt die Bordelektronik der EQ Power-Modelle den Fahrer beim effizienten Fahren mit einer intelligenten und streckenbasierten Betriebsstrategie. Sie empfiehlt den elektrischen Fahrmodus für die jeweils sinnvollsten Streckenabschnitte und berücksichtigt dabei unter anderem Navigationsdaten, Topografie, Geschwindigkeitsvorschriften und die Verkehrsverhältnisse für die gesamte geplante Route. Der so genannte ECO Assistent steht dem Fahrer als eine Art Coach zur Seite und hilft beim Strom- und Kraftstoffsparen. Folgt man dem Coach des ECO Assistenten konsequent, lässt sich der Verbrauch um bis zu fünf Prozent gegenüber einem normalen Fahrprofil senken.

Plug-in-Hybrid mit großem CO2-Sparpotenzial

In die Betrachtung der Umweltverträglichkeit eines Fahrzeuges beziehen die Umweltexperten von Daimler die Emissionen und den Ressourcenverbrauch über den gesamten Lebenszyklus ein – von der Rohstoffgewinnung über die Produktion und Nutzung bis hin zur Verwertung. Trotz des höheren Aufwandes in der Herstellung eines Hybriden fällt die Umweltbilanz positiv aus. Tatsache ist, dass ein Mercedes-Benz Plug-in-Hybrid der dritten Generation in der Herstellung einen etwa 20 Prozent höheren CO2-Ausstoß als ein vergleichbares Modell mit konventionellem Antrieb produziert, vor allem die Hochvoltbatterie trägt dazu bei. Konsequentes Nutzen der Plug-in-Funktion, also regelmäßiges Aufladen des Akkus am Netz, im Verbund mit der höheren Effizienz im Fahrbetrieb selbst, senkt den CO2-Ausstoß um 40 Prozent, selbst mit dem aktuell in Deutschland verfügbaren Strommix. Wird die Fahrzeugbatterie ausschließlich mit Ökostrom geladen, steigt die CO2-Ersparnis der EQ Power-Modelle von Mercedes-Benz sogar auf bis zu 70 Prozent. Tatsächlich ermöglichen die großen Akkus der aktuellen Plug-in-Hybrid-Generation, in Verbindung mit den leistungsstarken E-Maschinen, einen besonders effizienten Fahrbetrieb, selbst wenn die rein elektrische Reichweite eigentlich erschöpft ist. Ausgeprägtes Rekuperationsvermögen und die intelligente Betriebsstrategie sorgen dafür, dass sich der Akku im Grunde nie ganz entleert. So kann die E-Maschine den Verbrennungsmotor auch auf Langstrecken immer wieder unterstützen, schon kurze Momente im Schubbetrieb bilden dafür die Grundlage. Damit läuft der Verbrenner wesentlich häufiger im optimalen und besonders effizienten Kennfeld als dies bei konventionellen Antrieben möglich ist. Trotz des größeren „CO2-Rucksacks“ durch die aufwändigere Herstellung spart der Plug-in-Hybrid über den gesamten Lebenszyklus eine große Menge CO2 ein und erreicht im besten Fall lediglich etwa 45 Prozent der Gesamtemissionen eines vergleichbar starken, konventionell angetriebenen Modells.

 

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  • KLE907
    KLE907 ist neu in unserer Community, sag doch mal "Hallo" zu ihm!
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    Egide aus belgien kommentiert den Artikel Glassdoor-Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit: Beste Arbeitgeber Deutschlands 2021: Daimler nicht mehr unter den Top 10?:
    „Ja mit Ola wird nichts noch besser werden, sehr sehr schade fur die schöne Marke Mercedes-Benz.“
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  • Dr. H. Neuroth
    Dr. H. Neuroth sagt: „Wie kann ein renommiertes Autohaus, wie Mercedes es nun mal sein will, weiterhin reines Gewissens Fahrzeuge der E-Klasse ausliefern, wohl wissend, dass der gutgläubige Kunde bei einem Defekt an der Batterie WOCHENLANG auf sein gerade gekauftes und bezahltes Auto verzichten muss ??! Wieso werden potentielle Kunden von einem seriösen Autohersteller vor so einer bitteren Erfahrung nicht gewarnt.“ zu...
    vor einem Tag
    Dr. H. Neuroth hat sein Profilbild geändert
    Di, 19. Januar 2021
  • Dr. H. Neuroth
    Dr. H. Neuroth sagt: „Am 4.12.20 habe ich bei der Fa. RKG-Bonn meinen neuen Mercedes E-300 T übernommen. Nach sage und schreibe 15 Minuten fiel das Fahrzeug mit einem elektrischen Fehler aus und musste abgeschleppt werden. Noch am selben Tag wurde das Neufahrzeug in der Werkstatt von RKG-Bonn beim Herausfahren aus der Halle an Beifahrertür und der hinteren rechten Tür beschädigt ! Aber es kommt noch besser, bzw. peinlicher für Mercedes: Seit nunmehr 7 Wochen kann das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit ausgehändigt werden. Die notwendige 48-Volt-Batterie ist nicht lieferbar !!! am 18.1.21 wurde mir mitgeteilt, dass eine Ersatzbereit eventuell im Februar lieferbar ist. “ zu...
    vor einem Tag
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    Di, 19. Januar 2021
  • Dr. H. Neuroth
    Dr. H. Neuroth sagt: „Neufahrzeug E 300 T seit Übernahme schon 7 Wochen nicht fahrbereit !!!“ zu...
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    Di, 19. Januar 2021
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    vor einem Tag
  • Dr. H. Neuroth
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