Elektromobilität

Mehr Stromtankstellen - Ausbau der Ladeinfrastruktur

Elektromobilität : Mehr Stromtankstellen - Ausbau der Ladeinfrastruktur
Erstellt am 8. Juni 2016

Elektromobilität ist im Aufwind: Mit der Kaufprämie und mehr als einer Milliarde Euro an Fördermitteln hat die Bundesregierung die Weichen für eine steigende Zahl an Elektrofahrzeugen auf Deutschlands Straßen gestellt. "Wir freuen uns über den politischen Rückenwind für die emissionsfreie Mobilität in Deutschland", erklärt Dr. Norbert Verweyen, Geschäftsleitung Effizienz bei RWE. "Dieser Aufschwung muss mit einem Ausbau der Ladeinfrastruktur einhergehen. Denn ein Elektrofahrzeug lädt, während es ohnehin parkt."

Zu Hause und am Arbeitsplatz laden

Anders als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, die auf das öffentliche Tankstellennetz angewiesen sind, gibt es für Elektrofahrzeuge zahlreiche Möglichkeiten zu "tanken". Neben der öffentlichen Ladesäule macht beispielsweise eine heimische Ladebox das eigene Zuhause zur Stromtankstelle. Elektrofahrzeuge sollten am besten immer in Kombination mit dieser komfortablen Ladeoption angeboten werden. Darüber hinaus richten immer mehr Unternehmen eigene Ladenetze ein, die auch die Mitarbeiter nutzen dürfen. Verweyen: "Es ist ein wichtiges Signal vom Gesetzgeber, das Laden privater Elektrofahrzeuge am Arbeitsplatz zu erleichtern, insbesondere die steuerliche Handhabung."

Das richtige Tempo für jedes Umfeld

Die Ladetechnologie hat sich rasant weiterentwickelt: Die Forschung hat neben der Ladung mit Wechselstrom die Schnellladung mit Gleichstrom entwickelt. Der Ladevorgang verkürzt sich damit je nach Fahrzeugmodell auf gerade einmal eine halbe Stunde. "Jede Ladetechnologie hat ihre Berechtigung", so Verweyen. Für das private Eigenheim ist dank der langen Standzeiten die kostengünstige Ladebox mit 11 oder 22 kW Leistung die richtige Wahl. An Autobahnen oder auf Supermarktparkplätzen sorgt die Schnellladung kurzfristig für neue Energie im Akku. "Um den Ausbau der Ladeinfrastruktur zielgerichtet voranzutreiben, ist auch hier die beschlossene Förderung sinnvoll", sagt Verweyen.

RWE führend beim Ausbau der Ladeinfrastruktur

Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur ist RWE in Vorleistung gegangen. Das Unternehmen betreibt europaweit über 4.900 Ladepunkte und hat gemeinsam mit mehr als 100 Stadtwerkepartnern eines der größten zusammenhängenden Ladenetze in Deutschland aufgebaut. Innovative Abrechnungsmodelle und Backend-Lösungen machen das Laden für die Nutzer so barrierefrei und komfortabel wie möglich.

Darüber hinaus ist RWE beim Aufbau von Ladelösungen Technologiepartner in Kooperationen mit Unternehmen wie Daimler, BASF, ALDI SÜD oder Tank & Rast.

Fotos: obs/RWE Effizienz GmbH

 

1 Kommentar

  • TeslaFan

    TeslaFan

    22kW Ladesäulen sind nur etwas für Stadtautos. Wer will schon 1h warten bis er weiere 150km drin hat. Wir brauchen ein flächendeckendes Ladenetz mit 150kW!! Nur so macht man lange Strecken möglich. Warum warden wir gezwungen Tesla zu kaufen demit wir das bekomen.

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