F1 Abu Dhabi: Vettel ist Vizeweltmeister

Lewis Hamilton scheidet aus - Heikki Kovalainen Elfter

F1 Abu Dhabi: Vettel ist Vizeweltmeister: Lewis Hamilton scheidet aus - Heikki Kovalainen Elfter
Erstellt am 1. November 2009

Auch in Abu Dhabi beim letzten Lauf der diesjährigen Formel 1-Saision lief es für das McLaren-Mercedes-Team anders als erhofft. Der von der Pole Position ins Rennen gestartete Lewis Hamilton mußte nach 20 Runden das Rennen aufgeben. Sieger auf dem beendruckenden Kurs von Yas Marina wurde Sebastian Vettel. Der Brawn-Mercedes-Pilot Jenson Button, der als Dritter durchs Ziel ging, stand schon vorher als Weltmeister fest!

Unbeeindruckt von der Gerüchteküche - mehrere Medien berichteten von einer bevorstehenden Trennung von McLaren und Mercedes - legte Lewis Hamilton in seinem vorrst letzten rennwochenende als amtierender Weltmeister eine Super-Qualifikation hin. Quali-Bestzeit bedeutete Pole-Position für das einzigartige Formel 1-Rennen, das bei tageslicht gestartet wird und unter Scheinwerfern endet. Vor der grandiosen Kulise der neuen Rennstrecke mußte Lewis Hamilton dann aber am Sonntag mit seinem Ausfall in der 20. Runde alle Hoffnungen auf einen würdigen Saisonabschluss begraben. Sein Team rief ihn wegen eines Bremsendefekts an die Box und beendete sein Rennen - der Abschluss einer insgesamt eher unbefriedigenden Saison.

McLaren Mercedes Dritter in der Konstrukteurs-Wertung

Vodafone McLaren Mercedes beendete die Konstrukteurs-WM mit 71 Punkten auf Platz drei; hinter dem Mercedes-Benz Kunden-Team BrawnGP mit 172 Zählern und Red Bull mit 153. In der zweiten Saisonhälfte, die mit dem Mercedes-Benz Heim Grand Prix auf dem Nürburgring begann, verbesserte sich Vodafone McLaren Mercedes vom sechsten auf den dritten Platz der Gesamtwertung.

Am Motor lag es sicherlich nicht: Schauen wir kurz in die Statistik! Autos mit Mercedes-Motor standen in zehn der 17 Rennen auf der Pole Position, und zehn der 17 Rernnen wurden von einem Boliden mit Mercedes-Motor gewonnen. Fünf der sechs Fahrer mit Mercedes-Benz Motoren führten in 15 der 17 Saisonrennen für insgesamt 593 von 988 Runden, das sind 60 Prozent.

256 der 604,5 in dieser Saison vergebenen Punkte (39,8 Prozent) wurden von Rennern mit Mercedes-Benz Motoren gewonnen. Der bestplatzierte weitere Motorenhersteller Renault kam mir seinen Teams Red Bull Renault und Renault nur auf 178,5 Zähler.

Für Mercedes ist es der 6. WM-Titel in der Formel 1

Der Titel von Jenson Button ist der sechste Fahrer-WM-Titel in der Formel 1, der mit einem Mercedes-Benz Motor gewonnen wurde. Zweimal holte Juan Manuel Fangio die WM (1954/1955), zweimal Mika Häkkinen (1998/1999) und zuletzt Lewis Hamilton vor einem Jahr,

Lewis beendete die Saison nach seinem Ausfall mit 49 Zählern auf Rang fünf der Fahrer-WM; Heikki wurde Zwölfter mit 22 Punkten. Und vielleicht noch etwas, worauf für die nächste Saison bestimmt aufbauen lässt: Keines der sechs Fahrzeuge mit Mercedes-Benz Aggregat fiel 2009 wegen Motorschadens aus.

Ergebnis GP Abu Dhabi (UAE), 17. Lauf, FIA Formel 1-Weltmeisterschaft,
30.10.-01.11.2009

1. S. Vettel, Red Bull-Renault, 1:34.03,414 Std.

2. M. Webber, Red Bull-Renault, + 17,857 Sek.

3. J. Button, Brawn-Mercedes, + 18,467 Sek.

4. R. Barrichello, Brawn-Mercedes, + 22,735 Sek.

5. N. Heidfeld, BMW-Sauber, + 26,253 Sek.

6. K. Kobayashi, Toyota, + 28,343 Sek.

7. J. Trulli, Toyota, + 34,366 Sek.

8. S. Buemi, STR-Ferrari, + 41,294 Sek.

Endstand Fahrer-Weltmeisterschaft:

1. J. Button, 95,0 Punkte

2. S. Vettel, 84,0

3. R. Barrichello, 77,0

4. M. Webber, 69,5

5. L. Hamilton, 49,0

6. K. Räikkönen, 48,0

7. N. Rosberg, 34,5;

8. J. Trulli, 32,5

9. F. Alonso, 26,0

10. T. Glock, 24,0.

Endstand Konstrukteurs-Weltmeisterschaft:

1. Brawn-Mercedes, 172,0 Punkte

2. Red Bull-Renault, 153,5

3. McLaren-Mercedes, 71,0

4. Ferrari, 70,0

5. Toyota, 59,5

6. BMW-Sauber, 36,0

7. Williams-Toyota, 34,5

8. Renault, 26,0

9. Force India-Mercedes, 13,0

10. STR-Ferrari, 8,0.

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