AutoArenA Motorsport beim ADAC GT Masters in Spielberg

Höhepunkt der Pechsträhne für Patrick Assenheimer

AutoArenA Motorsport beim ADAC GT Masters in Spielberg: Höhepunkt der Pechsträhne für Patrick Assenheimer
Erstellt am 13. Juni 2018

Wenn man denkt, es kann nicht mehr schlimmer kommen... Für Patrick Assenheimer und seinen Partner Clemens Schmid stand der Start beim GT-Masters-Event auf dem Red Bull Ring - wieder einmal - unter keinem guten Stern. Im Gegenteil, die Crew wurde von der ersten Minute an vom Pech verfolgt.

Erst kein Glück und dann auch noch Pech...

Patrick Assenheimer hat in der Vergangenheit schon eine Menge Pech gehabt. Ob es nun  unglückliche Timings bei den Quali-Runden, fremdverschuldete Unfälle in den Rennen oder plötzliche Reifen-Schäden waren - Patrick griff alles ab, was an Pech verfügbar war. Was ihm und seiner AutoArenA Motorsport Crew allerdings beim ADAC GT Masters in Spielberg widerfuhr, stellt den vorläufigen Höhepunkt seiner Pechsträhne dar. Bereits am Donnerstag bei den offiziellen Testfahrten kamen Patrick und sein Partner Clemens Schmid keinen einzigen Meter weit. Bremsprobleme und ein Bruch einer Querlenkerschraube machten eine Reparatur nötig, der das gesamte Vormittagsprogramm zum Opfer fiel. Pünktlich zum Abschluss der Arbeiten gegen Mittag öffneten sich die Himmelsschleusen und es regnete den ganzen Nachmittag in Strömen, was eine Testarbeit wiederum unmöglich machte.Den Testtag konte man also schon mal abhaken.

Technik-Problem genau im falschen Moment

Ähnlich unglücklich ging es im Verlaufe des Rennwochenendes weiter. Am Samstag war Patrick gerade auf einer schnellen Qualifikationsrunde, als bei seinem Mercedes-AMG GT3 wieder auf unerklärliche Weise die Schraube eines Querlenkers brach. Als Folge stand nur ein 31. Startplatz zu Buche. Von dort hinten lieferten Patrick und Clemens eine blitzsaubere Leistung ab, kämpften sich durch das enge Feld und konnten am Ende den 23. Platz belegen. Angesichts des Startplatzes und des verlorenen Tests eine gute Leistung, zufrieden konnte aber keiner sein.

Mechaniker-Fehler und Taktik-Pech am Sonntag

Noch schlimmer traf es die Truppe um Patrick Assenheimer am Sonntag. Weil ein Mechaniker nach dem Qualifying zu früh Hand an das Fahrzeug gelegt hatte und damit die Parc Fermé Bestimmungen verletzte, wurden dem Piloten alle Zeiten gestrichen und man musste von der 36. und letzten Position starten. Damit war jede Chance auf ein gutes Ergebnis verloren, außer es würden während des Rennens außergewöhnliche Umsdtände auftreten. Und genau dies passierte, denn kurz nach dem Start setzte plötzlich starker Regen ein, allerdings nur auf einem Teil der Strecke. Die große Frage war: auf Regenreifen wechseln oder auf Slicks draußen bleiben? Und man ahnt es schon: bei AutoArenA Motorsport fiel die falsche Entscheidung. Allerdings hatten die Jungs angesichts des letzten Startplatzes auch nicht viel zu verlieren und mussten solch ein Risiko eingehen. Man kam also als eines der ersten Fahrzeuge an die Box und wechselte auf profilierte Regenreifen. Die Spitzenleute blieben aber auf Slicks draußen und wechselten erst beim Pflichtstopp zur Rennmitte auf Regenreifen, was ihnen einen Boxenstopp einsparte. Trotz alledem zeigten Patrick Assenheimer und Clemens Schmid wieder eine tadellose fahrerische Leistung und konnten sich unter widrigsten Bedingungen noch bis auf Rang 20 vorarbeiten. Zählbare Punkte brachte diese tolle Leistung allerdings wieder nicht, weshalb die Enttäuschung bei Patrick Assenheimer und erst Recht bei Clemens Schmid, für den das Gastspiel in Österreich immerhin das Heimspiel darstellte, nach dem Wochenende riesengroß.

Patrick Assenheimer: "Das war ein schwarzes Wochenende für uns, die Enttäuschung ist groß. Wir werden die Fehlerquellen genau analysieren, daraus lernen und beim nächsten Rennen wieder voll angreifen!" Bevor es allerdings beim ADAC GT Masters weiter geht, reist das Team AutoArenA Motorsport zunächst am übernächsten Wochenende zum 3. VLN-Lauf an den Nürburgring.

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