MB-Baureihen: A-Klasse W168 (1997-2005)

Erst Elch-Test - dann Elchfest: die kleinste Mercedes-Baureihe wurde ein großer Erfolg

MB-Baureihen: A-Klasse W168 (1997-2005): Erst Elch-Test - dann Elchfest: die kleinste Mercedes-Baureihe wurde ein großer Erfolg
Erstellt am 26. August 2009

Klein aber fein: Die Mercedes A-Klasse hat sich zu einem Dauerbrenner der ganz besonderen Art entwickelt. Die beiden Modelle A 140 und A 160 mit Ottomotor sind im Oktober 1997 die ersten Varianten der A-Klasse, die eine kuriose Berühmtheit durch das Versagen des Erstmodells in einem skandinavischen Test erlangte, dem sogenannten „Elch-Test“. Was dem Erfolg der Mercedes A-Klasse dennoch keinen Abbruch tat. Mehr als 1,1 Millionen Mercedes A-Klasse wurden von 1997 bis 2004 produziert.



"A star is born - das kleine Genie!" Unter diesem Motto trat die A-Klasse bei ihrer Premiere in Frankfurt an!

Zunächst auf die jugendliche Zielgruppe ausgerichtet, bot man seitens Mercedes-Benz für die Mercedes A-Klasse sehr poppige Lackierungen und Farben an. Tatsächlich aber fand das Fahrzeug vor allem bei älteren Mercedes-Freunden Anklang, die an der A-Klasse die gute Rundum-Sicht durch die hohe Fahrerposition und den kommenden Ein- und Ausstieg schätzten. Die moderaten Ausmaße der A-Klasse lieferten zudem entscheidende Vorteile im Stadtverkehr.

Eine kostruktive besonderheit ist das einzigartige Sandwich-Konzept: Motor, Getriebe und Achsen sind vor und unter der Fahrgastzelle untergebracht. Das hat viele Vorteile. Bei einem Frontalcrash taucht die Antriebseinheit unter den Passagierraum der A-Klasse.

Als Resonanz auf den Elchtest zählen ab Februar 1998 das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP® und der Automatische Brems-Assistent BAS zur Serienausstattung der A-Klasse. Sicherheit wird großgeschrieben: Mit ESP®, BAS, Sidebags in den vorderen Türen, Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern ist die A-Klasse serienmäßig so gut ausgestattet wie sonst kein anderes Fahrzeug seiner Kategorie. Insgesamt haben die Stuttgarter Ingenieure 25 technische Neuentwicklungen in der A-Klasse untergebracht, die es in dieser Wagenklasse bisher nicht gab.

Ab 2001 auch mit langem Radstand!

1998 erweitern zwei Dieselmodelle die Modellauswahl. A 160 CDI und A 170 CDI zählen mit einem Verbrauch von 4,5 beziehungsweise 4,9 Liter auf 100 Kilometer zu den weltweit umweltverträglichsten Automobilen. Im Juni 1999 kommt der A 190, der über einen 125 PS starken Motor verfügt. 2001 stellt Mercedes-Benz die komplett modellgepflegte A-Klasse mit einem um 170 Millimeter verlängertem Radstand vor, der dann auch bald als Taxi Karriere macht. 550.000 W168 sind bis dato in Rastatt vom Band gelaufen.

2002 kommt das neue Top-Modell der A-Klasse, der 140 PS starke A 210 EVOLUTION, der seine Leistungsfähigkeit schon äußerlich mit dem Styling von AMG und 17-zölligen Leichtmetallrädern unterstreicht.

Schon 1997: A-Klasse mit Brennstoffzelle

Vorläufer der A-Klasse F-Cell waren die Forschungsfahrzeuge NECAR 3 bis NECAR 5. Das Kürzel steht für „New Electric Car“. Am Beispiel von NECAR 3 zeigt DaimlerChrysler 1997, dass sich der Wasserstoff für die Brennstoffzelle auch direkt an Bord des Fahrzeugs aus einem flüssigen Kraftstoff herstellen lässt. Der NECAR 3 tankt Methanol und wird bis zu 120 km/h schnell.

1999 entsteht außerdem die Studie A-Klasse HyPer mit Hybridantrieb. Der 1,7-Liter-CDI-Motor mit einer Leistung von 90 PS (66 kW) treibt die Vorderachse an, während ein Elektromotor mit weiteren 26 kW auf die Hinterachse wirkt. So entsteht ein sportliches Hybridfahrzeug mit Allradoption, das in nur acht Sekunden elektromotorisch unterstützt von 0 auf 100 km/h spurtet.

Die Sondermodelle der A-Klasse...

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Die Sondermodelle der A-Klasse

Beim A-Klasse- "Twin" steckte ein zweiter Motor im Heck! es blieb bei einem Einzelstück.

Studienhalber: A 190 Twin

Im November 1998 stellen die Stuttgarter die 250 PS starke Studie A 190 Twin mit zwei 1,9-Liter-Motoren vor. Das Aufsehen erregende Fahrzeug wird bei der Motorsport-Saisonabschlussparty im Mercedes-Benz Museum präsentiert. So schnell war noch keine A-Klasse: Den Sprint von 0 auf 100 km/h bewältigt der A 190 Twin in 5,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit der Studie liegt bei 230 km/h.

Nur 125 Stück: Edition Häkkinen

Zur Essen Motor Show International 1998 stellen die Stuttgarter im November eine besondere A-Klasse in zwei Varianten vor: die Edition Häkkinen und die Edition Coulthard. Zu Ehren der Formel-1-Piloten Mika Häkkinen und David Coulthard wird diese Sonderausführung in jeweils 125 Exemplaren gebaut. Zu erkennen sind sie an der Formel-1-Startnummer: Die A-Klasse Edition Häkkinen trägt eine rot-orange 8, die Edition Coulthard geht mit der Nummer 7 ins Rennen.

Ein puristischer Roadster auf A-Klasse-Basis: Vision SLA

Die Vision SLA, ein puristischer Roadster

So sähe ein von der A-Klasse abgeleiteter, rassiger Sportwagen aus: Auf der Auto-Show in Detroit zeigt Mercedes-Benz im Oktober 2000 die Vision SLA, einen 3,77 Meter langen, puristischer Roadster auf Basis der A-Klasse. Anleihen im Design nimmt die Studie bei den legendären Silberpfeilen, aber auch vom SLR gehen formale Akzente in die Studie des Sportwagens ein.

Die Ausstattungslinien!

Die Ausstattung der A-Klasse folgt dem bewährten Konzept verschiedener Design- und Ausstattungslines. Zur Auswahl stehen 1997 die drei Varianten „Classic“, „Elegance“ und „Avantgarde“.



Classic: Die Basis-Ausstattung. Hier verfügt die Mercedes A-Klasse über Stahlfelgen und ein in Klavierlack gehaltenes Kunststoff-Interieur.



Elegance: das Paket beeinhaltet eine Reihe von Zusatzausstattungen, die gleichermaßen Interieur wie Exterieur betreffen wie Leichtmetallräder, in Wagenfarbe lackierte Kühlermaske und Außenspiegelgehäuse, Chromeinlagen in den Türgriffen sowie zweifarbige Rückleuchtengläser.



Avantgarde: Die Luxusausführung unter den A-Klassen, mit sportlichem Design, Projektionsscheinwerfern serienmäßig, Leder-Dekor und Aluminium-Zierleisten Hinzu kommen Leichtmetallräder mit Breitreifen, eine silbern lackierte Kühlermaske, in Wagenfarbe gehaltene Außenspiegelgehäuse sowie einfarbige Heckleuchtengläser

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