Formel 1: Mercedes fährt in jedem Fall voran!

Mit dem Mercedes-Benz SLS AMG stellt die Daimler AG das leistungsstärkste Official F1™ Safety Car aller Zeiten

Formel 1: Mercedes fährt in jedem Fall voran!: Mit dem Mercedes-Benz SLS AMG stellt die Daimler AG das leistungsstärkste Official F1™ Safety Car aller Zeiten
Erstellt am 26. Februar 2010

Mit der Formel 1 ist das so eine Sache. Wer sich auf die Königsklasse des Motorsports einlässt, will natürlich auch vorne fahren. Man kann wie Mercedes GP versuchen, das beste Paket zu schnüren und das beste Team, die besten Ingenieure und die besten Fahrer an Board holen, oder man entscheidet sich dafür, das Safety Car zu stellen. Und das – welch Uberraschung – trägt auch den guten Stern im Grill: der neue Mercedes SLS AMG führt das Formel 1-Feld an!

Safety Car-Pilot Bernd Mayländer führt die Formel 1 an!

So schaut’s aus: Mercedes fährt in jedem Falle vorn, wenn die neue Formel-1-Saison in Manama/Bahrain (12.-14. März 2010) in ihre erste Runde geht! Und das Safety Car allein wird schon ein Eyecatcher sein. Denn mit dem Mercedes-Benz SLS AMG fährt dem Feld der Formel 1 Boliden, das spektakulärste und leistungsstärkste Official F1™ Safety Car aller Zeiten voran. Und das ist alles andere als nur ein Schaulaufen: Das Pace Car hat die Aufgabe, für maximale Sicherheit in der Formel 1 zu sorgen. Der Flügeltürer, der am 27. März seine Markteinführung feiert, löst den SL 63 AMG ab, der 2008 und 2009 als Official F1™ Safety Car im Einsatz war. Wie in den letzten zwei Jahren wird das C 63 AMG T-Modell als Official F1™ Medical Car auch in der neuen Saison für Sicherheit sorgen.

„Zusammen mit dem gesamten AMG Team bin ich sehr stolz, dass das neue SLS AMG als offizielles Safety Car in der Formel 1 dabei ist. Es wird für alle Mercedes- und AMG-Fans ein spannendes Erlebnis, den Flügeltürer zusammen mit dem neuen Mercedes GP Petronas Team auf den Formel-1-Strecken zu sehen“, so Volker Mornhinweg, Vorsitzender der Geschäftsfüh-rung Mercedes-AMG GmbH.

Wann kommt das Safety Car zum Einsatz?

Immer wenn's gekracht hat, oder die Streckenverhältnisse - z.B. wegen Regen - es erfordern und ein regulärer Rennverlauf gefährdet ist. Das von Ex-DTM-Fahrer Bernd Mayländer pilotierte Safety Car steht während des gesamten Rennens in der Boxengasse bereit. Sollte dann ein Funkspruch von der Rennleitung eingehen, gehen Mayländer (rechts) und sein britischer Co-Pilot Pete Tibbets auf die Piste, um sich an die Spitze des Feldes zu setzen und so Formel-1-Rennwagen sicher um den Kurs zu führen, bis die Störung behoben ist.


Formel 1-Niveau ab Werk

Ein solcher Einsatz ist dann alles andere als eine Kaffeefahrt. Die Rundenzeiten müssen vergleichsweise flottsein, damit die Formel 1-Boliden nicht überhitzen, bzw Bremsen und Reifen nicht zu sehr abkühlen.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist der mit einer idealen Balance (47:53) gesegnete Mercedes SLS AMG von Haus aus kräftig genug. Sein 6,3-Liter-V8-Motor produziert stramme 420 kW (571 PS)und stemmt zudem ein maximales Drehmoment von 650 Newtonmetern. Tempo 100 erreicht der via AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang-Sportgetriebe mit Doppelkupplungstechnik schaltende Flügeltürer nach 3,8 s. Damit ist der Mercedes SLS AMG für diesen Job bestens qualifiziert.

Zumal die AMG Keramik Hochleistungs-Verbundbremsanlage mit üppig dimensionierten Keramikscheiben in 402 x 39 Millimetern vorn und 360 x 32 Millimetern hinten den Formel 1-Anforderungen nach zügigiger Gangart ebenfalls gerecht wird und das nur 1620 kg schweren Pace Car sicher abfängt. Auf den gewichtsoptimierten Schmiederädern im 10-Speichen-Design sind Reifen im Format 265/35 R 19 (vorn) und 295/30 R 20 (hinten) montiert.

Mercedes verspricht, dass Motor, Kraftübertragung, Fahrwerk und Bremsanlage des Official F1™ Safety Cars gegenüber dem serienmäßigen SLS AMG unverändert sind.

Einzige Ausnahme: Ein neu entwickelter Endschalldämpfer lässt den AMG V8-Hochdrehzahl-Saugmotor freier atmen und bietet den Formel-1-Fans ein noch emotionaleres Sounderlebnis.

Der (ein-)leuchtende Unterschied

Vom Serien-SLS unterscheidet sich das Official F1™ Safety Car äußerlich durch die markanten F1-Logos, Carbon-Außenspiegel und den charakteristischen Leuchtbalken mit integrierter TV-Kamera. Er sitzt auf einer neu entwickelten

Carbon-Hutze, deren im Windkanal erprobte Form sicherstellt, dass der Heckflügel optimal angeströmt wird. Der Flügel fährt ab 120 km/h automatisch aus und sorgt zusammen mit dem Heckdiffusor für den nötigen Anpressdruck auf der Hinterachse.

Im neuen, aerodynamisch besonders günstig gestylten Leuchtbalken übernehmen erstmals LEDs sämtliche Lichtfunktionen. Ihre Vorteile gegenüber den früher eingesetzten Glühbirnen liegen in der besonders schnellen Ansprechzeit und der geringen Stromaufnahme.

Die beiden zentral positionierten grünen Leuchten im aerodynamisch optimierten Lichtbalken werden aktiviert, wenn sich der Official F1™ Safety Car mitten im Feld einreiht und alle Rennwagen zunächst überholen soll. Sobald der SLS AMG die Führungsposition übernommen hat, signalisieren die äußeren orangen Blinkleuchten den Formel-1-Fahrern absolutes Überholverbot. Die stroboskopartigen Blitzlichter in den Scheinwerfern und Rückleuchten haben eine neutrale Signalfunktion und sind während des Einsatzes immer aktiv. Ein spezielles Nummernschild am Heck mit Safety-Car-Schriftzug und 700 LEDs sorgt bei Dunkelheit oder Regen für zusätzliche Sicherheit.

Schnell und sicher sitzen!

Beim Öffnen der markanten Flügeltüren blickt man auf ein funktionelles Cockpit, das sich – wie schon das Exterieur – nur wenig vom Serienfahrzeug unterscheidet. AMG Sportschalensitze mit schwarzer Lederpolsterung und Sechspunktgurten sorgen für optimalen Seitenhalt. Auf der rechten Seite der AMG DRIVE UNIT befinden sich vier farbige Taster zur Bedienung der verschiedenen Lichtfunktionen sowie des Signalhorns, das bei der Boxenein- und -ausfahrt aktiviert wird.

Die Mittelkonsole ist ebenso in Echtcarbon ausgeführt wie weitere Interieur-Zierteile. Das AMG Performance-Lenkrad in Leder/Alcantara verfügt über einen speziell ausgeformten Griffbereich, eine hochwertige Echtmetallspange sowie einen unten abgeflachten Lenkradkranz mit 370 Millimeter Durchmesser. Die sieben Gänge des Doppelkupplungsgetriebes werden mithilfe der beiden Echtmetall-Schaltpaddles gewechselt.

Zwei zentrale Monitore im SLS AMG Cockpit dienen der Überwachung des Renngeschehens. Links und rechts des unteren Bildschirms befinden sich die Bedienelemente für das Funksystem, mit dessen Hilfe Bernd Mayländer und Pete Tibbetts mit der Rennleitung sowie untereinander kommunizieren können. Ein zweiter Innenspiegel ermöglicht dem Beifahrer einen Blick auf die Formel-1-Rennwagen. Im Zentraldisplay des Kombi-Instruments und im Deckel des Handschuhfachs ist das sogenannte „Marshalling System“ inte-griert: Hier sehen Fahrer und Beifahrer exakt die gleichen Signale wie die Formel-1-Fahrer in deren Cockpits – so zeigen die jeweiligen LEDs an, wenn gelbe oder grüne Flaggen geschwenkt werden. Am vorderen Ende der Instrumententafel sind LEDs für den Status des Leuchtbalkens sowie eine Onboard-Kamera angebracht; sie ist auf Bernd Mayländer gerichtet.

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