Nach Ostern erhalten Beschäftigte zwei COVID-19-Selbsttests pro Woche

Daimler verschärft Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19

Nach Ostern erhalten Beschäftigte zwei COVID-19-Selbsttests pro Woche: Daimler verschärft Maßnahmen zur Eindämmung von   COVID-19
Erstellt am 26. März 2021

Auf dem Bild: Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Mercedes-Benz AG, und Wilfried Porth, Vorstand für Personal und Arbeitsdirektor der Daimler AG.

Die Welt kämpft gegen Corona - und auch der Daimler will seinen Teil dazu beitragen, vorallem aber will der Konzern mit neuen Vorkehrungen seine Beschäftigten schützen. Deswegen stellt die Daimler AG nach Ostern kostenlos jedem Beschäftigten in Deutschland, der nicht von zu Hause arbeiten kann, zwei Selbsttests pro Woche zur Verfügung. Derzeit erhalten die Beschäftigten einen Test pro Woche. Die Tests werden auf freiwilliger Basis bereits zu Hause durchgeführt, um mögliche Ansteckungen anderer Personen frühzeitig zu unterbinden.

Ein digitalisierter, internationaler Meldeprozess ermöglicht es dem Unternehmen zudem sehr schnell und systematisch alle COVID-19 Fälle innerhalb der Belegschaft zu erfassen und die Nachverfolgung möglicher Kontaktpersonen durch den Werksärztlichen Dienst sicherzustellen. Basierend auf der digitalen Datenerfassung kann der Werksärztliche Dienst so frühzeitig erhöhte Fallaufkommen im Unternehmen erkennen, lokalisieren und dort gezielt weitere Corona-Schnelltests durchführen. Mit diesen systematischen Clustertestungen werden Infektionsketten an den Standorten schnell unterbrochen.

Porth: "Wir tun alles, um das Corona-Virus weiter einzudämmen"

Wilfried Porth, Vorstand für Personal und Arbeitsdirektor der Daimler AG: „Es ist nach wie vor eine herausfordernde Situation für alle, aber wir tun alles, um das Corona-Virus weiter einzudämmen. Wir haben frühzeitig agiert und sind uns unserer Verantwortung als Unternehmen bewusst. Durch weitreichende Schutzmaßnahmen, umfangreiches Testen und eigene Impfzentren leisten wir unseren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie. Das schaffen wir nur, wenn wir alle unseren Beitrag leisten – Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.“

Michael Brecht, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Daimler AG: „Unser Ziel bleibt, dass unsere Mitarbeiter bei der Arbeit im Betrieb besonders gut geschützt sind. Wir helfen mit unserem Hygienekonzept, damit wir unseren Beitrag hier leisten können. Das erfordert von allen Kolleginnen und Kollegen einen besonderen Einsatz. Es gilt, unsere Schutzmaßnahmen gemeinsam einzuhalten und weiterhin möglichst mobil zu arbeiten, damit wir alle gesund bleiben.“

Schon im April 2020 wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket zum Schutz der Mitarbeiter vereinbart und umgesetzt. Zu den weitreichenden Vorkehrungen zählen Hygiene- und Lüftungs-Standards, sowie Regelungen zur Kontaktreduzierung und zum Verhalten am Arbeitsplatz, wie zum Beispiel eine Maskenpflicht innerhalb von Gebäuden auf dem Werksgelände. Bereits seit Frühjahr 2020 arbeiten die Beschäftigten, wo immer möglich, mobil von zu Hause, um Kontakte zu vermeiden und das Infektionsrisiko weiter einzugrenzen. Veranstaltungen finden digital statt, nicht notwendige Geschäftsreisen sind derzeit bis Ende Juni 2021 auf ein absolutes Minimum reduziert.

Eigene Impfzentren und Werksärzte stehen bereit

Die Werksärzte von Daimler stehen bereit. Das Unternehmen hat an den deutschen Standorten eigene Impfzentren und Impfstraßen aufgebaut. Sobald Impfstoff erhältlich und die Impfung für Betriebsärzte zulässig ist, wird Daimler mit einem umfassenden Impfprogramm beginnen. Das medizinische Fachpersonal wird die Maßnahmen durchführen und greift dabei auf jahrelange Expertise von breit angelegten Impfungen wie beispielsweise der Grippeschutzimpfung zurück.

Digitaler Meldeprozess, um Infektionsketten zu unterbrechen

Für den digitalisierten, internationalen Meldeprozess wurde zu Beginn der Pandemie ein bestehendes System für Unfallmeldungen weiterentwickelt. Darin melden Führungskräfte sämtliche COVID-19 Verdachtsfälle in ihrem Verantwortungsbereich und stellen bei einer Infektion die Nachverfolgung möglicher Kontaktpersonen sicher. Der Prozess erfüllt alle Anforderungen des Datenschutzes.

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