Mercedes-Benz EQC: US-Marktstart wird um 1 Jahr verschoben

US-Medien spekulieren: Kneift der Daimler vor Tesla?

Mercedes-Benz EQC: US-Marktstart wird um 1 Jahr verschoben: US-Medien spekulieren: Kneift der Daimler vor Tesla?
Erstellt am 17. Dezember 2019

„Gas is the past.“ Diesen Satz vernimmt man aus den Zentralen der deutschen Autobauer immer öfter und immer lauter. Dass der Verbrenner keine großartige Zukunft mehr haben soll, ist auch beim Erfinder des Automobils beschlossene Sache. Mit einer großen Elektrooffensive will der Daimler nachhaltig werden und den Premiumbereich der Weltmärkte erobern. Der EQC ist der Vorbote einer neuen, hochspannenden Sternenflotte. Doch hausintern ist beim Daimler das Vertrauen in die Qualitäten des ersten vollelektrische SUV  offenbar nicht so groß, denn die Stuttgarter kneifen offenbar beim Auswärtsspiel in den USA und lassen den EQC gegen Tesla vorerst doch nicht antreten. So berichten es jetzt US-Medien.

Mercedes-Benz verschiebt das US-Debüt des EQC, seines ersten Elektrofahrzeugs, um ein ganzes Jahr und wird, wie MBUSA in einer Mitteilung kürzlich kundtat, erst im Jahr 2021 mit dem Verkauf des vollelektrischen SUV beginnen. Die offizielle Begründung zu dieser Verschiebung des EQC-Marktstartes in den USA lautet: Man habe die strategische Entscheidung getroffen, der in Europa wachsende Nachfrage nach dem EQC den Vorrang zu geben.

Tesla genießt in den USA Kultstatus

Mag sein, dass die Nachfrage nach dem EQC in Europa hoch ist. Das US-Nachrichtenmagazin indes nennt noch einen anderen Grund, warum der EQC nicht 2020, sondern erst 2021 in den USA eingeführt werden soll: Der Daimler kneift und fürchtet ein Debakel auf dem US-Markt im Konkurrenzkampf mit dem Platzhirsch Tesla. Tatsächlich ist der Erfinder des Automobils gewarnt: Die ersten Elektrofahrzeuge, die Jaguar und Audi in diesem Jahr auf dem US-Markt eingeführt haben, haben lediglich Ladenhüterstatus erreicht. Flop statt top:  Jaguar hat in diesem Jahr bis November nur 2.418 I-Pace SUVs in den USA verkauft. Audi vermochte von seinem e-tron SUV lediglich 4.623 e-tron Crossover in den USA abzusetzen.
Fakt ist: Stromer-Newcomer haben es auf dem Heimatmarkt von Tesla schwer. Tesla hat es geschafft, sich als Pionier der Elektromobilität im Premiumbereich einen Kultstatus in Nordamerika zu erarbeiten. Die deutschen Premiummarken Audi, BMW und Mercedes-Benz müssen auf dem US-Markt mit ihren E-Autos aber nicht nur gegen das gute Image von Tesla ankämpfen. US-Kunden haben laut Bloomberg auch Vorbehalte gegen die Elektromobilität der deutschen Fahrzeugbauer: Sie bemängeln, dass für zu hohe Verkaufspreise Autos mit zu niedriger Reichweite und zu langen Ladezeiten angeboten würden. (Newsquelle; Bloomberg)

Autor:‭ ‬Mathias Ebeling

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Login via Facebook

Community

  • Fanmercedes
    Fanmercedes ist neu in unserer Community, sag doch mal "Hallo" zu ihm!
    vor 2 Stunden
  • pinupkazino
    Pinupkazino ist neu in unserer Community, sag doch mal "Hallo" zu ihr!
    vor 14 Stunden
  • CoinBitWeica
    CoinBitWeica ist neu in unserer Community, sag doch mal "Hallo" zu ihr!
    vor 21 Stunden
  • KLE907
    KLE907 ist neu in unserer Community, sag doch mal "Hallo" zu ihm!
    vor einem Tag
  • egide aus belgien
    Egide aus belgien kommentiert den Artikel Glassdoor-Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit: Beste Arbeitgeber Deutschlands 2021: Daimler nicht mehr unter den Top 10?:
    „Ja mit Ola wird nichts noch besser werden, sehr sehr schade fur die schöne Marke Mercedes-Benz.“
    vor 2 Tagen
  • Dr. H. Neuroth
    Dr. H. Neuroth sagt: „Wie kann ein renommiertes Autohaus, wie Mercedes es nun mal sein will, weiterhin reines Gewissens Fahrzeuge der E-Klasse ausliefern, wohl wissend, dass der gutgläubige Kunde bei einem Defekt an der Batterie WOCHENLANG auf sein gerade gekauftes und bezahltes Auto verzichten muss ??! Wieso werden potentielle Kunden von einem seriösen Autohersteller vor so einer bitteren Erfahrung nicht gewarnt.“ zu...
    vor 3 Tagen
    Dr. H. Neuroth hat sein Profilbild geändert
    Di, 19. Januar 2021
  • Dr. H. Neuroth
    Dr. H. Neuroth sagt: „Am 4.12.20 habe ich bei der Fa. RKG-Bonn meinen neuen Mercedes E-300 T übernommen. Nach sage und schreibe 15 Minuten fiel das Fahrzeug mit einem elektrischen Fehler aus und musste abgeschleppt werden. Noch am selben Tag wurde das Neufahrzeug in der Werkstatt von RKG-Bonn beim Herausfahren aus der Halle an Beifahrertür und der hinteren rechten Tür beschädigt ! Aber es kommt noch besser, bzw. peinlicher für Mercedes: Seit nunmehr 7 Wochen kann das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit ausgehändigt werden. Die notwendige 48-Volt-Batterie ist nicht lieferbar !!! am 18.1.21 wurde mir mitgeteilt, dass eine Ersatzbereit eventuell im Februar lieferbar ist. “ zu...
    vor 3 Tagen
    Dr. H. Neuroth hat sein Profilbild geändert
    Di, 19. Januar 2021
  • Dr. H. Neuroth
    Dr. H. Neuroth sagt: „Neufahrzeug E 300 T seit Übernahme schon 7 Wochen nicht fahrbereit !!!“ zu...
    vor 3 Tagen
    Dr. H. Neuroth hat sein Profilbild geändert
    Di, 19. Januar 2021
  • Dr. H. Neuroth
    Dr. H. Neuroth hat sein Profilbild geändert
    vor 3 Tagen
  • Dr. H. Neuroth
    Dr. H. Neuroth ist neu in unserer Community, sag doch mal "Hallo" zu ihm!
    vor 3 Tagen