ADAC GT Masters in Oschersleben Race 1

Durchwachsener Auftakt in die Saison!

ADAC GT Masters in Oschersleben Race 1: Durchwachsener Auftakt in die Saison!
Erstellt am 29. April 2017

Mit hohen Erwartungen sind die Besatzungen der fünf AMG-Rennboliden zum ersten Rennwochenende nach Oschersleben gereist. Nach dem ersten Rennen am Samstag kehrte leichte Ernüchterung bei zumindest einigen Sternfahrern ein.

Pech und Strafen im Qualifying

Bereits im Qualifying lief es vor allem für Patrick Assenheimer im Autoarena Mercedes-AMG GT3 nicht besonders. Zunächst hatte er starken Verkehr und kam deshalb nicht auf eine schnelle Zeit. Beim letzten Versuch dann drehte sich Patrick von der Strecke und löste damit eine rote Flagge aus, die das Qualifying beendete. Startpkatz 18 war die Folge. Das Schwesterfahrzeug von HTP unter der Nennung MANN-FILTER Team HTP Motorsport konnte unter Indy Dontje hingegen überzeugen und belegte im Qualifying Rang 6. Allerdings musste das gelb-grüne Auto wegen eines Vergehens im freien Trainings noch 10 Strafplätze nach hinten, weshalb Dontje nur von Rang 16 startete. Luca Stolz vom Team Zakspeed stellte seinen AMG, den er sich mit Namensvetter Luca Ludwig teilt, auf den ordentlichen 9. Startplatz. Neuzugang Stefan Mücke schaffte es im "Pink Panther" von Mücke Motorsport auf den 13. Rang, während der andere Zakspeed-Mercedes keine Zeit zusammen brachte und an letzter Position startete.

Feindkontakt verhinder besseres Ergebnis für Assenheimer und Götz

Nach dem Start sorgten diverse Safetycar-Phasen für ein ziemlich zerhacktes Rennen. Patrick Assenheimer hatte bereits einige Positionen gut gemacht, als ihn der Audi-Pilot Philip Geipel unsamft von der Strecke rüpelte. Geipel musste infolge dessen eine Durchfahrtstrafe antreten, während Assenheimer viele Positionen verlor. „Natürlich versucht jeder, das Maximum herauszuholen, aber diese Aktion an dieser Stelle war vielleicht etwas übermotiviert“, ärgerte sich der Schwabe. Nachdem er den schwarzen Mercedes-AMG GT3 an Kollege Maximilian Götz übergeben hatte, arbeitete sich der Franke bis ins Ziel wieder auf den 16. Rang nach vorne. „Mehr war nicht drin“, erklärte Götz. „Nach der Kollision war die Spur ein wenig verstellt, auch der Unterboden hatte etwas abbekommen. Dafür war das Tempo auf gebrauchten Reifen sehr ordentlich.“ Einen ausführlichen Rückblick auf das Rennwochenende von Patrick Assenheimer folgt kommende Woche.

Neueinsteiger Mücke Motorsport glänzt, Zakspeed mit durchwachsenen Ergebnissen

Deutlich besser lief es für das Mücke Team. Stefan Mücke hielt sich clever aus allen Scherereien heraus und übergab das Auto an 6. Position an Sebastian Asch. Auch dieser fuhr ein sauberes Renne. In der letzten Runde allerdings geriet er nach einem Neustart hinter dem Safetycar mit seinem Ex-Partner Luca Ludwig im Zakspeed-Mercedes zusammen. Bei dieser Kollision verlor Ludwig noch einen Platz und kam auf Rang 8 ins Ziel, während Asch den 6. Platz rettete und damit bester Mercedes wurde. Bei Mücke Motorsport war man mit dem Abschneiden sehr zufrieden, weil es schließlich das erste Rennen der Neueinsteiger war. Mücke ist in der Meisterschaft angekommen und will weiter angreifen.

Auch die Crew das MANN-FILTER Autos, die das Ziel nach einem eher ereignisarmen Rennen an 15. Stelle passierte, sprach von einer grundsätzlich guten Performance des Mercedes-AMG GT3. „Das Auto war okay, nur sind wir leider auf den Geraden deutlich zu langsam. So ist das Tempo der Spitze für uns nicht zu gehen“, analysierte Indy Dontje. Sein aus der GP2-Serie in den GT-Sport gewechselter Kollege Marvin Kirchhöfer ergänzte: „Die Balance war gut. Und je länger der Stint dauerte, desto schneller wurde das Auto. Nun müssen wir einen Weg finden, um unsere Leistung schneller auf den Punkt bringen zu können.“  Eher halbvoll als halbleer war das berühmte Glas auch in den Augen von HTP-Teamchef Norbert Brückner: „Natürlich hatten wir uns das erste Rennen der neuen Saison etwas anders vorgestellt. Nun heißt es, Mund abwischen und am Sonntag aufs Neue angreifen. Oberstes Ziel muss es sein, uns morgen früh im Qualifying besser zu positionieren. Je weiter hinten man startet, desto eher läuft man Gefahr, in Schwierigkeiten verwickelt zu werden. Auch wenn wir heute das Tempo der Spitze nicht ganz mitgehen konnten, war unsere Rennpace allemal gut genug für die Top 10. Darauf gilt es aufzubauen.“ Noch weiter hinten rangierten die Zakspeed-Junioren Rogivue und Sylvest mit Platz 21.

Schon morgen gibt es eine neue Chance für alle Teilnehmer. Nach dem Qualifying um 9.15 Uhr wird um 13.03 Uhr das zweite Rwennen gestartet. Daumen drücken ist angesagt!

Hier unsere große Fotostrecke: 157 Bilder Fotostrecke | ADAC GT Masters in Oschersleben: Impressionen vom Samstag in der Börde #01 #02

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