1000 und 1 Nacht on Wheels

Mille Miglia Experience begeistert Dubai

1000 und 1 Nacht on Wheels: Mille Miglia Experience begeistert Dubai
Erstellt am 23. Dezember 2022

Die Mille in Dubai? Ja klar, es gibt ja auch ein Oktoberfest in Las Vegas. Warum auch nicht? Während es in unseren Breitengraden Nachbarschaften, Clubs und Initiativen Immer schwerer gemacht wird, ihr Straßenfest, ihre Ausfahrt oder ihr Club Treffen zu organisieren, demonstrieren uns Gesellschaften am anderen Ende der Welt, dass es auch anders gehen kann.

Nicht verbieten oder kaputt regulieren ist das das Gebot der Stunde, sondern eine bestmögliche Umsetzung garantieren, um der Weltöffentlichkeit vor Augen zu führen, wie weit man als Staat und Gesellschaft gekommen ist. Natürlich ist das perfektes Marketing, aber es ist legitim zu zeigen, was man aus ein paar Sandhaufen mit unendlich Petrodollars machen kann. Das gilt für die Fußball WM im Großen, wie auch für die Mille Miglia Experience im Kleinen.

 

An vier Tagen durch sieben Emirate so der Plan. Es soll sich wiederholen. Der Anfang ist gemacht und er war schlichtweg spektakulär. Was nicht wirklich überraschend ist, denn mit dem Veranstalter der Mille Miglia in Italien und Octanium, der führenden Marketingagentur der United Arab Emirates (UAE) waren auch die Qualitätsstandards gesetzt. HK-Engineering war von Anfang an in die Vorbereitungen der Veranstaltung eingebunden und stellte das Service Team. Die Teilnehmer haben dem Veranstalter gedankt. Rund 100 Teams sind am 5. Dezember in Dubai an den Start gegangen, darunter allein  zehn 300 SL. Zudem war die Mercedes-Fan Gemeinde  durch zahlreiche 111er Cabrios und Pagoden vertreten. Und – es war fast schon erahnen – Rennfahrerlegenden wie ein Jochen Mass griffen auch hier ins Lenkrad.

30 Bilder Fotostrecke | 1000 und 1 Nacht on Wheels: Mille Miglia Experience begeistert Dubai #01 #02  

Das Starterfeld war ausgesprochen bunt viel bunter als es die Klassik-Ausgabe des Originals in Italien zulassen würde. Ein Messerschmitt Tiger dürfte bei der Original-Mille wohl noch ebenso wie der Fiat 1100 an den Start gehen, ein Pontiac GTO The Judge dagegen wohl ebenso wenig wie ein Lamborghini Countach. Aber egal, bei dem, was sich hier im Yacht- und Golf-Club von Dubai im Vorstartbereich versammelt, zählt am Ende Originelles vor Originalem. Spektakulär waren die Starter, die durch die himmelhohen Glasfassaden oder die staubtrockenen Autobahnen gefegt sin, allemal.

 

Am beeindruckendsten war die zweite Tagesetappe, die durch atemberaubende Gebirgslandschaften führte. Die Mittagsrast war auf dem höchsten Berg des Landes - Jebel Jais. Der Berg ist mit 1934 Metern nicht nur der höchste Berg der Vereinigten Arabischen Emirate, sondern auch eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten des Emirates Ras al Khaimah überhaupt.

Am letzten Tag stand die Formel 1 Rennstrecke Yas Marina in Abu Dhabi auf dem Programm. Der Abschlussabend fand im Emirates Palace in Abu Dhabi statt.

Die europäischen Teilnehmer dürften tausendfache, ja fast auch märchenhafte Eindrücke mit in die alte Welt genommen haben. Neben den vielen faszinierenden Momenten auch ganz naheliegende Erkenntnisse wie „Kamele gibt es nicht nur bei uns auf der Autobahn."

 

 

 

 

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