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CLASSICS

Mercedes-Klassiker aus Frankreich: 1970er Mercedes-Benz 230/8 (W114)

Der Strichacht – der beliebteste Mercedes-Oldtimer Deutschlands
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Der Mercedes-Benz Strichacht, auch /8 geschrieben, ist der erste Millionenseller aus dem Hause Daimler-Benz. Der Strichacht gehört auch zu den beliebtesten Mercedes-Klassikern der heutigen Zeit. In den Jahren 2009 und 2010 konnte der Mercedes-Klassiker den zweiten Platz der beliebtesten Oldtimer Deutschlands erreichen. Auch Jörg Maschke aus Hildesheim ist ein Strichacht-Fan...

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Die Einführung dieses Mercedes-Benz fand im Jahre 1968 statt, weshalb ihm auch zur besseren Unterscheidung zu den Vorgängermodellen der Appendix /8 verpasst wurde. Diese Ergänzung in der Modellbezeichnung fand zwar nur in den Fahrzeugpapieren, aber nicht bei Emblemen oder gar dem Typenschild Verwendung. Der Strichacht teilt sich in zwei Serien und zwei Baureihen auf. Serie 1 lief von 1968 bis Mitte 1973 vom Band, darauf folgte Serie 2. Die Baureihen unterscheiden sich in Sechszylinder- (W114) und Vier- bzw. Fünfzylindermodelle (W115).

Nur noch 6094 Mercedes-Benz Strichacht

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Laut der Liste des Verband der Automobilindustrie (VDA) Liste fährt der Strichachter noch 6094 Mal durch Deutschland – ohne die, die auf 07er-Kennzeichen unterwegs und somit nicht registriert sind, versteht sich. Einen dieser Mercedes-Oldtimer bewegte auch Jörg Maschke aus Hildesheim, bis der 1970er 230/8 wegen eines Reifenplatzers verunfallte. Der 39-Jährige hatte den Wagen seit 1990 in seinem Besitz, aber nach diesem Vorfall verkaufte der 39-Jährige den Wagen recht schnell.

Schöne Sterne seit der Kindheit

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Dennoch, nach dieser langen Zeit /8, konnte der Hildesheimer nicht von dem Thema lassen – „Schöne Sterne“ sind ihm quasi in die Wiege gelegt. Sein Vater hat den jungen Jörg bereits seit dem Alter von 8 Jahren an Neuaufbauten und Restaurationen von Mercedes-Fahrzeuge mithelfen lassen, darunter u.a. ein 1950er 170 Va, 61er 190c und ein 60er 3-0-0 d Staatswagen.

Der erste Mercedes-Klassiker

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Jörgs erster eigener Mercedes war ein 1973er 280C /8 der zweiten Serie: „Eine totale Grotte mit melonengroßen Rostlöchern im Bodenblech“, erinnert sich der Hildesheimer, der den /8 schließlich gegen den besagten 230er tauschte. Gleich nach dem Verkauf des Verunfallten machte sich Hildesheimer auf die Suche nach einem Serie 1-Modell in diversen Internetbörsen und schaute sich zahlreiche Modelle in Deutschland an, bis er einen Tipp bekam. Zufälligerweise waren Freunde aus dem MB /8 Club Ruhrgebiet gerade bei der Restauration einer Limousine aus Frankreich zugange. Jörg schaute sich den /8 an und erstand den 230/8 (W114) : „Allerdings musste ich mir (besonders die Farbe) erst noch schön reden“, erklärt Jörg.

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Die beiden Restaurateure Achim Wirz und Gerd Bovermann hatten an der Limousine aufgrund des guten Zustands nicht viel Arbeit. „Es wurden bei der Restauration nur drei Rostlöcher gefunden und im MIG-Verfahren gelötet“, berichtet Jörg. Anschließend konnten die Essener den Mercedes-Oldtimer in dem originalen Farbton („Hellbeige“, #181) neu lackieren.

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Aktualisiert: Montag, 29. November 2010

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