Mercedes von morgen

Ausblick auf den GLA III

Mercedes von morgen: Ausblick auf den GLA III
Erstellt am 28. November 2025

Mercedes positioniert die dritte Generation des GLA als modernen, sportlichen und stark elektrifizierten Einstieg in die Welt der Kompakt-SUV mit Stern, der den bisherigen GLA und den EQA zusammenführt. Auf Basis der neuen MMA-Plattform wird der GLA III sowohl als vollelektrischer GLA EQ als auch mit Hybrid- und Verbrennervarianten erwartet und soll ab Ende 2026 auf den Markt kommen

Plattform und Konzept

- Der GLA III baut auf der Mercedes Modular Architecture (MMA) auf, die vorrangig für Elektrofahrzeuge entwickelt wurde, aber auch hocheffiziente Verbrenner mit 48‑Volt‑Mildhybrid- oder Hybridtechnik aufnehmen kann.
- Damit ersetzt der neue GLA die bisherige Trennung aus GLA mit Verbrennungsmotor und dem eigenständigen EQA; der GLA EQ wird zum zentralen Kompakt-Stromer der Marke.
- Besonders wichtig ist eine günstige Elektro-Einstiegsversion, die Marktanteile im Segment der kompakten E-SUV sichern soll und damit auch die Rolle des bisherigen Einstiegsstromers übernimmt.

Design und Auftritt

- Optisch orientiert sich der GLA EQ klar an der neuen EQ-Designsprache, unter anderem mit einem geschlosseneren, betont futuristischen Frontgrill, der sich stilistisch am GLC EQ anlehnen dürfte.
- Die Proportionen wachsen auf rund 4,50 Meter Länge, wodurch der Wagen dynamischer und coupéhafter wirkt und sich deutlicher vom kantigeren GLB absetzt.
- Das gestreckte Profil, eine flacher verlaufende Dachlinie und breitere Schultern sorgen für einen selbstbewussteren Auftritt und mehr Präsenz im Straßenbild.

Innenraum und Praktikabilität

- Im Cockpit ist mit einem Layout zu rechnen, das sich stark an der neuen CLA-Generation orientiert, inklusive modernem MBUX‑System und großflächigen Displays.
- Die Elektroversion erhält zusätzlich einen Frunk, also einen weiteren Stauraum unter der vorderen Haube, was die Alltagstauglichkeit im Vergleich zum aktuellen EQA deutlich steigert.
- Durch den Längenzuwachs bietet der GLA III mehr Platz für Passagiere und Gepäck, sodass er komfortabler als sein Vorgänger ausfällt, ohne seine Kompaktmaße völlig aufzugeben.

Antriebe im GLA EQ

- Für den GLA EQ sind Antriebe zu erwarten, die technisch eng verwandt mit den bekannten Daten der neuen CLA-Elektroversion sind.
- Parallel dazu ist mit Hybrid- und effizienten Verbrenner-Varianten auf der gleichen Plattform zu rechnen.
- In der sportlichen Spitze arbeitet AMG bereits an einer leistungsstarken Elektrovariante des GLA EQ, die voraussichtlich nach Marktstart des Basismodells folgen wird.

Position im Mercedes-Portfolio

- Mercedes hat angekündigt, ein preisgünstigeres Einstiegsmodell mit Stern anzubieten, ohne die A‑Klasse fortzuführen; spekuliert wird, dass eine abgespeckte Variante des GLA diese Rolle übernimmt.
- Der GLA III wird damit zum zentralen Zugangspunkt in die Pkw-Welt von Mercedes: als günstigerer Verbrenner‑/Hybrid‑GLA und als strategisch wichtiger GLA EQ im Elektrosegment.

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