Mercedes beendet Plug-In-Hybrid-Entwicklung

Der Stern zieht dem Plug-in-Hybrid den Stecker

Mercedes beendet Plug-In-Hybrid-Entwicklung: Der Stern zieht dem Plug-in-Hybrid den Stecker
Erstellt am 9. September 2021

Plug-In-Hybride sind für Mercedes-Benz eine vergleichsweise junge Antriebsart - und doch wird sie demnächst beim Erfinder des Automobils demnächst in Rente geschickt. Wie man auf der IAA MOBILITY hörte und zwischenzeitlich auch von einem Daimler-Sprecher auf Anfrage bestätigt wurde, beendet Mercedes-Benz die Neuentwicklung von Plug-In-Hybriden -Technik. Aber, so wird ein Mercedes-Benz-Sprecher in auto motor und sport zitiert „...die aktuelle vierte Generation unseres Plug-in-Hybrid-Antriebsstrangs (in GLE, S-Klasse und C-Klasse) werden wir auch noch in künftigen Modellen anbieten." Dass der Stern der PHEV-Entwicklung den Stecker zieht, ist freilich nicht als Eingeständnis eines Setzens auf das falsche Pferd zu interpretieren. Die Plug-In-Hybride von Mercedes-Benz verkaufen sich nämlich besser als gut. Aber sie galten dem Daimler nur als Brückentechnologie hin zu 100-Prozent-Elektro. Ab 2025 will der Stern gemäß sicher Devise "Electric only" technisch auf vollelektrische Fahrzeuge umstellen. Der Pug-In-Hybrid ist somit über kurz oder lang beim Stern ein Auslaufmodell und wird demzufolge nicht mehr weiterentwickelt.

Läuft der Verbrenner nach 2030 beim Mercedes-Benz doch weiter vom Band?

Ob alle Mercedes-Neuwagen wie vom Daimler kommuniziert ab 2030 dann tatsächlich vollelektrisch ins Rollen kommen, bleibt abzuwarten. Zum einen hat sich Mercedes-Benz bei seinen ambitionierten Elektric-Only-2030-Strategie ein Hintertürchen gelassen. Diese Strategie werde nur dort umgesetzt werden können, so ließ man sich in Stuttgart vernehmen, wo es die Marktbedingungen zulassen. Zum anderen hat Mercedes-Benz einen Unterlassungsanspruch von der Deutschen Umwelthilfe und Greenpeace zurückgewiesen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Greenpeace hatten am 03.09.2021 mitgeteilt, dass sie juristisch gegen deutsche Konzerne - darunter die Autobauer BMW, Mercedes-Benz udn Volkswagen - wegen mangelndem Klimaschutz vorgehe. Die beiden Umweltverbände wollen per Gerichstbeschluss einklagen, dass BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen den klimagerechten Umbau ihrer Unternehmen deutlich zu beschleunigen hätten und bis zum zum Jahr 2030 den Verkauf klimaschädlicher Verbrenner stoppen werden.Wenn es zu einer Klage komme, dann würde man sich „mit allen Mitteln" juristisch wehren, gibt das Nachrichten „Spiegel“ die Reaktion eines Mercedes-Benz Sprechers auf das Begehen von DUH und Greenpeace wieder.

1 Kommentar

  • 2FAST4YOU

    2FAST4YOU

    Also vor Monaten war ich auch E-Auto allergisch. Aber Zeiten und Meinungen ändern sich. Nachdem ich einige E-Autos getestet habe, 6 Stück bis heute, so konnte ich einiges erfahren. Soweit dass das erste E-Auto demnächst in meinem Nutzen steht. Für Kurzstrecken habe ich mich entschieden. Die Entwicklung geht rasant weiter. Und um zu Wissen, was so geht, habe ich eine Zeitschrift entdeckt, die einem wirklich die E-Mobilität einfach und verständlich erklärt. Ich bin fasziniert was bereits da ist und noch kommt. Die Zeitschrift heisst MOOVE und ist von AMS. 4 x im Jahr, ich freue mich auf die nächste Ausgabe.

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