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PERFORMANCE

S 63 AMG“35“ vs. 300 SEL 6.8 AMG

Rennsportgene und Generationenmächtigkeit: Mit dem Sieg der legendären „Rote Sau“ in Spa 1971 nahm die AMG Erfolgsstory Fahrt auf
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Weitere Erfolge blieben dem 300 SEL 6.8 AMG verwehrt: Eine Reglementänderung der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) bremste den Boliden aus, denn im Tourenwagen-Europapokal waren künftig nur noch Wagen bis fünf Liter Hubraum startberechtigt. AMG verkauft seine Renn­limousine an den französischen Mischkonzern Matra, wo er für Hochgeschwindigkeitstests von Flugzeugreifen umgebaut wird. Danach verliert sich seine Spur. Im Frühjahr 2006 baute Mercedes-AMG ein Replikat des 300 SEL 6.8 AMG nach Originalunterlagen auf, um die einzigartige Erfolgsgeschichte lebendig zu halten.

Spektakulärer S 63 AMG“Thirty-Five“ im Stil des Renntourenwagens

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Wie sein historischer Vorgänger sorgt auch der neue S 63 AMG Showcar für
Auf­sehen. Die imposante Bereifung mit 275/35 R 20 und 325/30 R 20 Pneus an Vor­der- und Hinterachse zieht die Blicke ebenso an wie die pro Seite um 4,5 Zenti­meter verbreiterten Kotflügel. Die Startnummer 35 und praktisch alle Sponsoring-Aufkleber sind dem Original nachempfunden. Anstelle des feuerroten Unilacks ziert die Karosserie des Showcars „AMG Le Mans rot metallic“ ein exklusiv nur beim neuen SLS AMG erhältlicher Farbton. Im funktionellen Interieur entdeckt der Kenner Zierteile in Klavierlack Schwarz/Carbon. Ein Überrollkäfig, zwei AMG Sportschalensitze mit Vierpunktgurten sowie ein AMG Sportlenkrad mit Leder-/ Alcantarabezug unterstreichen den Renntourenwagen-Charakter. Der spektakuläre Showcar gibt einen Ausblick auf die Serienversion des neuen S 63 AMG, die im September 2010 ihre Markteinführung feiern wird.

„AMG Performance 2015“ als Fortsetzung der Erfolgsgeschichte

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Für Vortrieb sorgen der neue AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor und das AMG SPEEDSHIFT MCT 7-Gang-Sportgetriebe. Unter der Philosophie „AMG Performance 2015“ schreibt Mercedes-AMG die eindrucksvolle Geschichte fort und erfüllt mit der neuen Motor-Getriebe-Kombination gleichzeitig sein Versprechen, Kraftstoffverbrauch und Emissionen neuer Modelle in den nächsten Jahren kontinuierlich zu reduzieren – und gleichzeitig den zentralen Markenwert „Performance“ weiter zu steigern. Der neue AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor wird in der Mercedes-AMG Modellstrategie der nächsten Jahre eine bedeutende Rolle spielen.

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Auch das einzigartige AMG SPEEDSHIFT MCT 7-Gang-Sportgetriebe wird bei künftigen AMG Hochleistungsfahrzeugen eine faszinierende und gleichzeitig ökonomisch betonte Kraftübertragung garantieren. Die neue Motor-Getriebe-Kombination ist ein weiterer Meilenstein in der 1967 begonnenen Erfolgsgeschichte von Mercedes-AMG. Als Highlight in der über 40-jährigen Firmengeschichte darf zweifellos der SLS AMG gelten: Der Flügeltürer, der am 27. März 2010 seine Markteinführung feierte, ist das erste von Mercedes-AMG eigenständig entwickelte Automobil. Damit liefert AMG, die Performance-Marke von Mercedes-Benz, nicht nur ihr Meisterstück ab, sondern zeigt gleichzeitig Entwicklungskompetenz auf höchstem Niveau

Benzin-Direkteinspritzung mit strahlgeführter Verbrennung
und Biturbo-Aufladung

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Gegenüber dem AMG 6,3-Liter-V8-Saugmotor mit einem Hubvolumen von 6208 cm3 kommt der neue AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor mit 5461cm3 aus. Die Reduzierung um exakt 747 Kubikzentimeter kommt ebenso der Effizienzsteigerung zugute wie der Einsatz der Direkteinspritztechnik: Erstmals nutzt AMG die Vorteile der Benzin-Direkteinspritzung mit strahlgeführter Verbrennung und Piezo-Injektoren: Diese Technologie ermöglicht durch einen höheren thermodynamischen Wirkungsgrad eine bessere Kraftstoffausnutzung und führt zu geringeren Abgas-Emissionen. AMG kombiniert die strahlgeführte Verbrennung mit einer Biturbo-Aufladung. Weitere Highlights sind: Vollaluminium-Kurbelgehäuse, Vierventiltechnik mit Nockenwellenverstellung, Luft-Wasser-Ladeluftkühlung, Generatormanagement sowie die serienmäßige Stopp-Start-Funktion.

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Dieses Hightech-Paket führt zu einer hohen Leistungs- und Drehmomentausbeute bei gleichzeitig im Wettbewerb konkurrenzlosen Verbrauchswerten. Der neue 5,5-Liter-V8-Biturbomotor entwickelt eine Höchstleistung von 544 PS und ein maximales Drehmoment von 800 Nm. In Verbindung mit dem AMG Performance-Package steigen die Werte auf 571 PS und 900 Nm. Wesentlicher Unterschied zwischen beiden Leistungsstufen ist der von 1,0 auf 1,3 bar gesteigerte maximale Ladedruck. Ein Blick auf die Drehmomentkurven zeigt: Kein anderes Triebwerk dieser Leistungsklasse erreicht die Werte des neuen AMG Biturbomotors.

Quantensprung: Kraftstoffverbrauch um 25 Prozent gesenkt

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Mit einem vorläufigen Kraftstoffverbrauch von 10,5 Litern auf 100 Kilometer nach NEFZ ist der neue S 63 AMG um 3,9 Liter sparsamer als das Vorgängermodell mit AMG 6,3-Liter-V8-Saugmotor – trotz einer Steigerung der Höchstleistung um 19 PS bzw. 46 PS und des Drehmoments um 170 bzw. 270 Nm. Die erzielte Einsparung beim Kraftstoffverbrauch von über 25 Prozent gilt unter Motorfachleuten als Quantensprung. Auch die CO2-Emissionen konnten erheblich reduziert werden: Der Wert von 246 Gramm pro Kilometer liegt um 28,5 Prozent unter dem Vorgänger. Beide Leistungsvarianten des neuen V8-Triebwerks verfügen über identische Verbrauchs- und CO2-Werte.

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Damit rangiert der neue S 63 AMG nicht nur deutlich unter allen Wettbe­werbern, sondern ist auch verbrauchsgünstiger als weitaus leistungsschwächere Fahrzeuge in diesem Segment. Bezogen auf seine enormen Leistungs- und Drehmoment-werte ist der neue AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor teilweise sogar doppelt so effizient wie so mancher Mittelklasse- oder Kompaktklasse-Dieselmotor.Gleichzeit realisiert der S 63 AMG souveräne Fahrleistungen auf Sportwagen-Niveau: Die Hochleistungslimousine beschleunigt von null auf 100 km/h in 4,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h (elektronisch begrenzt). Mit AMG Performance-Package ist Tempo 100 nach 4,4 Sekunden erreicht, damit ist auch eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf 300 km/h verbunden (elektronisch begrenzt).

Faszinierende Leistungsentfaltung, charakteristischer Sound

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Diese Werte wecken hohe Erwartungen, die der 544 PS starke AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor mit Bravour erfüllt. Für enorme Durchzugskraft in allen Geschwindigkeitsbereichen sorgt der beeindruckende Drehmomentverlauf. Bereits bei 1500 Kurbelwellenumdrehungen stehen 670 Nm parat, nur 500/min später wird der Maximalwert von 800 Nm erreicht, der bis 4.500 Umdrehungen konstant bleib. Noch mehr Souveränität bietet die Motor­variante mit AMG Performance-Package und einer Höchstleistung von 571 PS. Für einen Drehmomentwert von 875 Nm genügen dem Achtzylinder 2000 Umdrehungen, zwischen 2500 und 3750/min sind konstant 900 Newtonmeter verfügbar.

MCT 7-Gang-Sportgetriebe mit Controlled Efficiency und Stopp-Start-Funktion

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Die Kraftübertragung übernimmt das bei Mercedes-AMG exklusiv eingesetzte AMG SPEEDSHIFT MCT 7-Gang-Sportgetriebe. Das vom SL 63 AMG und E 63 AMG bekannte Getriebe vereint höchste Emotionalität, pure Fahrdynamik und ein hohes Maß an Effizienz. Die nasse Anfahrkupplung ersetzt den herkömmlichen Drehmomentwandler und hilft Kraftstoff zu sparen. Einen großen Anteil an den vorbildlichen Verbrauchswerten hat die serienmäßige Stopp-Start-Funktion. Dieses System ist im Getriebe-Fahrprogramm Controlled Efficiency („C“) aktiv und schaltet den Achtzylinder bei Fahrzeugstillstand ab. In „C“ fährt die Sportlimousine stets im zweiten Gang an, zudem schaltet das Getriebe betont früh in die nächsthöheren Gänge. Mit seinem hohen Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen unterstützt der V8-Motor auch dabei eine souveräne Fahrweise.

Lange Tradition an kraftvollen V8-Motoren

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Leistungsstarke Achtzylindermotoren gehören bei AMG untrennbar zur Firmengeschichte. Ein Meilenstein in der AMG Motorenchronik ist der M 117, der erste Achtzylinder mit Vierventiltechnik: Mit 5,6 Liter Hubraum, 360 PS und 510 Nm Drehmoment beschleunigte der V8-Motor den Mercedes-Benz 300 CE 5.6 AMG 1987 auf eine Höchstgeschwindigkeit von 303 km/h. Damit galt das Coupé als schnellstes deutsches Serienautomobil; amerikanische AMG Fans tauften es voller Ehrfurcht „The Hammer“. Als bedeutendes Triebwerk in der AMG Geschichte darf ebenso der AMG 5,5-Liter-V8-Kompressormotor von 2001 gelten: Der M 113 K leistete bis zu 582 PS und verfügte über ein Drehmoment von 800 Nm.

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Noch stärker war der AMG 5,5-Liter-V8-Kompressormotor des SLR McLaren aus dem Jahr 2003 – der M 155 erreichte bis zu 650 PS und 820 Nm. 2005 debütierte der AMG 6,3 Liter-V8-Motor; je nach Modell realisiert der M 156 genannte Hochdrehzahl-Saugmotor bis zu 525 PS und 630 Nm. Exklusiv dem neuen SLS AMG vorbehalten ist der M 159 mit ebenfalls 6,3 Liter Hubraum, einer Höchstleistung von 571 PS und einem Drehmomentmaximum von 650 Nm. Sowohl der AMG 5,5-Liter-V8-Kompressormotor, der AMG 6,3-Liter-V8-Motor als auch der AMG 6,0-Liter-V12-Biturbomotor konnten bei den „International Engine of the Year Awards“ die Kategorien „Best Performance Engine“ für sich entscheiden.

GALERIE: MUSKELSPIELE: S63 AMG“THIRTY-FIVE“ TRIFFT 300 SEL 6.8 AMG

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Aktualisiert: Dienstag, 08. Juni 2010

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