Formel 1: Mercedes führt das Feld an!
SL 63 AMG stellt Mercedes Official F1™ Safety Car & C 63 AMG T-Modell Official F1™ Medical Car
Die Formel 1-Saison startet an diesem Wochenende und so mancher Lästerer mutmaßt, dass die McLaren-Mercedes-Truppe angesichts der unbefriedigenden Saisonvorbereitung eher hinterherjuckeln werden. Nun, ein Mercedes fährt in jedem Falle vorne weg, denn mit dem SL 63 AMG stellt Mercedes das Official F1-Safety Car.
Nun ist das Anführen eines Formel 1-Felds alles andere als eine Kaffee-Fahrt. Immer wenn Unfälle, schlechte Witterung oder andere gefährliche Situationen es erforderlich machen, setzt sich auf Anordnung der Rennleitung das Safety Car an die Spitze des Formel 1-Felds! Und da die Formel 1-Boliden auf Temperatur bleiben müssen, sind für den Safety-Car-Piloten schnelle Rundenzeiten Pflicht. Das erfordert nicht nur ein gutes Auto, sondern auch eine Menge Erfahrung. Und die hat der ehemalige DTM-Rennfahrer Bernd Mayländer, der den außergewöhnlichen SL 63 AMG pilotiert.
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Der AMG 6,3-Liter-V8-Motor leistet 525 PS und ermöglicht eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 4,4 Sekunden. Eine neu entwickelte AMG Sportabgasanlage mit größerem Rohrdurchmesser und besonderen Endschalldämpfern lässt den hochdrehenden Saugmotor noch freier atmen - und noch sportlicher klingen. Für Fahrdynamik pur sorgt das AMG SPEEDSHIFT MCT 7-Gang-Sportgetriebe mit Lenkradschaltung, das Gangwechsel in nur 100 Millisekunden ermöglicht.
Spezielles Gewindefahrwerk und besondere Kühlmaßnahmen
Optimale Rennstrecken-Performance garantiert das speziell entwickelte Gewindefahrwerk, das sich mittels individuellem Fahrwerk-Setup auf die jeweilige Rennstrecke anpassen lässt. Perfekte Traktion unter allen Witterungsbedingungen stellt die Verbindung aus 3-Stufen-ESP und Hinterachs-Differenzialsperre mit 30 Prozent Sperrwirkung sicher. Größer dimensionierte und zusätzliche Kühler für Motor- und Getriebeöl, Kühlwasser und die Servolenkung sorgen für die Standfestigkeit selbst bei tropischen Außentemperaturen.
Spezielle Kühlmaßnahmen und große Verbund-Bremsanlage
An Vorder- und Hinterachse kommen 19"-AMG- Leichtmetallräder zum Einsatz. Auf den 8,5" bzw. 9,5" breiten Felgen sind Reifen im Format 255/35 (v) sowie 285/30 (h) montiert. Das Design der Felgen mit filigranen Doppelspeichen optimiert die Kühlung der hoch belasteten Bremsanlage ebenso wie die spezielle Kühlluftführung. An der Vorderachse arbeiten Sechskolben-Festsättel und Scheiben der Größe 390 x 36 Millimeter, an der Hinterachse Vierkolben-Festsättel mit Bremsscheiben der Größe 360 x 26 Millimeter.
Durch gezielten Leichtbau 220 Kilogramm leichter als die Serie
Dank gezielter Leichtbaumaßnahmen bringt der SL 63 AMG Safety Car weniger Gewicht auf die Waage als das Serienmodell - und dies trotz zusätzlicher Kühlmaßnahmen, Lichtanlage und Kommunikationsausrüstung.
Motorhaube, Front- und Heckschürze, vordere Kotflügel sowie Kofferraumdeckel sind aus dem Motorsport-erprobten Kohlefaser-Verbundwerkstoff CFK gefertigt. Da der Safety Car stets geschlossen gefahren wird, entfällt zudem das Variodach. Ergebnis: Der Safety Car bringt 1750 Kilogramm auf die Waage (vollgetankt ohne Insassen), was eine Gewichtsreduktion von 220 Kilogramm bedeutet.
Neben dem speziellen Dachaufbau und den F1-Logos unterscheidet sich der SL 63 AMG Official F1 Safety Car vom serienmäßigen AMG Hochleistungs-Roadster durch eine Frontschürze mit größeren Kühlluftöffnungen. Am Heck fällt der modifizierte Diffusor-Einsatz in der Heckschürze auf - darin ist die aktive Hinterachs-Kühlung integriert, die Temperaturspitzen im hoch belasteten Differenzialgehäuse kompensiert. Die weißen LED-Blitzlichter in den Frontscheinwerfern und den Rückleuchten sind während des Einsatzes stets aktiv und haben eine neutrale Signalfunktion. Das Nummernschild mit Safety-Car-Schriftzug am Heck wird von knapp 700 LEDs beleuchtet und sorgt speziell bei Regen oder Dunkelheit für noch höhere Sicherheit.
Innenraum mit reinem Motorsport-Flair
Zwei AMG Sport-Schalensitze mit 4-Punkt-Gurten, Zierteile in Echt-Carbon, die schwarze Lederausstattung sowie das AMG Performance-Lenkrad mit unten abgeflachtem, 365 Millimeter großem Lenkradkranz und AMG Aluminium-Schaltpaddles bestimmen den Arbeitsplatz von Bernd Mayländer und seinem Beifahrer. Zur Überwachung des Renngeschehens nutzt die Besatzung des Safety Cars zwei Monitore in der Mittelkonsole, mithilfe der Funkanlage steht sie mit der Rennleitung in Kontakt.
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Aktualisiert: Freitag, 27. März 2009
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