Sie befinden sich hier: HOME » MERCEDES TUNING

MERCEDES TUNING

Mercedes Tuning

Mercedes Tuning

Sehnsucht nach Ferne auf der einen und Heimweh auf der anderen Seite – diese beiden Emotionen bestimmen seit Menschengedenken unseren Gefühlskosmos. Savanne und Höhle – diese beiden Seelen leben seit gut drei Millionen Jahren in unserer Brust. Jetzt nehmen sich die Mercedes Automobil-Entwickler und Mercedes Tuning Spezialisten dieser archaischen Muster an und sehen Cocooning als den Trend der Zukunft.

In seiner modernen Erscheinungsform führt uns einerseits das Fernweh in den Urlaub und auf Geschäftsreise hinaus in die Welt. Andererseits treibt und das Heimweh immer wieder zurück in die eigenen vier Wände. Was nur, so fragt man sich, hat das mit dem Auto oder Mercedes Tuning zu tun?

Sehr viel! Denn es war eine einzige Erfindung des Menschen, die es möglich machte diese beiden Urtriebe auf geniale Weise in einer einzigen Entwicklung miteinander zu Verbinden, also gleichzeitig die Sehnsucht nach dem Horizont und nach der Heimstatt zu bedienen. Diese Erfindung heißt „Höhle auf Rädern“. Natürlich nennen wir von sie nicht so, sondern geben ihr ganz andere Namen in der Tuning Szene. Früher waren es Kutsche und Planwagen, die moderne Variante heißt Mercedes.

Der Begriff Cocooning bedeutet eigentlich „Sich in einen Kokon einspinnen“ - im übertragenen Sinn meint diese Verpuppung, das sich Menschen zusehends aus der Öffentlichkeit ins Häusliche zurückziehen, um es sich gemütlich zu machen. Den Begriff dieses sich Wohlfühlens in der Geborgenheit eines Mercedes haben wir Faith Plotkin zu verdanken – die Wirkung vor der Namensgebung aber auch der Mercedes Tuning und Modding-Szene.

Unter ihrem Pseudonym „Faith Popcorn“ ist die Trendforscherin rund um den Globus für ihr feines Gespür bekannt, was zukünftige Entwicklungen anbelangt. Bereits in den 1980er Jahren hat sie über Tuning und Cocooning geschrieben. Dieser Begriff ist also nicht ganz neu, und dennoch sehr aktuell, allein schon weil uns unsere Savannen-Ahnen ein Erbe bis auf den heutigen Tag hinterlassen haben: Auch uns lockt es immer wieder in die Ferne. Doch sobald es finster und kalt wird, treibt es uns zurück in unsere Neuzeitlichen Höhlen, in ein schönes Restaurant oder den nagelneuen Mercedes Benz.

Dort wartet womöglich eine bequeme Ledergarnitur auf uns, sorgt die Heizung für behagliche Wärme und bietet uns moderne Mercedes Tuning Technik den Luxus des Komforts. Ohne darüber weiter nachzudenken, gestalten wir Menschen unsere Mercedes Automobile zu einer Art Zweitwohnsitz und Prestigeobjekt. Mobiles Cocooning sozusagen.

Verfolgen wir die weitere Entwicklung, sehen wir moderne Technik, welche diesen Trend bis hin zur mobilen Minivilla auf Basis eines Mercedes Benz perfektioniert – Telefonieren vom Auto aus – gang und gäbe . Fernsehen im Stau – der Flachbildschirm macht es möglich . Dolby Surround und Internet auf allen Straßen – haben wir auch. Kühlschrank und Humidor im Auto – kein Problem – die Tuning Werkstatt macht es möglich ebenso wie die Felgen-Neuheiten 2009.

Einheitlich im Mercedes-Benz 1834S Evolution, der in einigen Punkten verändert wurde und mit neuem Outfit, trennten die Mercedes-Benz Boliden am Nürburgring an die Startlinie. Basis hierbei bleibt ein V-Sechszylinder statt 11.300 ccm jetzt mit 12.000 ccm Hubraum. Weitere Details sind: Zwei Abgasturbolader mit Ladeluftkühlung, rund 736 kW (1.000 PS) bei 2.000 bis 2.300 Umdrehungen / Minute und einem maximalen Drehmoment von 3.800. Nm bei 1.600 Umdrehungen / min. Eine besondere Leistung des Mercedes Tuning.

Die Turbinen erzeugen einen Ladedruck von bis zu 4,5 bar und aufgrund der optimierten Verbrennung kann in diesem Jahr auf Rußpartikelfilter verzichtet werden. Ansaugrohre sind aus Kohlefaser und wiegen ganze eineinhalb Kilogramm. Die Kühler für Wasser und Ladeluft wanderten vom Grill an die hintere Kabinenwand. Durch die deutlich kürzeren Wege zum Motor wird das Leistungsvermögen positiv beeinflusst. Eine verbesserte Gewichtsverteilung durch Verlegung des Motors zur Fahrzeugmitte hin sorgt für besseres Handling und reduzierten Reifenverschleiß. Solche Maßnahmen fließen auch in die normale Serienfertigung mit ein. Im 1834S wurde erstmal in einem Renntruck die Elektro-Diesel-Control (EDC) eingesetzt, die ein überschreiten der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit (Europameisterschaft: Maximal 160 km/h) verhindert. Für 1996 wurde diese Steuereinrichtung verfeinert, sodass der Fahrer nicht mehr auf den Tachometer zu achten brauch, sondern sich voll auf die Rennstrecke konzentrieren kann. Auch das automatische ZF 5-Gang-Getriebe mit elektronischer Steuerung erleichtert dem Fahrer die Arbeit.

Die Bedienung erfolgt Aufgrund des Mercedes Tuning – ähnlich wie in den Formel 1 Fahrzeugen – über integrierte Kippschalter im Lenkrad. Ein Datenerfassungssystem hilft dabei zusätzlich sowohl Getriebe-, Motor-, als auch Fahrwerksdaten zu gewinnen, die als wichtige Hilfe bei der Fahrzeugabstimmung vor jedem Rennen dienen. Weitere Fahrzeugverbesserungen, die auch zu einer erheblichen Gewichtsreduzierung führen, sind verstärkte Rahmenkonstruktionen, mechanisch Wirkende Blattfedern, Achsnaben aus Aluminium, Einfach-Übersetzte Hinterachsen, wassergekühlte Scheibenbremsen (Vorne und Hinten) sowie zusätzlich eingebaute Querverstrebungen, die auch in der Serie den Mercedes-Benz LKW zu anerkannten hohen Standard verhilft. Die vier Mercedes-Benz Racing Teams „Tiger Racing Team Dehnhardt“, „Team Atkins“, „IRU-Mobil“ „DKV M-Racing“ und Team „Gerard Cuynet“, welche seit Jahren für Mercedes-Benz in der Truck-EM antreten, Stellen sich ungefähr so da, als würden in der Formel 1 Benetton, Williams, McLaren und Jordan alle für einen Fahrzeughersteller Fahren. Heinz Dehnhard, Chef vom derzeit amtierenden Europameister Slim Borgudd, gilt als Mann der ersten Stunde beim europäischen Truckrennsport.

Die Motorsport-Vergangenheit des mittlerweile 65-jährigen Rennsport-Fanatikers geht bis in die 50er-Jahre zurück, wo er bei Motocross-Rennen, dank des Mercedes Tuning, seine ersten Pokale mit nach Hause brachte. Eigentlich hat er eine Spedition mit 120 LKW zu leiten, fährt aber dennoch selbst zu jedem Rennen und benutzt dazu noch heute das eigene Motorrad. David Atkis riskierte einst viel, um das englische Mercedes-Benz-Truckteam vor dem Ausstieg zu bewahren, und übernahm es mit großem Finanziellen Einsatz selbst. Sein Einsatz hat sich gelohnt: Vier mal gewann Steve Perrish mittlerweile den Titel und wurde 1995 Vize. Steve Perrish, ursprünglich gelernter Bäckermeister ( Wohnhaft in der Nähe des berühmten Sherwood Forest), bezeichnet sich selbst gerne als eine Art Rebell. Sein Spezialwissen brachte er sich selbst bei, um den väterlichen Fachbetrieb für Fahrzeugeinspritzanlagen übernehmen zu können. Georg Merkle dachte, er wäre längst weg vom Motorsport, den er in der Vergangenheit als Rallye-Fahrer ausübte.

Aber mit dem ersten Kontakt des Truck-Bazillus ließ es den Boss von Marcus Östreich bis heute nicht mehr vom Truckracing los. Von seinem hübschen Einfamilien-Reihenhaus in Dettingen leitet er erfolgreich sein Mercedes Tuning Team, dass er zu allen Rennterminen begleitet. Sein Wunsch für 1996: Marcus Östreich wird nach dem dritten Platz im vergangenen Jahr endlich Europameister. Gerard Cuynet, Chef der gleichnamigen französischen Equipe, ist wie Dehnhardt ein Grand Signor des Truck-Rennsports. Zwar gab er am Ende einer erfolgreichen Karriere im Oktober 1994 das Lenkrad als Fahrer aus der Hand, blieb aber Teamchef. Binnen kürzester Zeit führte er seinen Landsmann Ludewic Faure – davor im Formel- und Sportwagen-Rennsport erfolgreich – auch bei den Truck an die Spitze heran.

Die ersten Versuche am Mercedes Tuning fanden natürlich im Rahmen der Mercedes-Rennwagen-Forschung statt, die sich Anfang des letzten Jahrhunderts bemerkbar machte, in den Tagen, als das Automobil noch jung und die Techniken nicht vollends erforscht waren, eine Geschichte, in der Namen wie Jellinek und Maybach selbst auftauchen, Legenden der Automobilhistorie:

Eine der sensationellsten und bis heute in der Grundsubstanz unveränderten Erfindungen war der sogenannte Bienenwabenkühler. Üblich waren bis dato Rohrschlangenkühler, die allerdings den hohen Wasserverbrauch der damaligen Automobile kaum eindämmen konnten. Maybach erkannte. Kleine Röhrchen mit quadratischen Querschnitt ermöglichen einen höheren Luftdurchsatz und damit bessere Kühlung. Aus insgesamt 8070 solcher quadratischen Röhrchen mit jeweils sechs Millimeter Seitenlänge ließ er einen völlig neuartigen, rechteckigen Kühler samt kleinem oberem Vorratsbehälter zusammen löten. Die Folge: Der Wasserinhalt sankt auf neun Liter. Der Verbesserung der Kühlleistung bei langsamer Fahrt diente erstmals ein Ventilator hinter dem Kühler. Der Bienenwabenkühler war geboren – und mit ihm das bisherige Automobile Kühlproblem ad acta gelegt. Für den Einbau des Antriebsaggregat in das Chassis verzichtete Maybach auf den bis dahin üblichen Hilfsrahmen.

Er verengte einfach den vorderen Rahmenteil und schraubte den Motor direkt auf die erstmals aus Stahlblech gepressten Längsträger. So sparte er nicht nur Gewicht, sondern erreichte auch den angestrebten tieferen Schwerpunkt. Immer wieder erkundigte sich Jellinek nach dem Fortgang der Arbeiten, schickte Telegramme und kam schließlich sogar selbst nach Cannstatt um zu sehen, wie weit sein „Mercedes“ gediehen war. Maybach erläuterte, erklärte und zeichnete in rastloser Arbeit an diesem Auto, das so ganz anders werden soll als alles bisher bekannte. Dabei ließ der Konstrukteur wirklich kein Detail aus. Die ersten Probeläufe absolvierte der neue Wagen am 22. November 1900. Vier Monate später standen fünf Wagen bei der Rennwoche von Nizza am Start und dominierten mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 86 km/h den gesamten Rennverlauf. Beim Bergrennen von Nizza nach La Turbie steigerten die deutschen Automobile das bisherige Durchschnittstempo von 31,3 auf 51,4 km/h. Publikum und Fachwelt waren begeistert. Der Generalsekretär des Automobilclubs von Frankreich, Paul Meyan gab später voller Bewunderung zu Protokoll: „Wir sind in die Ära Mercedes eingetreten“.

Das Erscheinungsbild dieses ersten richtigen Automobils der Geschichte war schon nach kurzer Zeit für die übrige Automobilindustrie richtungweisend und löste einen konstruktiven „Erdrutsch“ aus. Gestreckte Silhouette, hohe Leistung, Bienenwabenkühler, niedrige Motorhaube, langer Radstand, Kullissenschaltung, schräg stehende Lenkung, fast gleich große Räder an beiden Achsen und niedriges Gewicht galten und gelten fortan als automobiltechnische Zutaten, die sozusagen verbindlich sind. Mit dem 35 PS-Wagen war die Marke Mercedes geboren. Und mit ihr ein Trendsetter au dem Gebiet der Automobiltechnik. Denn der Erfindergeist Gottlieb Daimlers und Willhelm Maybachs, die Begeisterung für Visionen, die Lust am Tüfteln und die Leidenschaft für das Automobil sind bei der Stuttgarter Automobilmarke noch immer lebendig – und führen noch heute zu wichtigen Neuentwicklungen, die das Autofahren sicherer, komfortabler und erlebnisreicher machen. Mit anderen Worten: Innovationen gehören bei Mercedes-Benz seit jeher zur Markenphilosophie.

NEU HOCHGELADENE BILDER