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MERCEDES E-KLASSE

Mercedes E-Klasse

Es gibt Herausforderungen, die auch nach knapp 100 Jahren ihren Reiz behalten. Die Rund 13.000 Kilometer von Paris nach Peking im Mercedes E-Klasse Automobil zu bewältigen, zählt zu diesen außergewöhnlichen Unternehmungen. Die rund 360 Teilnehmer der E-Klasse Experience von Mercedes Benz können sich folglich Abenteurer nennen.

Auch wenn sich die Anforderungen an Fahrer und Beifahrer mit den letzten Jahrzehnten stark verändert haben: Während die Fünf Teams der Fernfahrt Peking-Paris 1907 mit ihren Automobilen völlig unbekanntes Terrain unter die noch schmalen und gebrechlichen Reifen nahmen, konnten sich die Fahrer und Beifahrer der 33. Mercedes E-Klasse 320 CDI sowie der drei e 320 Bluetec auf detaillierte Roadbooks und satellitengestützte Navigationssysteme verlassen.

Die große Herausforderung bestand darin, Teilnehmer und Fahrzeuge zu jedem Zeitpunkt an jedem Ort zu betreuen: eine mobile Tankstelle versorgte den Tross mit schwefelarmen Diesel, insgesamt flossen bei der Mercedes Experience 40.530 Liter Aral Superdiesel von der Zapfsäule in die 36 E-Klasse Fahrzeuge. Das entspricht einem Durschnittsverbrauch von 8,35 Liter pro 100 Kilometer:

Wesentlich sparsamer noch sind die 36 Mercedes Fahrzeuge mit Öl umgegangen: Bei einer Gesamtfahrstrecke von 630.000 Kilometern mussten insgesamt nur acht Liter nachgefüllt werden. Im Vergleich dazu sind die 110 Liter Scheibenwasser-Konzentrat, welche die 36 Mercedes E-Klasse und 24 Begleitfahrzeuge benötigten, um im Staub von Sand und Asphaltpisten eine klare Sicht zu behalten , fast als Großverbrauch zu bezeichnen.

Im historischen Vergleich ist die Klare sich ein kleines aber feines Beispiel dafür dass der Komfort beim Autofahren immens zugenommen hat. Mussten sich die Teams der Fernfahrt 1908, die allesamt in offenen Mercedes Fahrzeugen unterwegs waren, doch über weite Strecken damit abfinden, das neben Pilotenbrillen auch Staub und Schlamm ihre Gesichter zeichneten.

Die Abenteurer von einst absolvierten die Strecke übrigens auch in umgekehrte Richtung. 62 Tage benötigten die Gewinner Luigi Barzini und Fürst Scipione Borghese , um von Peking nach Paris zu gelangen. Knapp 100 Jahre später ist nicht nur die Richtung anders: 26 Tage sind vorgesehen vom Start bis zur Ankunft in Peking. Jede Mercedes E-Klasse wird von 165 kW & 224 PS auf bis zu 244km/h beschleunigt. Eines der 24 Begleitfahrzeuge ist ein Tankwagen von Aral.

Er transportiert jenen an Schwefel Armen Treibstoff, der modernen Dieseln wie der E-Klasse mit Common Rail Einspritzung und Partikelfilter sowie den sehr sauberen Mercedes E 320 Bluetec mit ihrem speziellen Abgasreinigungssystem viel besser bekommen, als der schweflige Sprit, den die LKW des Ostens schlucken. Den Kilometer-Rekord als Scout zwischen Paris und Peking hat Berit Bremer aufgestellt.

Sie leitete die Geschicke des Organisationsteams und hat nicht nur zwei Inspektionsreise nach Peking durchgestanden, sondern die route auch in umgekehrter Richtung von Peking nach Paris erkundet.

Zum krönenden Abschluss hat sie außerdem an der großen Mercedes E-Klasse Experience teilgenommen. Frau Bremers rastloser Einsatz hat sich auch deshalb gelohnt, weil sie bei ihrem ersten Solotrip nach Peking den Perfekten Schlüssel zum Erfolg fand: Sie begegnete Rene Metge, der die Rallye Paris-Dakar 1981 und 1986 gewann und später zum Organisator des berühmten Wüstenabenteuers avancierte. Von ihm erhielt sie wertvolle Tipps für die E-Klasse Experience.

Komfort – eine der wichtigsten Ziele bei der Konzeption der Mercedes-Personenwagen prägt auch die Entwicklungsarbeiten zum Thema Glas. Durch den Einsatz von grün getöntem Glas für Front- Heck- und Seitenscheiben wird der Anteil der UV-Strahlung, die mit dem Sonnenlicht in den Innenraum eindringt, von 18 auf ein Prozent reduziert. Noch besseren Schutz vor der Strahlung der Sonne bietet ein Verbundglas, das auf Wunsch für die Mercedes E-Klasse lieferbar ist. Es filtert nicht nur die UV-Strahlen, sondern reflektiert überdies auch das Infrarotlicht im Sonnenspektrum.

Mit einer Wellenlänge von rund 700 bis 2500 Nanometern ist dieses Licht für den Menschen zwar nicht Sichtbar, hat aber dennoch einen Anteil von immerhin rund 53 an der gesamten Energie-Transmission des Sonnenlichts und ist damit maßgeblich an der Aufheizung des Innenraums beteiligt. Das Glas vermindert die Infraroteinstrahlung in den Innenraum mithilfe einer Beschichtung aus reinem Silber und anderen Hochwertigen Metalloxiden, die an den Innenseiten der äußeren Scheiben aufgetragen ist.

Sie reflektiert das nicht sichtbare, aber sehr energiereiche IR-Licht je nach Wellenlänge mit bis zu 80-Prozentigem Wirkungsgrad. Im Vergleich zum Glas mit konventioneller Grüntönung verringert sich die gesamte Energieeinstrahlung in den Innenraum dank der Infrarotreflexion an der Frontscheibe von 60 auf rund 47 Prozent und bei den Seitenscheiben von 44 auf 36 Prozent. Das Infrarot reflektierende Glas ist an seiner graugrünen Grundtönung erkennbar; es ist auch in den Mercedes-Modellen der S- und CL-Klasse lieferbar.

Das 30-jährige Garantieversprechen „mobilo-life“,. Das Mercedes-Benz seinen Kunden in vielen europäischen Ländern gibt, basiert auf einem aufwändigen Korrosionsschutz der Karosserie, den die Sindelfinger Ingenieure kontinuierlich weiterentwickeln.

Beispiel Mercedes E-Klasse: Hier gelang ihnen durch den verstärkten Einsatz verzinkter Bleche, die einen Anteil von 70 Prozent a, Rohbaugewicht haben, ein hochwirksamer Korrosionsschutz. Die elektrolytisch verzinkten Blechplatinen werden zusätzlich mit einem organischen Lack beschichtet, der ebenfalls Rost abwehrende Zinkpigmente enthält. Dieser Lack ist zwar nur zwei bis vier Mikrometer dünn, doch er hält den Belastungen beim Pressen und Punktschweißen der Blechteile stand und bietet somit dauerhaften Schutz. Für Vorbau, seitliche Längsträger, A-Säulen sowie für die Innenschalen der Türen, der Motorhaube und des Kofferraums verwendet Mercedes-Benz sogar Bleche mit beidseitiger organischer Beschichtung und konserviert die Hohlräume der Karosseriestruktur zusätzlich durch ein spezielles Wachs. Die Präzise Gestaltung der Karosseriebauteile, die Spannungsarme Fügetechnik und die modernen Punkt- oder Laserschweißverfahren bei der Rohbau-Montage leisten weitere Beiträge zum Korrosionsschutz. Denn sie machen zusätzliche Lötverbindungen und die sogenannten MAG-Schweißnähte an den Verbindungsstellen der Blechteile weitgehend überflüssig, die bisher als besonders rostgefährdete Stellen galten.

Auf den herkömmlichen PVC-Unterbodenschutz können die Mercedes-Ingenieure bei der Mercedes E-Klasse ebenfalls ohne Einbußen beim Langzeit-Korrosionsschutz verzichten. Die vollständige Verkleidung des Unterbodens durch verschiedene Kunststoffteile macht es möglich. Sie decken Motorraum, Radkästen, äußere Bodenbleche und Hinterachslenker vollständig ab und schützen die Karosserie somit wirksam vor Rost auslösendem Steinschlag. Überdies hat die glattflächige Unterbodenverkleidung einen wichtigen aerodynamischen Effekt, denn sie lässt den Fahrtwind nahezu verwirbelungsfrei unter der Karosserie durchströmen.

Eine große Herausforderung bei der Karosseriekonstruktion ist es, Spitzenleistungen in puncto Sicherheit und Steifigkeit bei Möglichst geringem Gewicht zu realisieren. Moderne Berechnungsverfahren auf Basis der Finite-Elemente-Methode und hoch feste Stahlsorten, die bei geringer Materialstärke eine sehr hohe Festigkeit bieten, lösen diesen Zielkonflikt nur teilweise. Zusätzlich ist ein durchdachtes Materialkonzept erforderlich: „Der richtige Werkstoff am richtigen Ort“ lautet das Prinzip von Mercedes-Benz, Leichtbaumaterialien wie Aluminium, Magnesium und Kunststoff setzen die Fachleute der Automarke stets Ziel orientiert ein – dort, wo sie die größten Vorteile bringen. Übertragen auf den SL-Sportwagen sieht die Werkstoff-Philosophie zum Beispiel so aus: Aluminium für Motorhaube, vordere Kotflügel, Tanktrennwand sowie für die vorderen Crashboxen und den massiven Biegequerträger im Heck. Magnesium für die Innenschalen der Türen.

Kunststoff unter anderem für die Stoßfänger, die Unterbodenverkleidung und erstmals für die komplette Tankmulde mitsamt der Tankklappe. Glasfaserverstärkter SMC-Kunststoff für die Kennzeichenblende am Kofferraumdeckel. Auch bei der Mercedes E-Klasse spielt der Leichtbau-Werkstoff Aluminium neben hoch festem Stahl eine wichtige Rolle. Motorhaube, vordere Kotflügel, Kofferraumdeckel, Frontmodul mit Frontmodulträger, Heckmodul, Hutablage und die Rückwand hinter der Fondsitzlehne bestehen bei der Limousine aus Aluminium.
Alle anderen Komponenten der Rohbaukarosserie werden aus Stahlblech gefertigt, wobei der Gewichtsanteil hoch fester Sorten von rund 20 Prozent beim Vorgängermodell auf etwa 37 Prozent stieg.

Der Slogan „Zurück zur Natur“ hat für Mercedes_Benz durchaus tief greifende Bedeutung. Schon seit einigen Jahren entwickeln Ingenieure der Automobilmarke Möglichkeiten für den Einsatz natürlicher Materialien in der Automobilproduktion und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung – und zur Verminderung der Kohlendioxid-Emissionen. Denn nachwachsende Rohstoffe helfen, den Verbrauch traditioneller Energieressourcen wie Kohle, Erdgas oder Erdöl zu drosseln, sodass sich die klimarelevanten Kohlendioxid-Emissionen, die bei der Verbrennung fossiler Energieträger entstehen, verringern.

Bei der Mercedes E-Klasse bestehen 50 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von mehr als 31 Kilogramm aus nachwachsenden Rohstoffen. Damit hat sich die Anzahl der aus Naturmaterialien hergestellten Komponenten in dieser Modellreihe gegenüber dem Vorgängermodell fast verdoppelt. Baumwolle, Flachs, Hanf, Kokos, Sisal und andere Naturfasern sind die Werkstoffe, aus denen Automobilteile hergestellt werden: Flachs, Hanf und Sisal sind die Rohstoffe der Türinnenverkleidungen vieler Mercedes-Modelle, Wolle und Baumwolle dienen Zur Herstellung von Bezugsmaterialien für Sitze, Kopfstützen und andere Bauteile, Holzfasern verstärken die Trägerteile der Instrumententafeln , die Hutablagen und Innenverkleidungen der Türe, Kokosfasern und Naturkautschuk verbessern den Sitzkomfort und einen zur Auspolsterung von Kopfstützen oder Sonnenblenden. Neueste Untersuchungen der Werkstoff-Forschung der Daimler AG zeigen, dass sich Naturfasern auch hervorragend im Materialverbund bewähren und dank ihrer vorbildlichen Biege- und Zugfestigkeit künftig auch Glasfasern zur Verstärkung von Kunststoffteilen ersetzen können. Gegenüber Glasfasern zeichnen sich Naturfasern durch geringeres Gewicht, einfachere Verarbeitungsmöglichkeiten und gute Recyclingchance aus.

Mit seinen Umwelt-Leitlinien verpflichtet sich die Daimler AG, Produkte zu entwickeln, die in ihrem Marktsegment besonders Umweltverträglich sind. Diesen Anspruch zu verwirklichen bedeutet, den Umweltschutz von Anfang an in die Automobile einzubauen. Ein Team mit Fachleuten aus Konstruktion, Produktion, Recycling- und Umwelttechnik begleitet den Entwicklungsprozess neuer Modelle und achtet auf die konsequente Einhaltung des Grundsatzes „Design for enviroment“. Dazu gehört es auch, weit in die Zukunft zu blicken und bereits heute ökologische Konzepte zu entwickeln, die sich erst in vielen Jahren – bei der Alt-Autoverwertung bewähren müssen. Stichwort Recycling: Für die Mercedes_Fachleute kommen nur Kunststoffe in Frage, die mit bewährten, umweltverträglichen Wiederverwertungsprozessen aufbereitet werden können.

Dies bieten zum Beispiel moderne Thermoplaste auf der Basis von Polypropylen, aus dem Mercedes-Benz die Stoßfänger, die Unterbodenverkleidung und viele andere Teile herstellen lässt. Mercedes-Benz macht den Weg fürs Recycling frei und hat nach aufwändigen Langzeittest in der Mercedes E-Klasse insgesamt 38 Kunststoffteile mit einem Gesamtgewicht von rund 25 Kilogramm für den Rezyklat-Einsatz freigegeben; das entspricht etwas 8,5 Prozent aller verwendeten Kunststoffe. In anderen Mercedes-Modellreihen beträgt das gewichtig der Kunststoffteile, die aus Recyclingmaterial bestehen, zwischen 12 und 30 Kilogramm. Insgesamt können auf diese Weise jährlich über eine Million Automobilteile mit einem Gesamtgewicht von knapp 23.000 Tonnen aus Recyclingmaterial verarbeitet werden. Den Gedanken der Wiederverwertung setzt Mercedes-Benz auch bei der Herstellung der vordere Radlaufverkleidungen der Mercedes E-Klasse konsequent in die Tat um: Sie bestehen aus dem wieder aufbereiteten Kunststoff ausrangierter Autobatterien und aus alten Stoßfängern, die im Rahmen des Mercedes-Recycling Systems bei Niederlassungen und Vertriebspartnern der Automarke eingesammelt werden.

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