18. Juni bis zum 03. Juli: Baltic Sea Circle Rallye

Team AFK startet in einer Mercedes-Benz E-Klasse (W124 Mopf)

18. Juni bis zum 03. Juli: Baltic Sea Circle Rallye: Team AFK startet in einer Mercedes-Benz E-Klasse (W124 Mopf)
Erstellt am 9. Mai 2016

Vom 18. Juni bis zum 03. Juli nehmen Mariam Kamarauli und Tobias Weis mit Niko Kolesnikow als Team /AFK1 in einer E-Klasse (E-220, W124, Bj. 1994) an der Baltic Sea Circle Rallye teil. Das Auto haben die drei Hobby-Schrauber selbst für die Tour fit gemacht, die Rallye-Beklebung wurde von der Firma Stefotec-Folien und Motive zur Unterstützung des guten Zwecks angefertigt und angebracht.

Einmal um die baltische See

Die ca. 7.500 km führen sie in 16 Tagen durch 10 Länder mit Zwischenstop am Nordkap. Während der Rallye darf kein GPS verwendet werden, auch Autobahnen sind tabu. Jedes der 200 teilnehmenden Teams hat sich dazu verpflichtet, Spenden in Höhe von 750 EUR für gemeinnützige Organisationen zu sammeln. Start und Ziel sind jeweils Hamburg!

“Die Rallye ist für uns ein Abenteuer, das uns ermöglicht in kurzer Zeit viele Länder zu besuchen und unseren Doktoranden-Alltag für einige Tage hinter uns zu lassen. Ausserdem bietet sie uns die Möglichkeit durch die Spendenaktion etwas Gutes zu tun, für das wir sonst zu wenig Zeit aufbringen können", erklärt Mariam Kamarauli.

In ihrer freien Zeit schrauben sie an ihren Gefährten und tauschen Tips mit anderen Teams aus, um sich auf das schwierige Abenteuer vorzubereiten. Die Route wollen sie noch nicht komplett planen, um spontan in der Lage zu sein auf die lokalen Begebenheiten zu reagieren. “Vor kurzem haben wir ein Video eines Teams aus Murmansk bekommen, und in Anbetracht der Qualität der Straßen dort ist uns dann doch etwas mulmig geworden und wir denken über eine Höherlegung des Autos nach”.

Die Teilnehmer-Fahrzeuge sind mindestens 20 Jahre alt. 

Für einen ersten Materialtest trafen sie sich bereits mit drei weiteren frankfurter Teams (Team 23 – Kommando Heinz Schenk, Gallus Racing Team und MainPiraten) zu einer Proberallye nach Tschechien. In den drei Tagen wurden Zelte und Ausrüstung, aber auch die Vielzahl der technischen Spielereien ausgiebig für den Ernstfall getestet. Team /AFK hat einen Computer im Handschuhfach installiert, der mithilfe einer Kamera alle fünf Sekunden ein Bild zusammen mit der aktuellen Koordinate aufnimmt, um später die Reise in kompirimierter Form nach zu erleben. Neben einer Spiegelreflex Kamera werden noch Action-Kameras, sowie eine Drohne zum Einsatz kommen. Durch eine mobile Internetverbindung wollen die Teams ihre Unterstützer täglich auf dem Laufenden halten. Bisher spekuliert das Team dazu auf Roaming und Länderspezifische Prepaid-Karten.

“Auf der Fahrt werde ich ausser zu fotografieren und zu lesen wahrscheinlich auch versuchen, mein Ukulele-Spiel zu verbessern. Ich hoffe dass mich meine Team-Mitglieder nicht in den Kofferraum stecken", berichtet Tobias Weis.

Das Team hat eine Internetseite eingerichtet, auf der regelmässig aktuelle Meldungen und Bilder veröffentlicht werden: www.team-afk.de

 

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Login via Facebook

Community