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W126 Coupé: Eleganz liegt in den Genen

SEC: Die Coupés der Mercedes-Benz Baureihe 126 (1981 bis 1991)
Bild: 'Merrcedes-Benz Baureihe W126 CL Coupé t002.jpg'

Coupés von Mercedes-Benz verkörpern seit jeher Eleganz auf vier Rädern. Hinzu gesellt sich Exklusivität: Die Fahrzeuge wenden sich an eine Klientel, die sich bewusst für diese Karosserieform mit fließenden Seitenlinien und klassischer Weise zwei Türen entscheidet und die in ihrem Fahrzeug gewissermaßen die konsequente Fortsetzung ihres Lebensstils sieht, der oftmals von Schönheit und Eleganz geprägt ist. Diese Eckwerte bestimmen auch die SEC-Coupés der Baureihe C 126, die Mercedes-Benz im September 1981 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt/Main vorstellt. Sie basieren auf der S-Klasse Limousine der Baureihe 126 mit einer um 85 Millimeter gekürzten Bodengruppe. Dennoch sind die Coupés vollwertige Viersitzer.

Bild: 'Merrcedes-Benz Baureihe W126 CL Coupé t018.jpg'

Ihr Design macht sie unverwechselbar: Der damalige Chefstilist Bruno Sacco versieht die Fahrzeuge perfekt mit den Linien der damaligen Zeit und fügt sie harmonisch in das Mercedes-Benz Personenwagen-Portfolio ein. So wird mit dem horizontalen Kühlergrill mit großem Zentralstern ein Designelement aufgegriffen, das seit den 1950er Jahren und dem legendären Flügeltürer-Coupé vom Typ 300 SL ein Merkmal der großen Coupés von Mercedes-Benz ist. Insgesamt sind die Coupés der Baureihe C 126 ein Bravourstück in punkto Design: Sie wirken durch ihre zeitlose Eleganz auch heute noch attraktiv und begehrenswert.

Unverwechselbares Design der Mercedes SEC Modelle

Bild: 'Merrcedes-Benz Baureihe W126 CL Coupé t023.jpg'

Das elegante Aussehen paart sich bei den Coupés beispielsweise mit exklusiver Ausstattung, leistungsstarken Motoren und bester Sicherheit – somit zu einem Erlebnis, das Komfort aus allen Facetten des Automobilbaus heraus bietet: Selbst lange und längste Strecken lassen sich mit dem Coupé mühelos zurücklegen. Dafür sorgen das aufwändige Fahrwerk, das bis auf Detailänderungen der S-Klasse entspricht, das Interieur mit bester Ergonomie und feiner Anmutung in allen Details und auch der Antrieb. Es gibt die Coupés ausschließlich mit Achtzylinder-Motoren. Vom Start weg sind es die Typen 380 SEC und 500 SEC. Die im Jahr 1985 erfolgte Modellpflege ersetzt den 380 SEC durch den Typ 420 SEC, modifiziert den 500 SEC und bringt, als spektakulärste Neuheit, zusätzlich den Typ 560 SEC. Mit der Modellpflege kommen auch Abgasreinigungsanlagen mit geregeltem Katalysator.

Bild: 'Merrcedes-Benz Baureihe W126 CL Coupé t021.jpg'

Sicherheitstechnisch stehen die Coupés der Baureihe C 126 auf der Höhe ihrer Zeit. Ihre Karosserie ist nach neuesten Erkenntnissen der Sicherheitsforschung konstruiert. Ein bemerkenswertes Ausstattungsdetail sind elektrisch betätigte Gurtbringer, die zum serienmäßigen Lieferumfang der SEC-Typen gehören. Auf Wunsch sind außerdem ein Airbag für den Fahrer und ein Gurtstraffer für den Beifahrer lieferbar. Der Beifahrer-Airbag ist von 1985 an erhältlich. Systeme wie das Automatische Sperrdifferenzial (ASD) oder die Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR) sorgen für beste aktive Fahrsicherheit.

Typisch Mercedes Klassiker: Werterhalt statt Wertverlust

Bild: 'Merrcedes-Benz Baureihe W126 CL Coupé t001.jpg'

Das Angebot an Coupés mit dem begehrenswerten Kürzel SEC in der Typenbezeichnung ist umfangreich. Zwar sind es mittlerweile durchweg ältere Fahrzeuge, doch gut erhaltene Exemplare sind immer wieder zu finden. Und hohe Laufleistungen sind für die Achtzylindermotoren bei regelmäßiger Wartung auch kein Problem.Doch es gibt ja auch Fahrzeuge mit Herstellergarantie: Mercedes-Benz Young Classics hat immer wieder Autos im Angebot, die in einem überdurchschnittlichen Zustand sind und für die deshalb eine Gewährleistung übernommen wird – einzigartig in der Automobilbranche.Wer heute ein Coupé der Baureihe C 126 als Modernen Klassiker fährt, schätzt sicherlich Dinge wie die vollkommene Alltagstauglichkeit, den hohen Fahrkomfort, das elegante Aussehen und die Exklusivität. Ein weiterer Trumpf ist, dass der Wert bei ordnungsgemäßer Wartung und guter Pflege zumindest nicht mehr sinkt, also so gut wie kein Wertverlust mehr stattfindet. In vielen Fällen steigt der Fahrzeugwert sogar über die Jahre. Fast genau zehn Jahre nach der Markteinführung der Coupés der Baureihe C 126 wird die Produktion Ende 1991 eingestellt. Die Gesamtstückzahl von 74 060 gebauten Exemplaren vermittelt einen Eindruck von dem hohen Beliebtheitsgrad der Modellfamilie. Das am häufigsten verkaufte Modell ist der Typ 500 SEC mit 30 184 Exemplaren. Die deutlich seltenste Variante ist der 420 SEC mit nur 3 680 Einheiten. Unabhängig von der Motorisierung ist jeder einzelne eine Legende seiner Epoche.

Modellgeschichte: Die Baureihe C 126 (1981 bis 1991)

Bild: 'Merrcedes-Benz Baureihe W126 CL Coupé t008.jpg'

„Traditionsgemäß baut Mercedes-Benz den Sondertyp eines Automobils, das sich vor anderen Modellreihen durch hohe Individualität auszeichnet: das Coupé.“ So eröffnet die Marke den Prospekt zu den Coupés der Baureihe C 126. „Das Mercedes-Coupé verkörpert den seltenen Typus eines kultiviert sportlichen Automobils. Denn seine Sportlichkeit bedeutet nicht Verzicht auf Komfort und Sicherheit. Vielmehr kommen seine sportlichen Fahrzeugattribute zu allen jenen Eigenschaften, die jeden Mercedes auszeichnen. Das neue Coupé ist ein Fahrzeug, mit dem man eine Strecke seines Weges auf die anspruchsvollste Weise zurücklegen kann.“
Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt/Main im September 1981 präsentiert Daimler-Benz als Coupé-Varianten die Typen 380 SEC und 500 SEC. Die neue Coupé-Generation basiert auf der S-Klasse Limousine und nicht, wie die vorherigen SLC-Modelle, auf einem SL-Modell. Eine Sechszylinder-Variante analog zum Typ 280 SLC wird nicht angeboten. Die V8-Motoren, prinzipiell bereits von den Limousinen und den SLC-Modellen bekannt, hat man im Rahmen des „Mercedes-Benz Energiekonzepts“ zur Verbrauchs- und Schadstoffreduzierung gründlich überarbeitet.

Bild: 'Merrcedes-Benz Baureihe W126 CL Coupé t005.jpg'

Neben einem Erhöhen der Verdichtung stehen Nockenwellen mit geänderten Steuerzeiten, luftumspülte Einspritzventile und eine elektronische Leerlaufregelung auf der Liste der Verbesserungen. Aufgrund der geänderten Nockenwellenabstimmung kann das Drehmomentmaximum in Richtung der niedrigeren Drehzahlen verschoben und im Falle des 3,8-Liter-Motors sogar erhöht werden. Dieses Aggregat ist besonders tiefgreifend modifiziert worden: Um ein günstigeres Volumen-Oberflächenverhältnis zu erhalten, sind die Bohrung reduziert und der Hub erhöht worden. Der modifizierte 3,8-Liter-V8 hat damit einen geringfügig vergrößerten Hubraum. Bei beiden Achtzylindern müssen, gewissermaßen als Ausgleich für die deutlich verbesserte Wirtschaftlichkeit, geringe Leistungseinbußen in Kauf genommen werden. Die Hinterachsübersetzung wird in beiden Fällen der veränderten Motorcharakteristik angepasst. Die Summe der Maßnahmen reduziert den Kraftstoffverbrauch der SEC-Coupés im Vergleich zu ihren Vorgängertypen deutlich.

Aufwändiges Fahrwerk für Komfort und Sicherheit

Bild: '1982-Mercedes-Benz 380 SEC der Baureihe C 126 in USA-Ausführung, Modelljahr 1982..jpg'

Das Fahrwerk entspricht bis auf Detailänderungen den zugrundeliegenden Limousinen. Wie diese haben auch die Coupés eine Doppelquerlenker-Vorderachse sowie eine Schräglenker-Hinterachse mit Anfahrmomentabstützung. An den Vorderrädern sind die SEC-Coupés erstmals mit Faustsattel-Scheibenbremsen ausgerüstet, welche die Verwendung größerer Bremsscheiben gestatten und den Bremszylinder auf der besser gekühlten Radinnenseite haben.

Bild: 'Merrcedes-Benz Baureihe W126 CL Coupé t007.jpg'

Auch die Bodengruppe stammt prinzipiell von der Limousine, wenngleich sie um 85 Millimeter gekürzt ist. Der Radstand ist damit 30 Millimeter länger als bei der Vorgängerbaureihe, der Fahrgastraum merklich geräumiger. Die Karosserie ist nach neuesten Erkenntnissen der Sicherheitsforschung konstruiert, unterstützt von flankierenden Maßnahmen, die bereits bei der Limousine angewendet werden: Zur Kompensation der fehlenden Mittelsäulen ist die Dachrahmenstruktur verbessert, und die A-Säulen sind mit eingeschweißten hochfesten Rohren versehen. Damit entsprechen auch die Coupés dem hohen Sicherheitsstandard der S-Klasse Limousinen. Ein interessantes Ausstattungsdetail stellen elektrisch betätigte Gurtbringer dar, die zum serienmäßigen Lieferumfang der SEC-Typen gehören und die Aufgabe haben, den Sicherheitsgurt ins Blickfeld und in eine für Fahrer respektive Beifahrer gut erreichbare Position zu bringen. Auf Wunsch sind außerdem ein Airbag für den Fahrer und ein Gurtstraffer für den Beifahrer lieferbar.

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Aktualisiert: Sonntag, 08. August 2010

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