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Mercedes-Benz Baureihen: R230 (ab 2001) - alles gut bedacht

Die Mercedes SL der Baureihe 230 sind dank Variodach Cabrio und Coupé in einem
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Als der Mercedes SL der Baureihe im Juli 2001 Juli der Presse vorgestellt wird, zeigt sich das versammelte Fachpublikum von seiner eleganten Erscheinung sichtlich beeindruckt. Dank einer zum damaligen Zeitpunkt weltweit einzigartigen Kombination modernster elektronischer Fahrwerkssysteme bietet der SL der Baureihe R 230 ein herausragendes Fahr-Erlebnis und zugleich ein Höchstmaß an Fahrsicherheit. Er setzt damit Akzente unter den Sportwagen und im Automobilbau.

Extras inklusive

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Im Jahr 2001 startet Mercedes-Benz die Produktion des R203 mit dem SL 500. Zur umfangreichen Serienausstattung gehören lederbezogene Integralsitze samt Memoryfunktion, die zudem noch im elektronischen Zündschlüssel gespeichert ist, Multifunktions-Lenkrad, Klimatisierungs-Automatik und Stereo-Autoradio. Auf Wunsch stehen innovative Assistenzsysteme wie der Abstandsregel-Tempomat DISTRONIC, das automatische Notrufsystem TELEAID, das Bedien- und Anzeigesystem COMAND oder die elektronische Reifendruckkontrolle bereit. Leder, Edelholz und Aluminium sind die Materialien, die im Innenraum für SL-typische Exklusivität und Wertanmutung sorgen. Matt glänzender Chrom umrahmt die vier Einzelinstrumente des Cockpits im klassischen Chronometer-Design und tritt auch an anderen Details des Interieurs in Erscheinung.

Das Design vereint Tradition und Zukunft

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Das Design der Baureihe R 230 vereint über markante Details Tradition und Zukunft. So greifen beispielsweise die Luftöffnungen in den vorderen Kotflügeln ein typisches Merkmal des Typ 300 SL aus den 1950er Jahren auf. Auch die schmalen, flügelähnlichen Profile an diesen seitlichen Luftöffnungen – von den Fachleuten „Finnen“ genannt – sind eine Reminiszenz. Die Designer nutzen dieses Stilelement außerdem, um an den Öffnungsgittern in der Motorhaube sportliche Akzente zu setzen.

Sportliche Visitenkarte

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Unverwechselbar ist der SL seit jeher durch seine horizontal lang gestreckte Kühlermaske. Die Baureihe R 230 nimmt diese Tradition auf, zeigt sie aber in moderner Interpretation und stellt eine Lamellenkühlermaske mit flacherer Neigung als bisher in den Fahrtwind. Die vier Lamellen umschließen den Mercedes-Stern, der in gewohnter Größe und Position eindeutig die Markenzugehörigkeit des Zweitürers anzeigt. Diese typischen SL-Merkmale harmonieren mit neuen Elementen. Beispiel Scheinwerfer: Jeweils zwei der bekannten vier Augen verschmelzen zu einer Einheit, ohne jedoch ihre ovale Grundform aufzugeben. Alle Karosserieteile – vom Türgriff bis zum Stoßfänger – sind in Wagenfarbe lackiert, so dass der Sportwagen formal und farblich wie aus einem Guss wirkt. Das gilt auch für die Heckpartie, die von großen, dreieckig geformten Rückleuchten geprägt ist. Auch hier kein farbliches Wechselspiel, sondern elegante Einheitlichkeit: Die Rückleuchten präsentieren sich mit gleichmäßig rot gefärbten Abdeckscheiben – spezielle Filter vor den Reflektoren der Heckleuchten sorgen dafür, dass die Blinker trotzdem gelb und das Rückfahrlicht weiß erscheinen.

Dachakrobatik innerhalb von 16 Sekunden

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Im Unterschied zu seinen Vorgängern trägt der SL der Baureihe R 230 sein festes Dach stets mit sich. Die Integration seines Variodachs in den Fluss der Linien beweist die hohe Designqualität des Wagens. Auf Knopfdruck oder via Fernbedienung lässt es sich binnen 16 Sekunden öffnen oder schließen. Eine äußerst aufwändige Schwenkmechanik sorgt dafür, dass die drei Dachkomponenten raumsparend im oberen Bereich des Kofferraums verschwinden. Darunter steht ein Gepäckraum mit 235 Liter Volumen zur Verfügung.

Sicherheit ist Trumpf

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Spätestens seit der „Pagode“ gilt das Kürzel „SL“ als Synonym für wegweisende Leistungen auf den Gebieten der aktiven und passiven Sicherheit bei offenen Sportwagen. Zu den technischen Innovationen der Baureihe R 230 zählt die elektrohydraulische Bremse Sensotronic Brake Control SBC, das hier seine Premiere erlebt. Sie arbeitet in Verbindung mit dem Elektronischen Stabilitäts-Programm ESP und der aktiven Fahrwerkregelung Active Body Control ABC, die Karosseriebewegungen oder Schleuderansätze bei Kurvenfahrt sowie beim Bremsen auf ein Minimum verringert. Die Sensotronic Brake Control SBC ist zudem der Einstieg in die Welt zukünftiger „By Wire”-Systeme, die Befehle des Autofahrers nicht mehr mechanisch oder hydraulisch, sondern elektronisch – per Kabel – übertragen. Zu den wichtigsten Leistungsmerkmalen der SBC zählen die hohe Dynamik beim Aufbau des Bremsdrucks sowie das Dank aufwändiger Sensortechnik zuverlässige „Erfühlen“ des Fahrer- und Fahrzeugverhaltens.

Verbrauchsökonomie wird groß geschrieben

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Maßgeblichen Anteil an einem bei allen Varianten günstigen Kraftstoffverbrauch hat die leichtgewichtige Karosserie: Motorhaube, vordere Kotflügel, Türen, Kofferraumdeckel, Tanktrennwand und weitere Bauteile bestehen aus Aluminium, wobei vor allem die rund 1,40 Meter lange Motorhaube als Besonderheit unter den Leichtbaukomponenten gilt. Die ausgefeilte Aerodynamik der glatten, strömungsgünstig gestalteten Karosserie, einschließlich des Unterbodens, trägt ebenso zur Kraftstoffeinsparung wie auch zur Geräuschminimierung bei.

Debüt mit dem Typ SL 500

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Im Sommer 2001 debütiert zunächst der Typ SL 500 mit einem 5-Liter-V8-Motor (M 113), der 225 kW und ein Drehmoment von 460 Newtonmetern abgibt. Er zählt zu den stärksten Motoren seiner Fahrzeugklasse, unterbietet deutlich die strengen Abgaslimits der EU-4-Norm und beschleunigt den Typ SL 500 in 6,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h (elektronisch abgeriegelt). Das bewährte Fünfgang-Automatikgetriebe mit elektronischer Steuerung, zwei Schaltprogrammen und Wandlerüberbrückungs-Kupplung gehört zur Serienausstattung des Typ SL 500. Eine neu entwickelte Tippschaltung ermöglicht besonders schnelle manuell initiierte Gangwechsel.

Debüt mit dem Typ SL 500

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Aktualisiert: Freitag, 01. Oktober 2010

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