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CLASSICS

Mercedes-Benz Baureihen: W140 „S-Klasse“ (1991-1998)

Groß und gut: Beim W140 durfte „S“ gern auch mal etwas mehr sein.
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Ab 1991 setzte der W140 völlig neue Maßstäbe in der automobilen Oberklasse. Denn der Maxi Mercedes sprengte den Rahmen alles bisher da Gewesenen. In Ergänzung zur reichhaltigen Ausstattung und dem üppigen Zubehör wiesen eben auch die Maße und Gewichte der S-Klasse reichlich was Extra auf. Vor dieser Kombination aus Klasse und Masse mussten seinerzeit Standard-Garagen und die Autoreisezüge der Deutschen Bahn klein beigeben.

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Der Luxusliner mit dem Stern konnte als Limousine (W140), verlängerte Limousine (V140) und als Coupé (C140) geordert werden. Das zudem seit 1992 produzierte SEC-Coupé bot Mercedes in zwei Varianten an: als 500SEC und 600SEC. Beide glichen in ihrer Motorisierung den entsprechenden Limousinen der 140er Baureihe.

Groß und gut

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Das Karosserie-Design der S-Klasse orientierte sich an den traditionellen Mercedes-Benz typischen Stilelementen – freilich in ganz neuen Dimensionen. Knapp 1,90 Meter Breite und über 5,20 Länge stempelten den Stuttgarter PKW-Riesen zum ultimativen Schwergewicht der Luxus-Klasse. Etliche technische Neuerungen (Vernetzung der Steuergeräte, recyclingfähige Werkstoffe, Sprachsteuerung „Linguatronic“, Einparkhilfe und ESP u.a.) verdeutlichen aber auch die enorme Fortschrittlichkeit des Technik-Trägers im Premiumsegment.

12 Zylinder und 408 PS

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Mit Ausnahme des bekannten 5,0-Liter-V8-Vierventilers hielt Mercedes drei Neuentwicklungen für die S-Klasse bereit: ein 4,2-Liter-V8, ein 3,2-Liter-Sechszylinder und den imposanten 6,0-Liter-V12-Motor mit 408 PS. Völlig neuartig war auch das Motor- und Antriebsmanagement, bei dem alle Steuermodule über einen gemeinsamen Datenkanal miteinander kommunizierten („Can-Bus“).

Komfort und Fahrdynamik

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Die Vorderradaufhängung des großen Mercedes wartete mit einer eigens konstruierten Doppelquerlenker-Achse auf. Indes hatten die Mercedes Ingenieure die Hinterradaufhängung von der Raumlenkerachse anderer Baureihen in modifizierter Form übernommen. Zwei weitere Konstruktionsdetails – abklappbare Außenspiegel und ausfahrbare Peilstäbe als Rückfahrhilfe – sollten das Manövrieren erleichtern.

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Kommentare: 3
Aktualisiert: Montag, 01. März 2010

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RichardG » Richard aus Zürich (57)

Sa, 06.03.2010 // 21:50 Uhr

Ich begeistere mich noch jedes Mal, wenn ich die Garage aufmache um meinen Stadtflitzer rauszuholen, für meinen daneben ruhenden S 600 von 1998. So eine Präsenz! Mit einer Gesamtlaufleistung von 49000 km wird er entschieden zu wenig genutzt, aber wenn, dann richtig. Für die "normalen" grösseren Touren reicht unser S 420 voll aus. Den S 420 halte ich nach insgesamt gut 100000 W-140-Kilometern (S320, S 420 und S600) für den besten Kompromiss aus der W 140-Serie. Kein anderer Benz bietet mehr Gegenwert für die derzeitigen Gebrauchtwagenpreise. Da heisst es zugreifen, bevor sie ganz aussterben.

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mb4life » Max aus Sandhausen (19)

Sa, 06.03.2010 // 19:51 Uhr

Also ich für mich war der W140 das beste Auto der Welt von 1991 bis 1998 und besser als sein Ruf!

Kanzler » Rudolph aus Herten (41)

Sa, 06.03.2010 // 09:57 Uhr

Ich finds wirklich mal gut einen gescheiten Bericht über den W140 ohne große Polemik zu lesen. Ich habe gestern abend noch die Artikel auf Motor-Talk dazu gelesen, da schwillt einem schon der Hals an!
Der W140 ist besser als sein Ruf, den vor allem die Neider runter gemacht haben.

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