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CLASSICS

Im Wind mit Frau & Kind

Passend zum – hoffentlich bald beginnenden – Frühling nehmen wir die familienfreundlichen weil viersitzigen Cabriolets von Mercedes-Benz unter die Lupe.

Voll wintertauglich: das erste CLK-Cabriolet

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Der Nachfolger des E-Klasse Cabrios heißt CLK und wird 1998 auf dem Genfer Automobil-Salon vorgestellt. Basis ist einmal mehr das Coupé, dessen Nähe der offene CLK, Werkscode A 208, nie verleugnet. Sein halbautomatisches Verdeck wird von einer Stahl-Aluminium-Konstruktion getragen, deren Bedienung überaus einfach und bequem ist.
Damit man zu viert nicht nur komfortabel fahren, sondern auch komfortabel einsteigen kann, entwickelt Mercedes-Benz das Easy-Entry-System, bei dem sich die Vordersitze automatisch nach vorne schieben und so einen einfachen Zugang in den Fond ermöglichen. Ebenfalls mit an Bord sind das Fahrberechtigungssystem ELCODE, ein Brems-Assistent, ASR, das Aktive Service System ASSYST, das für individuelle Wartungsintervalle sorgt und der bereits aus dem Vorgänger bekannte automatische Überrollschutz.

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Das CLK-Cabriolet kommt zunächst in drei Varianten auf den Markt: Einem 136 PS starken Vierzylinder (CLK 200), einem aufgeladenen, 193 PS starken 2,3-Liter-Motor (CLK 230 KOMPRESSOR) und einem V6, der 224 PS leistet (CLK 320). Wer noch mehr Power sucht, findet sie im 1999 vorgestellten 4,3-Liter-V8-Motor mit 279 PS. Und die ganz Schnellen werden von AMG mit dem 347 PS-starken CLK 55 AMG bedient. Passend zum Debüt des CLK 430 Cabriolet setzt Mercedes in punkto Technik und Ausstattung noch mal eins drauf, was sich unter anderem in modernster Motorentechnik niederschlägt. Im Juni 2000 erscheinen modifizierte Kompressor-Triebwerke, die über eine serienmäßige Sechsgang-Schaltung verfügen.
Fazit: Für qualitäts- und preisbewusste Familienoberhäupter gibt es kaum eine Alternative zur ersten offenen CLK-Generation.

Von super sparsam bis super schnell: CLK-Cabriolet Nummer 2

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Der A 209, also das ab 2003 gebaute Nachfolger-Cabrio des A 208, ist für Frischluftfans mit Familie ebenfalls eine Überlegung wert. Das gilt insbesondere für den CLK 350, dessen dynamischer V6 in Verbindung mit der serienmäßigen Siebengang-Automatik einen wunderbaren Cabrio-Antrieb abgibt. Das sahen viele Neukunden offenbar genauso: 40 Prozent von ihnen entschieden sich für einen offenen CLK 350 der Baureihe A 209. In Deutschland ein gutes Exemplar zu finden sollte also kein Problem sein, zumal sich das Cabriolet in Deutschland, den USA und Großbritannien am besten verkaufte: Rund 100000 Neuwagen fanden einen Abnehmer.

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Und dann gibt es da noch die Spezialitäten im CLK-Programm. Das sind zum einen die Diesel-Modelle. Wer sich am minimalen Nageln beim offenen Dahingleiten nicht stört, sollte sich einen CLK 220 CDI, 270 CDI oder gar 320 CDI näher ansehen. Besonders letzterer weiß mit einem für Cabriolets geradezu genialen Drehmomentverlauf zu glänzen. Und für die ganz Harten hätten wir da noch die AMG-Modelle. Los geht’s mit 367 PS im CLK 55 AMG, darauf folgt der 481 PS starke CLK 63 AMG. Ein bisschen zu deftig für Frau und Kind könnte die „Black-Series“-Variante des CLK 63 AMG sein: 507 PS klingen nicht wirklich nach einer entspannten Wochenendausfahrt. Sollten Ehepartner und Nachwuchs aber mit Vorliebe in feuerfesten Renn-Overals herumlaufen, kann man auch gleich in die Vollen gehen und einen CLK DTM AMG ins Auge fassen. Der sprengt mit 582 PS nicht nur alle Leistungsgrenzen, sondern garantiert auch die Haushaltskasse.
Fazit: Auch der A 209 macht als offener Begleiter für die Familie Sinn. Menschen, denen niedrige Kosten und hohes Drehmoment am Herzen liegen, greifen zu den Diesel-Varianten, Leistungsfetischisten zu den offenen AMG-Offerten.

Auch der Neue ist eine Überlegung wert

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Beim aktuellen E-Klasse-Cabriolet kann man sicher keine Schnäppchen machen. Doch dafür bekommt man ein Cabriolet, bei dem Mercedes-Benz von einer Idealbesetzung spricht, wenn es ums Offenfahren für vier Personen in vier Jahreszeiten geht. Warum der auf der North American International Auto Show präsentierte Wagen eine Art Schweizer-Messer unter den Cabriolets sein soll, erklärt sich vor allem durch das neuartige Windschott AIRCAP, das Luftwirbel im Innenraum deutlich verringern soll. Außerdem hält das neue E-Klasse-Cabriolet am klassischen Stoffverdeck fest, was laut Mercedes für ein „stilreines Cabrio-Gefühl“ sorgen soll. Frieren – wie in manch stilreinem Cabrio der Vergangenheit – muss im Mercedes aber trotzdem niemand. Dafür sorgt die in die Rückenlehnen der Vordersitze integrierte Nackenheizung AIRSCARF.

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Wer übrigens ein Anhänger von Metalldach-Cabrios ist, den wird vielleicht trösten, dass das serienmäßige „Akustik-Verdeck“ der neuen E-Klasse eines der leisesten seiner Art ist. Vollautomatisch öffnen lässt es sich außerdem – und das sogar bei einer Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h.
Fazit: Wer stets das neueste Modell in der Garage haben möchte, kommt um das aktuelle E-Klasse-Cabriolet nicht herum. Ehepartner (Stichwort: Werksgarantie) und Nachwuchs sind sicher leicht zu überzeugen.

GALERIE: IM WIND MIT FRAU & KIND

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Aktualisiert: Montag, 15. März 2010

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