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CLASSICS

1967: Schwarze Taxis und Farbfernsehen

Die Mercedes-Chronik des Jahres 1967

Fernsehen farbig, Braunschweig meisterlich

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Langlebiger als jede (Farb-)Fernseh-Serie: Der Selbstzünder im Mercedes 200 D

Ganz Deutschland freut sich 1967 über ein Ereignis, dass den Feierabend revolutioniert: Das Fernsehen sendet ab sofort in Farbe! Noch mehr Grund zum Jubeln haben die Fans von Eintracht Braunschweig: Ihr Verein, der heute leider nur noch drittklassig ist, wird Deutscher Fußballmeister. Und während Vati – so er denn Braunschweig-Fan ist – freundentaumelnd in den Farbfernseher blickt, hört die jüngere Generation den Hit des Jahres: The Kinks halten sich mit ihrer Single „Dandy“ fünf Wochen auf Platz eins der Charts.

Rudolf-Diesel Medaille für Béla Barényi

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Ebenfalls 1967 wird dem Mercedes-Konstrukteur Béla Barényi vom Deutschen Erfinderverband die Rudolf-Diesel-Medaille in Gold verliehen. Gründe für diese Auszeichnung gibt es reichlich. Seit Barényi 1939 in die Dienste von Daimler-Benz tritt, sorgt er immer wieder für revolutionierende Erfindungen im Bereich der passiven Sicherheit. So erfindet er 1948 den von der Karosserie verdeckten Scheibenwischer, der bei einem Unfall das Verletzungsrisiko für Fußgänger senkt. Auch die Sicherheitslenksäule basiert auf einer Idee von Barényi. Der größte Durchbruch in Sachen Sicherheit gelingt ihm aber mit der Entwicklung der Sicherheitsfahrgastzelle mit definierten Knautschzonen.

Damals geboren, heute berühmt

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Hieß auch 1967 weder Claudia noch Thomas sondern schlicht Mercedes 230 SL

Das Licht der Welt erblickten 1967 der Sänger R. Kelly, Nirvana-Frontmann Kurt Cobain, Ex-Nationalkeeper Bodo Illgner, Wetterfrosch Sven Plöger, Schwiegermutter-Traum Kai Pflaume, Schauspielerin Nicole Kidman, „Schauspielerin“ Pamela Anderson sowie Tennis- und Besenkammerlegende Boris Becker. Damit trägt keiner von Ihnen einen der Vornamen, die in Deutschland 1967 am beliebtesten sind: Claudia und Thomas.

AMG wird gegründet

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1967 entschließen sich Hans-Werner Aufrecht und Erhard Melcher zur Gründung einer Tuning-Schmiede für Mercedes-Fahrzeuge. Das Unternehmen wird auf den Namen AMG getauft. Er setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben der Nachnamen der Firmengründer sowie aus dem Anfangsbuchstaben des Ortes Großaspach, wo Hans-Werner Aufrecht 1939 geboren wurde. Zunächst residiert die Firma in Burgstall bei Stuttgart, der Umzug nach Affalterbach erfolgt erst 1978. AMG engagiert sich von Beginn an im Motorsport. Der erste große AMG-Erfolg ist ein 2. Platz im Gesamtklassement beim 24h Rennen von Spa Franchorchamps. Eingefahren wird er von einem Mercedes 300 SEL 6.3 mit 6,8 Litern Hubraum und über 400 PS.

GALERIE: 1967: SCHWARZE TAXIS UND FARBFERNSEHEN

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Kommentare: 2
Aktualisiert: Mittwoch, 07. Oktober 2009

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Driver » Bernd aus Moers (44)

Do, 08.10.2009 // 22:56 Uhr

Das kann man wohl sagen :-)

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Willy » Willy aus Essen (44)

Mi, 07.10.2009 // 20:09 Uhr

Hallo...,

1967 ... ein wahrlich guter Jahrgang...! ;-)

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