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Mercedes Benz Ponton-Rückblick: (Selbst-)tragende Rolle

Die Mercedes "Ponton"-Baureihen W 120 und W 121

Typisch Mercedes: kontinuierliche Modellpflege

Bild: 'mercedes-fans.de_007.jpg'

Neben optischen Änderungen an Karosserie und Innenraum, legte Mercedes großen Wert auf die technische Aktualität von 180er und 190er. So erhielt der 180er 1957 als 180 a einen modernen Vierzylinder mit obenliegender Nockenwelle und 65 PS. Ein Jahr später debütierte ein weiteres Diesel-Modell, der Typ 190 D. Die Leistung – immerhin 50 PS – und die Laufruhe seines 1,9-Liter-Dieselmotors machten den Wagen von Beginn an zum Verkaufsschlager. 1959 bekamen beide Typen nochmals eine leistungsfähigere Bremsanlage und passend dazu mehr PS: Durch eine erhöhte Verdichtung stieg die Leistung der Benziner auf 68 PS beim 180er bzw. auf 80 PS beim 190er.
Im August 1961 lösten die Heckflossen-Vierzylindermodelle 190 c und 190 Dc die Ponton-Limousinen des gleichen Typs ab. Ausnahmen: Der 180 und der 180 D, die noch bis 1962 weiter gebaut wurden. Insgesamt entstanden 442 963 Exemplare der Typen 180 bis 190 D, darunter 437 310 Limousinen und 5653 Fahrgestelle mit Teilkarosserie.

Der W 120 ist der erste Erlkönig der Welt

Bild: 'mercedes-fans.de_009.jpg'

Die Baureihe W 120/121 setzte aber nicht nur technisch, sondern auch sprachlich Zeichen: In einem 1952 veröffentlichen Bericht über den noch nicht offiziell vorgestellten Mercedes-Benz 180 benutzte „auto motor und sport“ erstmalig den Begriff "Erlkönig". Angespielt wurde damit auf Goethes Erlkönig-Ballade – sogar den Text zur Sichtung des Mercedes Erlkönigs verfasste der Redakteur in Reimform. Seit dieser Veröffentlichung werden enttarnte Versuchsfahrzeuge bis heute als Erlkönige bezeichnet.

Und was sagt die zeitgenössische Presse über
W 120/121?

Bild: 'mercedes-fans.de_012.jpg'

auto motor und sport, Heft 24/1953:
„Es steht zu erwarten, dass sich nach ihr für eine lange Zeit das Personenwagenprogramm der Daimler-Benz AG ausrichten wird.“

Motor Rundschau, 1958:
„Sparsamkeit, Ausdauer, Elastizität und Zähigkeit sind Merkmale dieses Vierzylinder-Dieselmotors. Vom Dieselkraftstoff braucht er 2 bis 3 Liter je 100 km weniger als der entsprechende Wagen mit Benzinmotor.“

Motor Trend, (im Rahmen einer Testfahrt quer durch die USA):
"Bricht alle Rekorde von Wirtschaftlichkeit im serienmäßigen Mercedes-Benz 190 D“.

Und hier geht's zu einem ganz besonderen Mercedes-Benz Ponton

GALERIE: MERCEDES-BENZ PONTON: (SELBST-)TRAGENDE ROLLE

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Aktualisiert: Montag, 30. März 2009

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