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1967: Schwarze Taxis und Farbfernsehen

Die Mercedes-Chronik des Jahres 1967
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Dass wir uns alle für Mercedes-Automobile interessieren ist klar. Dass wir wissen, oder wissen wollen, welcher Mercedes wann vom Band lief – auch klar. Aber was war sonst noch so los in den verschiedenen Modelljahren? Also sozusagen im Rest der Welt? Unsere Antwort ist die ultimative Mercedes-Chronik. Anhand einzelner Jahrgänge nennt sie Highlights rund um die Marke Mercedes und wirft gleichzeitig einen Blick auf wichtige, kuriose oder einfach bemerkenswerte Ereignisse des Jahres. Start unserer Mercedes-Chronik ist 1967.

F1 ohne Flügel, Krieg ohne Ali

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Sowohl bei Links- als auch bei Rechtsverkehr ein Genuss: Der Mercedes SL Baujahr 1967

Während sich die Autofahrer in Schweden mit der Umstellung vom Links- auf den Rechtsverkehr plagen, fahren die Formel 1-Piloten ihre letzte Saison mit „flügelfreien“ Autos. In Israel wird das Leben der Menschen vom Sechs-Tage-Krieg bestimmt. Auch in Vietnam tobt der Krieg – allerdings ohne den Soldaten Muhammad Ali. Der legendäre Boxer verweigert den Kriegsdienst. Eine andere Legende stirbt: Che Guevara wird ohne Gerichtsverhandlung von der bolivianischen Armee erschossen.
1967 ist aber auch das Jahr bahnbrechender Revolutionen. So startet in den USA die erste Saturn 5-Rakete und der Chirurg Christiaan Barnard führt die erste Herztransplantation durch.

Der Strich-Acht beginnt seinen Siegeszug

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1967 präsentiert Mercedes die Baureihe W 114, den „Strich-Acht“. Der Wagen ist vom Start weg erfolgreich und wird zwischen 1967 bis 1973 insgesamt 1 919 056 Mal gebaut.
Ein Erfolgsfaktor ist seine Motorentechnik: Neben bewährten Vergaser-Reihenmotoren, z. B. im Mercedes-Benz 200 und 230, ist mit dem 200 D auch ein leistungsfähiger Diesel im Programm. Besonders Taxi-Fahrer lieben den Selbstzünder und lassen ihn mit Vorliebe unter die Hauben ihre schwarzen Limousinen schrauben. Schwarz? Ja, richtig gelesen, bis 1970 waren deutsche Taxis nicht Beige sondern Schwarz lackiert.

Genesis kommt, Elvis heiratet

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Nicht gerade Hippie-tauglich: 67er-Ausgabe des Mercedes Landaulet

Musikalisch geben die Beatles 1967 den Ton an und veröffentlichen ihr Album „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“. Etwa zur gleichen Zeit gründet sich eine weitere Rockband. Ihr Name: Genesis. Davon dürften die seinerzeit noch zahlreichen Hippies nicht viel mitbekommen haben. Sie tanzen, lieben und rauchen sich durch den Summer of Love, einen der Höhepunkte der Hippiebewegung. Ganz auf Liebe ist auch der „King“, Elvis Presley, eingestellt: Er heiratet in Las Vegas Priscilla Beaulieu.

Einzelanfertigungen für den Vatikan

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Irgendwie ist es selbstverständlich, dass der Papst nicht mit einem Auto von der Stange fahren kann. Muss er dank Mercedes auch nicht: 1967 werden für den Vatikan zwei Pullman-Limousinen des Typs 300 SEL (W 109) als Einzelanfertigungen hergestellt. Die Oberklasse-Limousinen besitzen einen langen Radstand und verbreiterte Fondtüren. So darf sich Papst Paul VI. über einen jederzeit bequemen Ein- und Ausstieg freuen.

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Kommentare: 2
Aktualisiert: Mittwoch, 07. Oktober 2009

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Driver » Bernd aus Moers (44)

Do, 08.10.2009 // 22:56 Uhr

Das kann man wohl sagen :-)

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Willy » Willy aus Essen (44)

Mi, 07.10.2009 // 20:09 Uhr

Hallo...,

1967 ... ein wahrlich guter Jahrgang...! ;-)

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