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Kompetenz in Kraft: Der neue AMG 5,5 Liter Biturbo V8

Mit seinem neuen V8 kommt der hauseigene Mercedes Veredler kraftvoller und effizienter in die Gänge
Bild: 'AMG Biturbo  V8 5,5 C63 S63001.jpg'

Dass man den Spritverbrauch drastisch reduzieren kann, ohne dabei Abstriche am dynamischen Fahrerlebnis machen zu müssen, führt AMG mit seinem neuen 5,5 Liter V8 vor. Im Sommer 2010 geht das Biturbo-Aggregat mit einer Höchstleistung von bis zu 420 kW (571 PS) und einem Drehmoment von bis zu 900 Nm an den Start. Der neue, Achtzylinder beeindruckt mit einer Fülle technologischer Highlights wie Benzin-Direkteinspritzung mit strahlgeführter Verbrennung und Biturboaufladung.

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AMG schlägt ein weiteres Kapitel der Antriebstrategie „AMG Performance 2015“ auf: Der völlig neu entwickelte AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor wird mit einer Höchstleistung von bis zu 420 kW (571 PS) und einem Drehmoment von bis zu 900 Newtonmetern an den Start gehen. Der intern M 157 genannte Achtzylinder beeindruckt mit einer Fülle technologischer Highlights wie Benzin-Direkteinspritzung mit strahlgeführter Verbrennung und Biturboaufladung.Das innovative, eigenständige Achtzylinder-Triebwerk aus Affalterbach setzt neue Maßstäbe beim Kraftstoffverbrauch und ist ein Musterbeispiel an Effizienz: Der neue S 63 AMG, in dem der V8-Biturbo erstmals zum Einsatz kommen wird, konsumiert nur 10,5 Liter auf 100 Kilometer (NEFZ gesamt, vorläufige Angabe). Das bedeutet eine Einsparung um 25 Prozent gegenüber dem bisherigen S 63 AMG. Einen wesentlichen Anteil daran hat auch die intelligente Kraftübertragung: Das einzigartige AMG SPEEDSHIFT MCT 7-Gang-Sportgetriebe vereint Dynamik mit Ökonomie und bietet im „Controlled Efficiency“-Fahrprogramm eine neue Stopp-Start-Funktion. Die neue Motor-/Getriebekombination verkörpert Exklusivität, Faszination, High-Performance und Ökonomie.

„AMG Performance 2015“ als Fortsetzung der Erfolgsgeschichte

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Unter der Philosophie „AMG Performance 2015“ schreibt Mercedes-AMG die eindrucksvolle Geschichte fort und erfüllt mit der neuen Motor-Getriebekombination gleichzeitig sein Versprechen, Kraftstoffverbrauch und Emissionen neuer Modelle in den nächsten Jahren kontinuierlich zu reduzieren und gleichzeitig den zentralen Markenwert „Performance“ weiter zu steigern.Der neue AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor wird in der Mercedes-AMG Modellstrategie der nächsten Jahre eine bedeutende Rolle spielen. Auch das einzigartige AMG SPEEDSHIFT MCT 7-Gang-Sportgetriebe wird bei künftigen AMG Hoch-leistungsfahrzeugen eine faszinierende und gleichzeitig ökonomisch betonte Kraftübertragung garantieren. Die neue Motor-Getriebekombination ist ein weiterer Meilenstein in der 1967 begonnenen Erfolgsgeschichte von Mercedes-AMG. Als Highlight in der über 40-jährigen Firmengeschichte darf zweifellos der SLS AMG gelten: Der Flügeltürer, der am 27. März 2010 seine Markteinführung feiert, ist das erste von Mercedes-AMG eigenständig entwickelte Automobil. Damit liefert AMG, die Performance-Marke von Mercedes-Benz, nicht nur ihr Meisterstück ab, sondern zeigt gleichzeitig Entwicklungskompetenz auf höchstem Niveau.

Kombination aus Biturboaufladung und Benzin-Direkteinspritzung

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Mercedes-AMG präsentiert mit der Kombination Biturboaufladung und Benzin-Direkteinspritzung mit strahlgeführter Verbrennung ein attraktives Hightech-Paket. Die innovative Einspritztechnik bringt entscheidende Vorteile beim Kraftstoffverbrauch und den Abgas-Emissionen. Der Grund liegt im höheren thermodynamischen Wirkungsgrad. Besonders schnelle und präzise arbeitende Piezo-Injektoren spritzen den Kraftstoff in die Brennräume und sorgen für eine homo-gene Gemischwolke und eine besonders effektive Verbrennung. Eine elektrische Niederdruckpumpe fördert den Kraftstoff mit sechs bar Druck vom Tank zu einer Hochdruckpumpe im Motorraum. Der Kraftstoffdruck in der Hochdruckrail wird vollvariabel und bedarfsgerecht zwischen 100 und 200 bar geregelt.

Zwei Abgasturbolader, effiziente Luft-Wasser-Ladeluftkühlung

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Zwei neben den Zylinderbänken angebrachte Abgasturbolader versorgen die acht Zylinder mit Frischluft. Bei einer Maximaldrehzahl von 185.000 Umdrehungen pressen beide Turbolader bei Volllast 1750 kg pro Stunde in die Brennräume. Der maximale Ladedruck beträgt 1,0 bar, in Verbindung mit AMG Performance Package 1,3 bar. Durch ihre spezielle und kompakte Bauform – die Turbinengehäuse sind mit dem Abgaskrümmer verschweißt – ergeben sich nicht nur deutliche Platzvorteile, dies begünstigt auch das Aufheizen der Katalysatoren.
Der neue AMG V8 kommt als erster Turbomotor ohne das üblicherweise verwen-dete Schubumluftventil aus. Durch diesen Kunstgriff konnte das Verdichtergehäuse äußerst kompakt gestaltet werden. Für ein agiles, verzögerungsfreies Ansprechen des Motors sind sämtliche Luftführungen im Ansaugtrakt so kurz wie möglich gestaltet. Das Wastegate-Ventil, das bei negativen Lastsprüngen Druck im Abgassystem abbaut, steuern die Mercedes AMG Experten mittels Unterdruck über einen elektropneumatischen Wandler an. Dies ermöglicht eine Entdrosselung im Teillastbereich, was wiederum den Kraftstoffverbrauch absenkt.

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Wie schon beim AMG 6,0-Liter-V12-Biturbomotor kommt beim neuen Achtzylinder-Direkteinspritzer die besonders effiziente Luft-Wasser-Ladeluftkühlung zum Einsatz. Der wasserdurchströmte Niedertemperaturkühler ist besonders Platz sparend im Zylinder-V untergebracht; er kühlt die von den Turboladern verdichtete Ansaugluft vor Eintritt in die Brennräume wirkungsvoll herunter und sorgt bei Volllast für eine konstant niedrigere Ansaugtemperatur. Ein groß dimensionierter Kühler in der Fahrzeugfront sorgt für eine definierte Abkühlung des im Niedertemperatur-Kühlkreis zirkulierenden Wassers. Dies garantiert bei allen Außen-temperaturen und Betriebsbedingungen eine hohe Leistungs- und Drehmomentausbeute. Ein optimales Ansprechverhalten bewirken die sehr kurzen Wege für die Ladeluftführung. Die im Innenhochdruckumformverfahren hergestellten Druckrohre aus Edelstahl für Rein- und Ladeluft verfügen über eine Wandstärke von nur 0,8 Millimeter und sind auf besonders geringen Druckverlust optimiert.

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Aktualisiert: Montag, 08. März 2010

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