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Lieber „Zero Emission“ als „No Future“?

Reihe "Emission-free Mobility" Teil 3: Mercedes-Benz arbeitet an der emissionsfreien Mobilität von morgen – und zwar mehrgleisig

Diesel so sauber wie Benziner, Benziner so sparsam wie Diesel

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Der greifbarste und momentan weitverbreitetste Fortschritt für die Umwelt steckt sicher in den aktuellen Diesel- und Benzinmotoren von Mercedes. So erfüllen beispielsweise alle neuen BlueTEC-Modelle bereits heute die ab 2014 geplante EU-6-Norm. Und die Dieseltechnologie ist es auch, die laut Mercedes bei großen Limousinen und Geländewagen ohne Hybridisierung die besten Verbrauchswerte bringt.
Aber auch bei den Benzinern geht es sauber voran: Der CLS 350 CGI besaß als erster Mercedes die äußerst sparsame Piezo-Benzindirekteinspritzung – ein Meilenstein in Sachen Kraftstoffersparnis, der mittlerweile auch in den Vier- und Sechszylindermotoren der C- und E-Klasse zum Einsatz kommt. Das Schöne daran: Trotz erheblich kleinerem Hubraum leisten diese Motoren mehr als ihre Vorgänger. Sprit sparen kann also durchaus Spaß machen!

Nicht ein Hybrid, sondern ein ganzer Baukasten

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Wenn es um die Verbindung von Verbrennungs- und Elektromotor geht, setzt Mercedes auf einen eigens entwickelten Hybridbaukasten. Der ist modular und erlaubt die Verbindung von verschiedenen Hybridmodulen mit entsprechend leistungsstarken Batterien und den volumenstärksten Benzin- und Dieselmotoren von Mercedes. Wie das in einem Serienautomobil aussehen kann, zeigt der aktuelle S 400 HYBRID: Er ist nicht nur der erste von einem europäischen Hersteller angebotene Hybrid-Pkw, sondern gleichzeitig die sparsamste Luxuslimousine mit Ottomotor.
Generell ist man bei Mercedes davon überzeugt, dass ein sauberer Dieselhybrid derzeit das größte Potenzial zur Kraftstoffeinsparung in den oberen Segmenten bietet. Dazu Thomas Weber, verantwortlich für Konzernforschung und Entwicklung bei Mercedes-Benz Cars: „Nach der Formel 'BlueEFFICIENCY-Paket plus Hybrid-Baukasten' ist sogar eine S-Klasse mit weniger als vier Liter Verbrauch denkbar.“

Brennstoffzelle und Elektro – eine Frage der Infrastruktur

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Autos elektrisch fahren zu lassen ist, so seltsam das klingen mag, momentan vor allem eine Frage der Infrastruktur. Anders gesagt: Die zurzeit noch eingeschränkte Reichweite reiner Elektro-Fahrzeuge kollidiert mit einem noch nicht vorhandenen Strom-Tankstellen-Netz. Doch was die Batterie-Technologie von morgen angeht, hat Mercedes gute Karten: Bei den aktuell leistungsstärksten Lithium-Ionen-Akkus kann Mercedes auf eine langjährige Forschungsarbeit und auf insgesamt 600 Patente zu batteriebetriebenen Fahrzeugen zurückgreifen. Darüber hinaus werden Projekte wie „e-mobility Berlin“ betrieben, bei dem über 100 Elektrofahrzeuge von Mercedes-Benz und Smart auf Testfahrt sind.
Die Entwicklung der Brennstoffzelle wird mit einem Projekt in Hamburg gefördert. Hier sind zehn brennstoffzellenbetriebene Busse und 20 B-Klasse F-CELL im Einsatz.

Wie fährt der Mercedes von morgen?

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Auf diese Frage kann es keine allgemeingültige Antwort geben. Stattdessen wird es auf einen Antriebsmix herauslaufen: Im Langstreckenverkehr dürften vor allem moderne Verbrennungsmotoren mit und ohne Hybridmodul den Ton angeben. Denn der Verbrennungsmotor kann, da ist man sich bei Mercedes sicher, bis auf Weiteres nicht ersetzt werden. Im Überlandverkehr wird der Anteil von Hybrid- und Brennstoffzellenautos hingegen stärker wachsen. Und in der Stadt gehört die Zukunft den sogenannten lokal emissionsfreien Fahrzeugen, sprich Elektro- und Brennstoffzellen-Autos. Wie lange es bis dahin dauern wird? Warten wir die kommende IAA ab, über die Dieter Zetsche sagt: „Ich freue mich darauf, denn wir haben unsere Hausaufgaben gemacht."

GALERIE: LIEBER „ZERO EMISSION“ ALS „NO FUTURE“

Weitere Artikel aus der Reihe "Emission-free Mobility" finden Sie hier:

Teil 1: Das Grüne vom Ei des Kolumbus
Teil 2: Mercedes-Fans.de fährt die B-Klasse mit alternativem Antrieb

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Aktualisiert: Donnerstag, 13. August 2009

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