STERNSTUNDE
Lieber „Zero Emission“ als „No Future“?
Reihe "Emission-free Mobility" Teil 3: Mercedes-Benz arbeitet an der emissionsfreien Mobilität von morgen – und zwar mehrgleisig
Wir haben erkannt, das wir etwas tun müssen, um Mutter Erde vor dem Kollaps zu retten. Genau das wissen auch die Entwickler von Mercedes-Benz – und präsentieren uns gleich mehrere maßgeschneiderte Konzepte für die automobile Zukunft. Sei es nun die umweltverträgliche BlueEfficiency-Technologie, oder die Brennstoffzellen-Technologie des „F-CELL“, die aktuelle S-Klasse S400 Hybrid oder Antriebskonzepte, die erst in naher Zukunft zum Tragen kommen, Mercedes-Benz arbeitet mehrgleistig an unserer Mobilität von Morgen.
Hybrid, Brennstoffzelle und Elektro: Mercedes fährt mit verschiedenen Antreibskonzepten in die Zukunft.
Die etwas Älteren werden sich erinnern: In den Achtzigern entstand der Begriff „No Future“. Zwei Worte brachten auf den Punk(t), was viele (Jugendliche) damals dachten: Was sollen wir uns groß reinhängen, geht doch eh alles den Bach runter. Wer mag es den Kids angesichts von Tschernobyl, Waldsterben und saurem Regen verdenken. Heute sieht die Motivationslage anders aus: Wir haben erkannt, dass wir etwas tun müssen, um Mutter Erde vor dem Kollaps zu retten. Genau das wissen auch die Entwickler von Mercedes-Benz – und präsentieren uns gleich mehrere maßgeschneiderte Konzepte für die automobile Zukunft.
Drei zentrale Entwicklungsschwerpunkte
Mercedes setzt parallel auf die Entwicklung unterschiedlicher Antriebskonzepte. Das sind optimierte Verbrennungsmotoren, maßgeschneiderte Hybrid-Lösungen und Batterie- sowie Brennstoffzellenfahrzeuge. Warum diese Dreifaltigkeit? Kennt man bei Mercedes nicht die optimale Lösung? Oder ist man gar unentschlossen? Nein, im Gegenteil. Vielmehr ist es so, dass die Anforderungen an ein Automobil stark unterschiedlich sind: Der eine fährt nur Langstrecke, der andere viel in der Stadt, Der Dritte braucht viel Raum, der Vierte mag es kompakt. Und während der Fünfte gerne schnell unterwegs ist, schaut der Sechste nicht auf die Uhr. Kurz gesagt: Bei Mercedes geht man völlig zu Recht davon aus, dass es den Königsweg für die automobile Zukunft nicht gibt. Stattdessen existieren mehrere Wege – und die werden von der Marke mit dem Stern konsequent verfolgt.
Startschuss auf der IAA 2007
Schon auf der IAA 2007 bog Mercedes auf die „Road to the Future“ ein. Klingt wichtig – und wurde im Hause auch sehr wichtig genommen. Das Schöne daran ist, dass diese Zukunft schon heute erfahrbar ist: Ende 2009 wird Mercedes 58 BlueEFFICIENCY-Modelle im Programm haben, die emissions- und verbrauchstechnisch Maßstäbe setzen. Deshalb ist sich Dieter Zetsche als Leiter von Mercedes-Benz Cars sicher: „Keiner unserer Wettbewerber hat in Summe so gute Voraussetzungen wie wir, den Kundenwunsch nach individueller und nachhaltiger Mobilität zu erfüllen.“ Dass Angebot reiche von BlueTEC über die Benzindirekteinspritzung bis hin zum S 400 HYBRID. „Und parallel treiben wir die Entwicklung der Elektromobilität weiter voran“, ergänzt Zetsche.
Foto: Vorbildlich sauber: Bis Ende 2009 wird Mercedes 58 BlueEFFICIENCY Modelle im Programm haben.
Seit über 50 Jahren die Umwelt im Blick
Schon früh dachte man in Stuttgart nicht nur an PS und Prestige, sondern auch daran, wie Autos effizienter und umweltverträglicher fahren könnten. So verfügte der Mercedes 300 SL von 1954 als erstes Serienfahrzeug über einen Viertaktmotor mit Benzindirekteinspritzung. In Zeiten der Energiekrise testete Mercedes seine ersten Versuchsfahrzeuge mit Wasserstoffbetrieb. 1979 feierte der erste Hybridbus vom Typ Mercedes-Benz OE 305 mit kombiniertem Diesel/Batterie-Betrieb Premiere. Das erste reine Elektro-Auto mit Stern war 1982 ein Versuchsfahrzeug auf Basis des E-Klasse-Kombis, und mit dem NECAR (New Electric Car) auf Basis des Transporters MB 100 ging das erste Brennstoffzellenfahrzeug auf Erprobungsfahrt. Wem das zu praxisfern erscheint, der sei an die Einführung der CDI-Technologie für Turbodiesel (1997) und die Vorstellung des ersten BlueTec Lkw mit extrem sauberem Dieselmotor (2004) erinnert.
Foto: Legendäre Premiere - der 300 SL war 1954 das erste Viertakt-Serienfahrzeug mit Benzindirekteinspritzung.
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Aktualisiert: Donnerstag, 13. August 2009
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