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S geht voran

Die S-Klasse von Mercedes war und ist Vorreiter für technische Innovationen
Bild: 'mercedes-fans.de_020.jpg'

Dass Deutschland erstklassige Automobile baut, wird wohl an keinem Stammtisch von Kapstadt bis Hammerfest bestritten. Aber woran liegt’s? Sicher auch an der S-Klasse von Mercedes, denn die brachte in jeder Generation von 1951 bis heute immer wieder wegweisende Features auf die Straße. Wir geben eine Übersicht über die wichtigsten (R)evolutionen der einzelnen Baureihen.

S beginnt: die Baureihe W 187, Typ 220

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Aus heutiger Sicht darf der Mercedes 220 der Baureihe W 187 als erste S-Klasse gelten, auch wenn der Name S-Klasse erst ab 1972 im Modellprogramm auftauchte. Die von 1951 bis 1954 gebaute Oberklasse-Limousine trug unter ihrer wohlproportionierten Haube einen neu konstruierten Sechszylindermotor, der als technisches Highlight eine oben liegende Nockenwelle besaß. Auch die Duplex-Trommelbremse an der Vorderachse stellte ein Novum dar.

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Die weiteren Innovationen mögen aus heutiger Sicht eher ein Schmunzeln auslösen. So feierten im 220 das Heizgebläse Premiere, ebenso wie Sicherheits-Zapfenschlösser, die ein Aufspringen der Türen während der Fahrt verhinderten. Beides wurde wenig später auch in kleineren Klassen zur Selbstverständlichkeit – ein weiterer Beweis dafür, wie wegweisend die S-Klasse für die automobile Entwicklung war.

S geht auch ohne Rahmen: die Baureihen W 180/128, Typen 220 a, 220 S, 220 SE

Bild: 'mercedes-fans.de_026.jpg'

Die zweite Generation, die als S-Klasse bezeichnet werden darf, bekam im Volksmund erst einmal einen griffigen Rufnamen verpasst: Ponton-Mercedes. Grund für die Namensschöpfung war die Karosserie in Pontonform, die nicht auf einem seinerzeit üblichen Rahmen ruhte, sondern selbst tragend ausgelegt war. Neu und im wahrsten Sinne des Wortes wegweisend zeigten sich die Fahrschemel-Vorderradaufhängung und die Eingelenkpendelachse. Sie machten die Ponton-Modelle fahrsicherer und gleichzeitig komfortabler.

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Ein zusätzliches Plus an Benutzerfreundlichkeit lieferte die hydraulisch-automatische Kupplung, die Mercedes ab 1957 unter dem Namen „Hydrak“ anbot. Und selbstverständlich lieferte auch die „Ponton S-Klasse“ einen Beitrag zum Thema Sicherheit: Ihre Bremstrommeln verfügten über eine sogenannte „Turbokühlung“, die die Bremsen speziell bei hoher Beanspruchung standfester machte.

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Kommentare: 3
Aktualisiert: Mittwoch, 20. Mai 2009

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Bild: 'PICT3640a.jpg'

SebastianNast » Sebastian aus Edemissen (44)

So, 24.05.2009 // 04:12 Uhr

Bild: '2010-mercedes-benz-e-class-sedan_44.jpg' Die "kleinen Pontons", also die Fahrzeuge
der Baureihe 120 sind dann wiederrum aber
natürlich Fahrzeuge der E-Klasse...

Mit besten Sterngrüßen
Sebastian

Bild: 'PICT3640a.jpg'

SebastianNast » Sebastian aus Edemissen (44)

So, 24.05.2009 // 04:08 Uhr

Bild: '60jahre s-classe.JPG' Jo doch, das passt schon, die "großen
Pontons", also die Baureihen 180, 128
sind schon ganz klar Fahrzeuge der S-Klasse.

Mit besten Sterngrüßen
Sebastian

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