AUTO DER WOCHE
Schwarz auf Weiß
Provokant oder voll im Trend? 1991er Mercedes Roadster 300 SL 24V (R129) mit Folie mattiert
Zukunftspläne für den Sechszylinder
Einen erheblichen Output-Schub verspricht Erdem sich vom darüber hinaus angedachten Einbau eines Kompressors. Eigentlich hat der 300 SL eine ergänzende Kraftkur nicht unbedingt nötig. Immerhin stellt der prächtige Reihensechszylinder mit Vierventil-Zylinderkopf und kennfeldgesteuerter Verstellung der Einlassnockenwelle bereits jetzt 231 Serien-PS zu Verfügung.
Die dunkle Seite der Pracht
Beim Mercedes Roadster läuft alles prima. Er fährt ebenso frisch wie flott von dannen. Sauber sieht sein Schuhwerk aus - auch wenn schwarze Füße drinstecken. Mittels 17-zölliger Brabus-Räder (Monoblock II), die sich mittels mattschwarzer Pulverbeschichtung stimmig ins Gesamtbild fügen, tritt er SL dem Betrachter sportlich besohlt unter die Augen. Gesattelt sind die Alus mit 235/45er Hankook Reifen, welche die Radhäuser unter Mithilfe der KAW-Federn (Senkung minus 60/40 mm) und zweier 22-mm-Spurplatten auf der Hinterachse satt ausfüllen.
Innere Werte? Die hat der Mercedes zuhauf - auch wenn man sie nicht immer sieht. Erdem spürt, dass sie da sind. Souveränität, Zuverlässigkeit und sicheres Auftreten sind drei Charakterzüge, die er besonders an seinem SL schätzt. Und wie ist es sonst so um den Fahrer bestellt? Im Innenraum des R129 regiert die für Mercedes typische Komposition aus agiler Anmutung und luxuriösem Komfort. Mattschwarze Folien, welche neuerdings die Holzdekor-Blenden verhüllen, betonen den Sportsgeist und führen das Outfit-Thema stimmig fort.
„So kann der Roadster 300 SL bleiben“, beschließt Erdem das Gespräch. Tja und wenn man sich dann noch der zusätzlich geplanten Modifikationen erinnert, ist es um die Zukunft des Mercedes R129 trotz des tiefschwarzen Anblicks alles andere als düster bestellt.
GALERIE: SCHWARZ AUF WEIß
Mercedes-Fans Facts
Typ: Mercedes-Benz Roadster 300 SL (R129)
Baujahr: 1991
Motor: Reihensechszylinder-24V-Motor, Lorinser-Abgasanlage ab Kat, Leistung: 231 PS, Fünfgang-Automatik
Räder und Reifen: Brabus Monoblock II, 8 x 17 ET30 mit Hankook „4 Seasons“ 235/45-17 vo/hi
Fahrwerk: Dreiecks-Querlenker, Dämpferbein und Schraubenfedern vorne, Raumlenkerachse hinten. Tieferlegung via KAW-Federn (minus 60/40 mm), 2 x 22-mm-Spurplatten hinten
Bremsen: Hydraulische Zweikreis-Bremsanlage mit Unterdruck-Bremskraftverstärker und ABS, Scheibenbremsen vorn (innenbelüftet) und hinten
Karosserie: Karosserie komplett in Mattschwarz foliert, Hardtop
Innenraum: Schaltknauf in Billiardkugel-Form, Dekorblenden in mattschwarzer Folie
Dank an: Jürgen Breuer von BMotors, Mettmann
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Kommentare: 3
Aktualisiert: Mittwoch, 24. März 2010
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Dome » Dominik aus Dortmund (24)
Ich finde Matt auch ganz schick, da es aber wirklich "modern" ist hätte man das auto vielleicht auch mit den entsprechenden Blinkern und Rückleuchten vom Facelift ausstatten sollen. Das würde bestimmt besser aussehen.
Benzilla » Igar aus Hiltown (29)
Hallo
Matt ist zurzeit in!!! ;-)
Besser als PLASTIk Chrom oder so!
MisterX » Norbert aus Hannover (43)
Sieht in dieser mattschwarzen Optik fast so wie der ML-Erkönig darunter. Aber ehrlich, hattet ihr kein besseres Auto der Woche?