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AUTO DER WOCHE

Mercedes Oldtimer: Zweites Meisterstück

Vollrestauration: 1963 Mercedes-Benz 190 SL (W121)
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Seit mehr als 40 Jahren ist Christoph Baumhöver mit der Marke mit dem Stern verbunden, war er doch als Werkstattmeister bei dem Mercedes-Händler Gebrüder Recker tätig. Doch dass er noch einmal ein zweites Meisterstück ablegen würde, hatte sich der heute 64-Jährige wohl nicht träumen lassen.

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Eines Tages im Jahre 1986 fragte einer seiner Kunden, ob er nicht jemanden wüsste, der Interesse an einem 190 SL hätte. Der 64-Jährige verneinte damals, aber „nach einigen Wochen kam mir der Gedanke, doch selbst den Wagen anzusehen, berichtet der Mercedes-Fan, der sich zusammen mit seinem damals zwölfjährigen Sohn Maik auf in das nur 25 Kilometer entfernte Bad Iburg zur Besichtigung des Autos machte.

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Im Laufe der nächsten Jahre verbrachte der Kfz-Meister seine Freizeit in der heimatlichen Garage. Zunächst wurden Achsen, Antriebswelle, Getriebe und Motor überholt, dann widmete sich Christoph der Karosserie. Der Ostwestfale schweißte einen komplett neuen Fahrzeug- sowie Kofferraumboden mit Reserveradmulde ein. Auch neue Seitenholme waren fällig und wurden ausgetauscht. Im September 1992 passte der Sassenberger den Vorbau an und konnte diesen verschweißen, später folgten die Seitenbeplankungen und das Heckblech. „Anschließend habe ich alle Schweißnähte und Falzen gereinigt, verlötet und verzinnt und abgekittet“, erklärt der Fachmann.

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Die Karosse war in einem desolaten Zustand, vielleicht 50 Prozent der Bleche waren noch vorhanden. Alle anderen Teile lagen in Kisten verteilt in der Halle. „Wichtig war mir, dass die Aggregate-Nummern mit dem Kfz-Brief übereinstimmten“, erklärt Christoph. „Insgesamt acht mal fuhr ich in die Halle nach Bad Iburg und suchte nach fehlenden Teilen.“ Dennoch, im Oktober 1986 nahm der Sassenberger die große Bürde auf sich und kaufte den Torso und die Teile und begann mit der Restaurierung eines Klassikers, an dem er in seiner Lehrzeit noch selbst geschraubt hatte.

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Im Laufe der nächsten Jahre verbrachte der Kfz-Meister seine Freizeit in der heimatlichen Garage. Zunächst wurden Achsen, Antriebswelle, Getriebe und Motor überholt, dann widmete sich Christoph der Karosserie. Der Ostwestfale schweißte einen komplett neuen Fahrzeug- sowie Kofferraumboden mit Reserveradmulde ein. Auch neue Seitenholme waren fällig und wurden ausgetauscht. Im September 1992 passte der Sassenberger den Vorbau an und konnte diesen verschweißen, später folgten die Seitenbeplankungen und das Heckblech. „Anschließend habe ich alle Schweißnähte und Falzen gereinigt, verlötet und verzinnt und abgekittet“, erklärt der Fachmann.

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Bevor eine professionelle Lackiererei den Farbauftrag übernehmen sollte, wurde die Karosse mit Grundierfüller überzogen, dann bekam der Unterboden einen Steinschlagschutz. „Anschließend wurde noch eine Schicht Chassislack gespritzt, der ist elastisch und bricht nicht“, erklärt Christoph.

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Aktualisiert: Donnerstag, 06. August 2009

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