Der Mercedes-Benz CLS hat als einer Vorreiter in einem neuen Fahrzeugsegment polarisiert, doch nach der anfänglichen Skepsis einiger Zeitgenossen hat sich die Oberklassen-Limousine mit Coupe-Design etabliert und weiß zu gefallen, erst recht wenn sie wie der hier gezeigte CLS 55 AMG nach coolem Mercedes Tuning aussieht, oder ist das einen „Touch to much“?
'Des Guten zuviel', würde man den Spruch oben übersetzen: Für Viele ist das Design des hiergezeigten CLS 55 AMG vielleicht nicht ihr Ding, aber es zeigt, welches Potenzial in dem schmucken Coupé steckt. Natürlich stammt das rot-schwarze Modell aus den USA, es geht auf das Konto von John M. Rhee, der mit Black Diamond Exotics in Recondo Beach, CA (USA) seine eigene Tuning-Firma betreibt.
Customizing statt Tuning
Der Mercedes Tuner geht dabei die für die USA üblichen Wege, aus einem serienmäßigen Fahrzeug etwas Aufregendes zu machen, er sucht sich die Fahrzeugteile aus diversen Sortimenten heraus, kombiniert diese und setzt hier und da mit eigens angefertigten Bauteilen Akzente. Customizing nennen das die Amerikaner, ein Begriff, der viel mehr als das heimische Tuning umfasst, und in den USA eine jahrzehntelange Tradition hat.
John nahm sich also seinen 2006er Mercedes-Benz CLS 55 AMG, von Hause aus schon ein Hingucker – auch bzw. gerade in dem Mercedes-vernarrtem Amerika – und baute sich seinen Show-Stopper. Von der Firma Brabus stammt die Rocket Front, in die ein Carbonfaser-Grill ohne Stern und LED-Tagfahrlicht vom Porsche 997 Turbo eingebaut wurden. Bei Lorinser bestellte John einen Satz Kotflügel für vorne, ein Paar Seitenschweller, den Heckspoiler sowie den Heckstoßfänger.
Carbon wohin das Auge blickt
Aus optischen Gründen, weniger wegen des geringen Gewichts, verwendete der Kalifornier ,zahlreiche Carbonfaser-Teile, die die serienmäßigen Karosserieteile ersetzen. So ist die Motorhaube, die die Power Dome genannten Haubenerhöhungen vom SL erhielt, aus diesem Material. Gleichartige Akzente setzen die Carbonfaser-Aussenspiegel oder die Carbonfaser-B-Säulen-Verkleidung.
Während in den Seitenschwellern kleine „Pfützenleuchten“ den Boden erhellen, fällt das Heck mit getönten Rückleuchten und vier Lorinser-Auspuffendrohren neben dem Luftauslass auf.
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stardust » Robert aus Essen (52)
Sensationell!
Übrigens: schönen Dank für den Wink mit der Lupe!!!