AUTO DER WOCHE
Eine Liebe auf den zweiten Blick: Mercedes C-Klasse statt Cougar!
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Stefan Bungert wurde „zufällig“ ein Mercedes-Fan!
Die besten Geschichten schreibt das Leben bekanntlich selbst! Daß jedoch ausgerechnet ein Verkäufer eines Ford-Autohauses unserem Leser Stefan Bungert (31) zu seiner „Liebe auf den zweiten Blick“- und damit zu einer schicken Mercedes C-Klasse - verhalf, darf trotzdem unter der Rubrik „sehr bemerkenswert“ abgeheftet werden. Aber ehrlich, können Sie sich vorstellen, dass unser Mercedes C-Klasse-Freund eigentlich nach einem Ford Ausschau gehalten hat?
GALERIE: EINE LIEBE AUF DEN ZWEITEN BLICK: MERCEDES C-KLASSE STATT COUGAR!
Glücklich geirrt: Limousine statt Coupé
Anstelle seiner 96er C-Klasse wollte sich Stefan Bungert vor acht Jahren eigentlich ein Ford Cougar Coupé kaufen!
Vor acht Jahren betrat er besagtes Autohaus mit der jugendlichen Entschlossenheit, einen Ford Cougar, auf den er durch eine Anzeige aufmerksam geworden war, zu erwerben. Preislich sprengte der Cougar sein Budget, so daß sich Stefan Bungert ganz auf sein Verhandlungsgeschick verlassen mußte….und an dieser Stelle kommt besagter Ford-Verkäufer ins Spiel, der einen besonders sturen Tag erwischt hatte und sich in Sachen Preisnachlass so flexibel zeigte wie einst George Bush bei Abrüstungsverhandlungen.
So fiel der Blick des damals 23-jährigen mehr als ungeplant auf das nebenstehende Automobil, einen Mercedes Benz C 220 (W202), Baujahr 1996 für 12.500,- Euro in absoluten Originalzustand – mit Automatikgetriebe und Anhängerkupplung!
Bungert's neue C-Klasse: Kontrast-Programm mit Stern!
Die 20" OZ Ultraleggeria-Räder lassen die C-Klasse sehr dynamisch erscheinen!
Welch ein Kontrast für Bungert, damals noch Halter eines XXL-getunten Golf III, der mit dem Cougar ins nächste Level springen wollte und alles im Sinn hatte, aber nicht den Erwerb einer vermeintlichen Familienlimousine. Doch nach erfolgter Probefahrt war es um Stefan geschehen und das Sternenfieber hatte ihn sofort mit starker Temperatur erwischt.
Für den selbsternannten „Schrauber aus Leidenschaft“ war es Gesetz und 11. Gebot gleichermaßen, seinen neuen Stolz nach eigenem Gusto umzubauen; eine konkrete Vision hatte er beim Kauf noch nicht.
Was folgte, war eine vierjährige Dauerumbauphase, die in Sachen Zeitaufwand (ungezählte Arbeitsstunden), Geldbörse ( rund 13.000,- Euro) und Toleranz (Ehefrau) an die Grenzen des Machbaren gingen.
Aber die entstandenen inneren und äußeren Werte können sich wahrlich sehen lassen; in viel Eigenarbeit und mit Hilfe der Firma DD-Customs aus Hamburg (vielen Dank an dieser Stelle an Toni und auch an Chris), die ihm mit Rat und Tat zur Seite standen, wurde dem W202 ein Rieger Body Kit Komplettsatz und eine smaragd-schwarze Metallic Lackierung spendiert; eine Tieferlegung um 40mm, Klarglas-Scheinwerfer und Heckleuchten und ein mit viel Liebe zum Detail selbst umgebautes Heck bilden eine perfekte Symbiose, die dem neutralen Betrachter wahlweise ein „wow“ oder „boh“ aus dem Stimmband entlockt.
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Aktualisiert: Donnerstag, 24. Juni 2010
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