AUTO DER WOCHE
Gipfelstürmer: Pikes Peak Mercedes GLK neu aufgebaut
So jung und schon Legende? Der Pikes Peak GLK350 Hybrid v2.0, das Gemeinschaftsprojekt von MB USA und Tuner RENNtech kommt ins Mercedes-Museum -
Als museumsreif gelten in der Automobilbranche gemeinhin automobile Meilensteine und legendäre Motorsportgeräte. Wenn nun einem wilden Tuning-Gerät wie dem RENNtech GLK350 Hybrid Pikes Peak Rally Car, die Ehre zuteil wird, in die heiligen Hallen des Mercedes-Museums in Irvine (Kalifornien) aufgenommen zu werden, dann darf der Tuner dies getrost als Ritterschlag interpretieren. Anerkennung verdient aber nicht nur die amerikanische Tuningschmiede, sondern auch der deutsche Fahrwerkspezialist KW, der sein renommiertes Know-how in das GLK-Projekt einbrachte.
Extrem-Tuning für den Mercedes GLK
2008 von RENNtech – seinerzeit noch in einem emotionalen Rot - rassig auf die Räder gestellt, sorgte der GLK350 Hybrid Pikes Peak Rally Car auf der SEMA Show 2008 für gewaltiges Aufsehen. „Performance ohne Kompromisse“ lautete die Losung, die dem Konzept des amerikanischen Mercedes Tuners erkennbar zugrunde lag.
Seither reiste der GLK durch die Bundesstaaten der USA, um auf allen namhaften Autoshows und Motorsport-Events einem begeisterten Publikum gezeigt zu werden. Die Reaktionen waren allerorts dieselben: pure Begeisterung für einen Mercedes GLK, den RENNtech erkennbar zu großen Taten „beflügelt“ hatte.
Mercedes-Benz ehrt den RENNtech GLK
Am Ende seiner Respekt gebietenden Roadshow ehrt Mercedes-Benz den zur reinrassigen Fahrmaschine abgerichteten GLK mit einem Platz im Mercedes-Benz Classic Vehicle Museum in Irvine, Kalifornien. Damit kann ein von RENNtech modifizierter Mercedes-Benz bereits zum zweiten Mal in das Museum Einzug halten. Dort wird nämlich bereits das E60 RS Project Car, welches RENNtech für den bekannten US-Komiker Jerry Seinfeld realisierte, ausgestellt.
Der Bergkönig: Mercedes GLK als Pikes Peak Rally Racer
Bei der Konzeption seines beflügelten Rallye-Racers ließ RENNtech sich von jener offenen Rennwagenklasse inspirieren, die mit ihren gigantischen Front- und Heckspoilern den legendären Pikes Peak hinauf jagen. Das atemberaubende Rennen hat schon so manche Legende geboren. Über sein imposantes Äußeres hinaus hat dieser wilde GLK freilich noch ein ganz besonderes Technik-Highlight auf Lager: Denn RENNtech stattete den GLK mit einem ergänzenden Elektromotor aus. Somit geht der gierige GLK tatsächlich als waschechter Hybrid auf die wilde Hatz.
Mercedes-Benz ruft vier Tuner zur Challenge auf
Der martialisch aufgemachte RENNtech-GLK entspringt der 2008 von Mercedes-Benz initiierten Tuning-Challenge, welche auf der damaligen Sema-Show für enormes Aufsehen sorgte. Vier Tuner präsentierten vier ganz unterschiedliche Konzepte, von denen jedes für sich genommen zu überzeugen wusste. Besondere Aufmerksamkeit zog jedoch der provokante Pikes Peak Rally Racer von RENNtech auf sich.
Spektakuläres Spoilerkleid für den Mercedes GLK
Denn die Tuningschmiede aus Lake Parc (Florida), modelte den kantigen GLK zu einem kompromisslosen Eyecatcher um. Mit gewaltigem Spoilerkleid und aufreizendem Topping geriert sich der GLK als rüder Pikes Peak Rally Racer – einem an die offene Klasse des legendären Pikes-Peak-Bergrennens angelehnten Boliden.
Hybrid-Antrieb im bärenstarken Benz
Als Tuningspezialist hatte RENNtech sich natürlich auch des serienmäßigen 3,5-Liter-V6-Motors angenommen. Spezielle Ansaugkrümmer, Nockenwelle und Zylinderköpfe sowie ultralange Saugrohre, ein Lufteinlass aus Verbundwerkstoff und die RENNtech-Motorsteuerungssoftware erhöhen die Motorleistung auf satte 350 PS.
Elektrisierend: 72-Volt-Zusatzantrieb für den martialischen Mercedes
Der elektrische 72-Volt-Zusatzantrieb, der seine Energie aus 12-Volt-Plug-in-Batterien schöpft, bewirkt ein weiteres Powerplus. „Der Rally Racer hat gegenüber der Basis einen deutlichen Leistungssprung gemacht“, so Hartmut Feyhl, Geschäftsführer und Gründer von RENNtech. Doch bei allem Fokus auf höhere Fahrleistungen ist es RENNtech auch gelungen, den Verbrauch des Rally Racer gegenüber dem Basismodell spürbar zu reduzieren. „Ein Beweis dafür, dass High-Performance und Wirtschaftlichkeit sich nicht ausschließen müssen“, betont Feyhl weiter.
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Kommentare: 3
Aktualisiert: Donnerstag, 03. März 2011
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Dome » Dominik aus Dortmund (24)
Hat von euch schonmal jemand Autos gesehen die den Pikes Peak hoch fahren?
Die Autos müssen da so aussehen wegen der Aerodynamik.
Hier ist wohl das berümteste Auto was den Pikes Peak hochgefahren ist:
http://h-3.abload.de/img/suzukiescudopikespeav5k.jpg
Mel » Mel aus Owl (42)
Wenn jetzt vorne noch eine Lichterleiste eingebaut wird, dann können sie das Auto K.I.T.T. nennen!
Ansonsten mag ich den- ungetunt- echt leiden, dass da sieht mehr nach Männerspielzeug aus ;)
biggibenz » Birgit aus Stuttgart (41)
Also ich finde den viel zu aufgemotzt. Das sieht doch nicht schön aus!!